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Rote Bete Ravioli

Wurzelgemüse-Rezepte: tolle Knollen für Suppen, Eintöpfe und vieles mehr

Bis auf die Karotte ist Wurzelgemüse fast in Vergessenheit geraten. Schade, denn es passt wunderbar in eine ausgewogene Ernährung. Was alles drinsteckt und was Sie mit Rüben, Rettich und Radieschen kochen können, erfahren Sie hier.

Gutes aus der Erde: Wurzelgemüse-Rezepte

Rote-Bete-Topinambur-Suppe
Zaubern Sie mit unseren Rezepten doch eine Rote-Bete-Topinambur-Suppe

Obwohl buntes Wurzelgemüse bereits in der Steinzeit als wertvolles Nahrungsmittel auf dem Speiseplan stand, wird es heute eher weniger zum Kochen verwendet. Dabei sind Kartoffeln, Karotten, Knollensellerie, Pastinaken, Petersilienwurzeln, Schwarzwurzeln, Rote Bete, Süßkartoffeln, Speiserüben wie Mairüben und Teltower Rübchen sowie Topinambur einfach zu verarbeiten und dazu noch sehr lecker – Grund genug, unsere Wurzelgemüse-Rezepte nach zu kochen.

Knollensellerie und Petersilienwurzeln: lecker in Eintopf und Suppen

Pichelsteiner Eintopf
Pichelsteiner-Eintopf mit verschiedenen Fleisch- und Gemüsesorten

Der dicke, würzig schmeckende Knollensellerie ist ein klassisches Suppengewürz, schmeckt aber auch roh im Salat oder gekocht als Beilage. Die bräunliche Knolle ist unverzichtbar im beliebten Waldorfsalat und passt hervorragend zum Pichelsteiner Eintopf.Die Sprossrübe weist Kalium, Vitamin K und Vitamin B9 auf. Kalium hilft dabei, einen normalen Blutdruck aufrechtzuerhalten, Vitamin K trägt zur Erhaltung von normalen Knochen bei und Folsäure (Vitamin B9) ist neben ihrem Beitrag zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft auch mit an der normalen Blutbildung beteiligt. Die enthaltenen ätherischen Öle bewirken den typischen Geruch und Geschmack. Das Aroma wird intensiver, je kleiner Sie den Knollensellerie schneiden. Die ebenfalls sehr aromatische Petersilienwurzel zeichnen ähnliche Eigenschaften aus, sie besitzt wie der Knollensellerie ebenfalls Kalium, dazu kommt noch Kupfer und Petersilienwurzel ist reich an Vitamin C – Kupfer trägt zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei während Vitamin C zudem einen Beitrag zur normalen Funktion des Immunsystems und des Energiestoffwechsels leistet. Besonders lecker schmeckt Petersilienwurzel in Verbindung mit mildem Obst wie beispielsweise in unserer Apfel-Wurzelgemüse-Suppe.

Karotten und Pastinaken: die Alleskönnerwurzeln

Indischer Möhrensalat
Beim indischen Möhrensalat schmeckt das Wurzelgemüse aufregend anders

Die knackige, fruchtig-süße Möhre eignet sich als rohe Zutat für Salat und schmeckt gekocht, gedünstet, im Ofen gegrillt, glasiert oder in der Pfanne angebraten. Besonders von Bedeutung ist ihr Beta-Carotin-Gehalt. Die Vorstufe von Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Sehkraft bei. Weniger bekannt sind die Pastinaken. Geschmacklich ähnelt die knollenförmige Wurzel mit ihrem süßen Aroma der Karotte. Sie lässt sich roh genießen, gedünstet oder gekocht – in Salaten, Suppen, Eintöpfen und als Püree. In Scheiben geschnitten und paniert, empfiehlt sie sich als Beilage oder Hauptgericht ebenfalls wunderbar für Wurzelgemüse-Rezepte. Sie enthält Kalium, Vitamin B9 (Folsäure) und Mangan. Kalium trägt zu einer normalen Muskelfunktion, Mangan zu einer normalen BIndegewebsbildung und Folsäure zu einer normalen Blutbildung bei.

Tipp: Greifen Sie gezielt zu kleinen Pastinaken. Sie haben ein feineres Aroma als große Exemplare.

Unser vereint Karotten und Pastinaken in einem vielversprechenden Wurzelgemüse-Rezept für kalte Wintertage.

Rote Bete: Farbgeber für viele Speisen

Griechischer Rote Bete Salat
Griechischer Rote Bete Salat

Das süßlich-saure Rübengewächs verfeinert roh oder gegart viele Gerichte. Mit Essig und Öl angemacht, wird es zu einer tollen Vorspeise oder Sie kochen mit der Knolle leckere Hauptgerichte und überbacken sie beispielsweise gefüllt im Ofen. Rote Bete ist reich an Chlorid, das durch die Bildung von Magensäure zu einer normalen Verdauung beiträgt. Zudem enthält Rote Bete Folsäure (Vitamin B9), die während der Schwangerschaft zur Bildung von mütterlichem Gewebe beiträgt. Ihr roter Naturfarbstoff, das Betanin, ist ein gern genutztes Färbemittel für Lebensmittel. Der Saft lässt sich auch ausgezeichnet zum Färben von selbst gemachter Pasta wie unseren Rote-Bete-Ravioliverwenden.

Schwarzwurzeln: ideal für edle Wurzelgemüse-Rezepte

Schwarzwurzelsalat
Schwarzwurzelsalat: Der Spargel des Winters

Die Schwarzwurzel ist ein sehr zartes Gemüse, das fein nussig schmeckt und sich ähnlich wie Spargel zubereiten lässt. Unter der dunklen Wurzelhülle verbirgt sich ein zartweißes Gemüse, das zu Suppen und Eintöpfen passt, aber auch püriert oder überbacken eine delikate Beilage ergibt. Köstlich sind auch panierte Schwarzwurzeln.Sie können das Gemüse aber auch roh, gerieben und mit etwas Zitronensaft und Mayonnaise verfeinert, als Salat genießen. Schwarzwurzeln harmonieren mit Wild, Äpfeln, Nüssen, Möhren und Muskatnuss. Gegart enthält die Schwarzwurzel reichlich Vitamin E und Kupfer. Besonders erwähnenswert ist der hohe Ballaststoffgehalt. In 100 g der Wurzel stecken bereits 18,37 g, die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt bei Erwachsenen eine Ballaststoffzufuhr von mindestens 30 g pro Tag.

Topinambur: die Alternative zu Kartoffeln

Topinambur Röstis
Topinambur Röstis

Nutzen Sie Topinambur-Rezepte, um Abwechslung in den Beilagenplan zu bringen! Topinambur-Knollen können Sie wie Kartoffeln kochen, allerdings besser mit Schale, sonst verlieren sie stark an Aroma. Die Schale lässt sich mitessen. Roh schmeckt Topinambur gehobelt oder geraspelt mit Zitronensaft. Die Säure des Zitronensafts verhindert das Braunwerden zum Beispiel in Salaten. Gegart entwickelt die Knolle ein nussartiges, süßes Aroma, das bei hellschaligen Früchten stärker ausgeprägt ist als bei dunkelschaligen. Die Knolle lässt sich dünsten, braten oder auch backen, köstlich schmeckt ein Topinambur-Püree.Das Wurzelgemüse enthält Kalium, Eisen und das Vitamin B1. Kalium trägt zu einer normalen Muskelfunktion und Eisen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin B1 (Thiamin) ist wichtig für eine normale Herzfunktion.

Teltower Rübchen: Beilage zu Fleischgerichten

Eine weitere Alternative sind Teltower Rübchen. Sie schmecken würzig süß mit einer leicht scharfen Note und werden meist gekocht als Beilage zu Fleischgerichten gereicht. Da sie schön mehlig sind, passen Sie zum Beispiel wunderbar zu Rindfleisch und Soße. Sie können die Rüben auch als Gratin zubereiten oder roh in Salaten verwenden. Als Rohkost raspeln Sie das Wurzelgemüse am besten. Möchten Sie es lieber mit dem Messer zerkleinern, können Sie in unseren Tipps zum Gemüseschneidenerfahren, wie. Teltower Rübchen enthalten Vitamin A und C und sind reich an Chlorid. Vitamin A trägt zu einem normalen Eisenstoffwechsel bei, Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme und Chlorid trägt durch die Bildung von Magensäure zu einer normalen Verdauung bei.