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Ube

Ube: violette Wurzelknolle für farbenfrohe Speisen

Kuchen, Eis und Desserts aus einer Wurzel, die auch noch in einem strahlenden Lila erscheinen? Das gibt es! Die geheimnisvolle Zutat für diese Leckerbissen heißt Ube. Probieren Sie das trendige Lebensmittel aus.

Prächtige Yamswurzel aus Asien: Ube

Brombeer Macarons
Mit Ube können Sie Lebensmittelfarbe ersetzen.

Ganz ohne Lebensmittelfarbe erstrahlt die Torte in einem satten Lila, die Eiskugel glänzt verführerisch violett und der Frischkäsedip wird auf der Party zum Hingucker: Dafür sorgt Ube. Die Yamswurzelart, die aus Asien stammt und heute vor allem auf den Philippinen angebaut wird, ist der Star der Food-Blogger-Szene. Obwohl keine Frucht, sondern als Wurzel eher ein Gemüse, schmeckt Ube ähnlich wie Topinambur süßlich-nussig und empfiehlt sich daher für Leckereien und Nachspeisen. Mit Ube backen Sie beispielsweise Kuchen, die allein durch ihre Farbe ein Highlight auf der Kaffeetafel sind. Sie können tolle Toppings zum Verzieren von Gebäck daraus herstellen oder farbenfrohe Füllungen etwa für Macarons. Auch cremige Desserts und Eis veredelt Ube optisch wie aromatisch.

Mit Ube kochen: herzhafte Hingucker

Ube lässt sich darüber hinaus für pikante Speisen verwenden. Sie können die Wurzel wie Süßkartoffeln oder Maniok zubereiten und als Beilage reichen. Mit violettem Püree zur Bratwurst werden Sie Ihre Liebsten und Gäste garantiert überraschen! Oder Sie benutzen Ube zum Einfärben von selbst gebackenem Brot und Brötchen, Butter, Dips, Aufstrichen und Kräuterquark. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Um die Wurzel als Färbemittel zu verwenden, müssen Sie Ube lediglich schälen, gar kochen und pürieren. Sie können den Yams auch etwa 45 Minuten bei 200 Grad backen, schälen und danach zerkleinern. Wie wäre es mal mit lila Ube- statt orangen Süßkartoffel-Pommes zum Burger?

Die inneren Werte von Ube

Äußerlich ist die Wurzel ein Knaller, aber wie sieht es mit den Nährstoffen aus? Auch in dieser Hinsicht punktet Ube. Yams liefert zu fast 90 Prozent Kohlenhydrate, aber kaum Fett, enthält Kalium und Kupfer sowie Ballaststoffe. Sie können Ube also nicht nur wegen des Aussehens ruhig öfter als Zutat für Ihre Wurzelgemüse-Rezepte und Süßspeisen verwenden. Frisch zu kaufen gibt es Ube übrigens in Asia-Läden. Zum Färben von Speisen eignet sich darüber hinaus Ube-Pulver.