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Saft-Rezepte: Frisches aus Saftpresse und Entsafter

Sie möchten leckere Obst- oder Gemüsesäfte selbst herstellen, wissen aber nicht, wie? Wir erklären, welche Geschmäcke zusammenpassen, wie Sie Säfte am einfachsten selber pressen und worauf Sie beim Kauf von Saftprodukten achten sollten.

Geschmäcke kombinieren – Saft-Rezepte

Drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag – so lautet die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Wenn Sie nicht immer nur an einer Möhre oder einem Apfel knabbern wollen, verraten wir Ihnen, wie Sie leckere Säfte aus Obst und Gemüse herstellen und so ganz einfach Ihren täglichen Bedarf an Vitaminen decken können.

Die Mischung macht's – süße und saure Früchte kombinieren

Bei der Herstellung von Fruchtsäften können Sie fast gar nichts falsch machen: Die meisten Obstsorten passen gut zusammen. Kombinieren Sie am besten saure und süße Früchte, damit Sie eine gute Balance erhalten: zum Beispiel säuerliche Apfelsorten mit Birne, Orange mit Pfirsich, Kirsche mit Holunder und so weiter. Sehr gut passen auch die bitteren Aromen der Grapefruit zu süßem Obst – bei unserem Rezept für Grapefruit-Saftverwenden wir als Geschmacksergänzung Litschisaft.

Tipp: Dosieren Sie Bananensaft am besten sparsam, weil er sehr süß ist und Ihr Mixgetränk zudem dickflüssig macht. Bei Gemüsesorten beginnen Sie am besten mit Karotten- oder Gurkensaft und kombinieren ihn mit Fruchtsäften. Später können Sie sich an intensiver schmeckendem Gemüsesaft wie Rote-Beete-Saft, Artischockensaft oder Kohlsaft versuchen.

Saft-Rezepte: Wie bereite ich einen frischen Saft zu?

Frisch gepresst schmecken Säfte am intensivsten und enthalten keinen zugesetzten Zucker: Entsafter arbeiten entweder mit Zentrifugalkräften (aus dem klein geschnittenen Obst wird der Saft herausgeschleudert) oder mahlen Obst und Gemüse so lange, bis der ganze Saft ausgetreten ist (Slow Juicer). Auch schwer zu entsaftende Früchte wie Granatäpfel können Sie so auspressen – probieren Sie es gleich mit unserem Rezept für Granatapfelsaft aus! Sie müssen Ihren Saft aber natürlich nicht unbedingt selbst pressen, für viele Saft-Rezepte - wie beispielsweise Kiba - können Sie auf Produkte aus dem Supermarkt zurückgreifen. Bio-Säfte mit mindestens 80 % Fruchtanteil enthalten nicht ganz so viel Zucker wie Fruchtnektar.

Saft-Rezepte: Unterschiede von Saft und Smoothie

Der Smoothie ist, wie der Name schon sagt, eher cremig und nicht flüssig. Für eine dickere Konsistenz werden die zerkleinerten Pflanzenteile (zum Beispiel von Feldsalat oder Brokkoli) nicht ausgesiebt. Zudem werden in vielen Smoothie-Rezepten Zutaten wie Bananen, Getreideflocken oder Avocado aufgeführt, die das Getränk sämig machen. Einen exotischen süß-sauren Drink stellen Sie zum Beispiel mit unserem her. Hierfür werden Tamarillos (Baumtomaten), Passionsfrüchte, Minze und Orangen verwendet. Zum Abnehmen oder Detoxen eignen sich Säfte und Smoothies ebenfalls sehr gut.

Tipp: Wie viel Sie essen dürfen, wie viele Kalorien Sie täglich verbrauchen und wie Sie sich gesund ernähren, können Sie in unseren Ernährungs-Checksherausfinden. Lesen Sie zudem, welche weitläufigen Ernährungsmythen es gibt!