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Leichte Desserts: Rezepte und Tipps für kalorienarme Nachspeisen

Herrlich lecker, voller Geschmack und dennoch ausgewogen und leicht? Das geht! Wer bei der Zubereitung von Desserts die Zutaten variiert und Kalorienbomben geschickt ersetzt, kann bei Süßspeisen ruhig zugreifen. Schlemmen Sie mit unseren Rezepten ganz unbeschwert!

So gelingen kalorienarme Desserts

Genau genommen gelten Lebensmittel erst dann als energiearm, wenn sie mit weniger als 40 kcal pro 100 g zu Buche schlagen. Bei Desserts ist dieser Wert meist nicht erreichbar, aber mit einigen Tricks lassen sich zumindest Kalorien einsparen. Einen leichten Nachtisch macht vor allem das Weglassen bzw. Ersetzen energiereicher Zutaten aus. Wie das geht, haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Fett sparen: Es geht auch ohne Sahne & Co.

Fett ist ein Geschmacksträger. Deshalb kommen bei Desserts auch gern Sahne, Butter, Crème fraîche, Mascarpone und ähnlich gehaltvolle Milchprodukte zum Einsatz. Die klassischen Zutaten für ein Dessert lassen sich aber durchaus komplett oder zumindest teilweise ersetzen, ohne dass der Geschmack leidet. Bestes Beispiel ist Sorbet: Das Fruchteis kommt ohne Milch und Sahne aus, verwöhnt aber trotzdem mit vollem Fruchtaroma. Es lässt sich auch relativ einfach selbst zubereiten. Probieren Sie unsere Sorbet-Rezepte aus! So ersetzen Sie nahrhafte Zutaten bei cremigen Desserts:

Sahne
Wird sie zum Kochen verwendet, empfiehlt sich Kochsahne, die weniger Fett enthält. Für eine lockere Creme lässt sich auch Eiweiß aufschlagen und unter die Masse heben. Alternativ greifen Sie zu Joghurt, Quark, Kondensmilch oder saurer Sahne. Leichte Desserts mit Joghurt schmecken vor allem im Sommer, wenn saftige Beeren Saison haben. Unser Joghurtdessert mit Früchten können Sie auch mit Tiefkühlobst zubereiten.

Mascarpone
Der Doppelrahm-Frischkäse enthält mindestens 80 % Fett in der Trockenmasse und damit rund 40 g Fett pro 100 g. Somit ist Mascarpone ein echtes Dessert-Schwergewicht. Ersetzen Sie besser einen Teil der angegebenen Menge im Rezept durch Quark, Eischnee macht die Angelegenheit noch fluffiger. Oder Sie verwenden relativ wenig Mascarpone und Zucker wie bei unserem Rezept für das Erdbeer-Mascarpone-Dessert.

Schmand
Enthält etwa 20 bis 29 % Fett. Saure Sahne (Sauerrahm) bringt es auf etwa 10 % und stellt somit eine gute Alternative dar.

Crème fraîche
Sie besteht zu etwa 30 % aus Fett. Wem es auch auf die Konsistenz eines Desserts ankommt, kann zu saurer Sahne greifen und Bindung über Stärke, Johannisbrotkernmehl oder andere Dickungsmittel erzielen.

Bringen Sie für leichte Desserts mehr Früchte ins Spiel

Nicht immer müssen Puddings, Cremes oder der Teig die Hauptrolle im Dessert spielen. Stellen Sie Früchte in den Mittelpunkt! Ob süß oder säuerlich, exotisch oder aus der heimischen Ernte: Es gibt zahllose Möglichkeiten, sie zuzubereiten. Dabei liefert Obst Vitamine, Ballaststoffe und so gut wie gar kein Fett. Rezepte für ein leichtes Erdbeer-, Himbeer-, Mango- oder Apfeldessert zeichnen sich durch einen großen Fruchtanteil und nur kleine Mengen Milch, Quark oder Joghurt aus, auch Eischnee, Saft und Gelatine kommen in Frage. Sie werden überrascht sein, was sich alles Leckeres und auch optisch Ansprechendes zaubern lässt. Ein Dessert im Glas etwa eignet sich durchaus als festliches Silvester-Dessert. Unser Rezepttipp: ein bunter Schichtbecher.

Ersetzen oder reduzieren Sie Zucker für kalorienarme Desserts

Natürlich, Nachspeisen leben davon, dass sie süß sind. Doch sie müssen nicht zwangsläufig mit sehr viel Zucker zubereitet werden. Eine simple Möglichkeit, diese Kohlenhydrate zu reduzieren: Nehmen Sie einfach weniger davon. Unser Geschmackssinn wird auf süß programmiert. Doch das lässt sich abtrainieren. Nach einiger Gewöhnungszeit werden Sie auch leichte Desserts mit wenig Zucker als süß empfinden. Wer sich darauf nicht einlassen möchte, hat folgende Möglichkeiten, anderweitig zu süßen.

Fruchtzucker
Dieser Zucker bringt zwar genau so viele Kalorien mit sich wie der normale Haushaltszucker, süßt aber viel intensiver, sodass man meist mit der Hälfte oder sogar nur einem Drittel Fruchtzucker auskommt. Aber Vorsicht: Fruchtzucker geht noch schneller als weißer Zucker ins Blut und kann – vor allem dann, wenn er nicht in Form von Früchten verzehrt wird – bei manchen Menschen zu Verdauungsproblemen führen. Wer an Laktoseintoleranz leidet, hat oft auch Probleme mit Fruchtzucker.

Agavendicksaft
Auch er besteht zu etwa 80 % aus Zucker, allerdings aus Fruchtzucker, und süßt so intensiv, dass sich die Menge deutlich reduzieren lässt.

Honig
Honig besteht aus Zucker, aus Glucose und – etwas mehr – Fructose, eben Fruchtzucker. Auch er süßt intensiver als „normaler“ Zucker, man kann ihn also sparsamer verwenden. Vielen Menschen ist dieses Süßungsmittel sympathischer, weil Honig einen geringeren Verarbeitungsgrad aufweist als Industriezucker.

Getrocknete Früchte
Nutzen Sie die Süße aus getrockneten Früchten für leichte Dessert-Rezepte, indem Sie diese püriert unterheben. Oder Sie streuen sie auf das Dessert wie bei unserem Früchtequark mit Cranberries.

Stevia
Das Süßungsmittel wird aus den Blättern der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana Bertoni, so der botanische Name, gewonnen. Es enthält keine Kalorien und wirkt sich nicht auf den Insulinhaushalt aus. Stevia ist um ein Vielfaches süßer als Zucker, die Dosierung muss also ausprobiert werden. 1/3 Löffel Stevia-Konzentrat bringt die Süße von etwa 250 g Zucker in Ihr leichtes Dessert. Allerdings kann es Zucker – schon aufgrund des geringeren Volumens – nicht in jedem Rezept ersetzen. Hier heißt es also: Beachten Sie die Dosierungshinweise auf der Produktverpackung.

Möchten Sie mal nicht auf die Kalorien achten, lassen Sie sich von unseren weiteren Nachtisch-Rezepten inspirieren. Für festliche Anlässe etwa ist ein feines Kaffeecreme-Dessert eine gute Idee.