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Salatdressing-Basis: Essig

Hochwertige Öle, leckere Rezepte: Gesundes kann so gut schmecken

Ob es ums Kochen, Braten, Backen, Dünsten oder das Verfeinern kalter Speisen geht – ohne Speiseöl läuft in der Küche fast nichts. Wir stellen Ihnen acht wertvolle pflanzliche Ölsorten und leckere Rezepte vor.

Rezepte mit hochwertigen Ölen

Fett ist ein wesentlicher Bestandteil einer bewussten Ernährung, vor allem hochwertige Öle aus Pflanzen. Ihre Herstellung erfolgt generell in zwei Schritten: Der Extraktion als chemisches Verfahren zur Ölgewinnung folgt die Raffination, die Entfernung von unerwünschten Begleitstoffen. Besonders wertvoll sind native oder kalt gepresste Öle, denn sie werden bei niedrigen Temperaturen schonend gewonnen. Sie schmecken intensiv und weisen durch die enthaltenen gesunden Pflanzenfarbstoffe eine kräftige Färbung auf. In unseren Rezepten lassen sich die hochwertigen Öle vielfältig einsetzen.

Olivenöl: ideal für die mediterrane Küche

Antipasti-Platte
Antipasti - leckeres Gemüse mit Olivenöl

Das Öl aus den Früchten des Olivenbaums hat in den letzten Jahren einen wahren Siegeszug durch die Küchen angetreten. Mediterrane Rezepte gelten als lecker und gesund – immer mehr Menschen greifen zu dem Pflanzenöl, das in großer Sorten- und Qualitätsvielfalt bei uns angeboten wird.

In der Küche ist Olivenöl ein echter Allrounder und kann sowohl kalt als auch heiß zum Einsatz kommen. Es ist zum Braten und Frittieren bis 180 °C geeignet. Ebenso lecker bereiten Sie Antipasti mit Olivenöl zu und verwenden es zum Anmachen von Salaten wie für die Zubereitung von Pasta, Aufläufen und Pfannengerichten. Probieren Sie Olivenöl einmal zusammen mit Gewürzen und Kräutern. In dieser besonders raffinierten Kombination verfeinert es Speisen wie unsere Pizza mit Knoblauch-Chili-Öl.

Rapsöl: die Alternative zu Olivenöl

Das Öl aus dem Samen der Rapspflanze entpuppt sich bei näherer Betrachtung als wahres Multitalent mit vielen positiven Eigenschaften. Die Verwendungsmöglichkeiten für dieses hochwertige Öl sind in der Küche fast unbegrenzt, vorausgesetzt die gewählte Sorte hat einen nicht zu starken Eigengeschmack. Rapsöl kann sowohl kalt als auch bis zu 180 °C erhitzt verwendet werden. Es weist einen hohen Gehalt an Vitamin E auf und hat ein ausgewogenes Fettsäuremuster. Rapsöl ist genau wie Walnussöl eine Spitzenquelle für Omega-3-Fettsäuren. Man nimmt sie hier ebenfalls in Form von Alpha-Linolensäure auf. Unser Tipp: Rühren Sie eine selbst gemachte Mayonnaise damit an.

Sonnenblumenöl: neutrales Öl zum Braten und Backen

Sonnenblumenöl hat einen sehr milden, fast neutralen Geschmack und wird unter anderem zur Herstellung von Margarine verwendet. Es lässt sich gut zum Backen verwenden, etwa für unsere feinen Schneebälle. Das preiswerte und trotzdem hochwertige Öl enthält viele für uns wertvolle Inhaltsstoffe, die allerdings bei den raffinierten Sorten weitgehend verloren gehen. Sonnenblumenöl ist ein wichtiger Lieferant von Vitamin E. Schon mit zwei Esslöffeln Sonnenblumenöl lässt sich der tägliche Bedarf von durchschnittlich 12 mg an Vitamin E decken.

Walnussöl: das Feine für kalte Speisen

Ofenkartoffel mit Cremes
Ofenkartoffel mit Cremes auf Leinölbasis

Trotz seiner regionalen Verfügbarkeit gehört das Öl aus der Walnuss zu den weniger gebräuchlichen Ölen. Weil das Öl mit dem herb-nussigen Geschmack schnell ranzig wird, lässt es sich kaum in größeren Mengen aufbewahren. Walnussöl eignet sich nicht zum Erhitzen, aber sehr gut für Salate und Rohkost: Probieren Sie zum Beispiel unseren Apfel-Rettich-Salat. Das aufwändig hergestellte Nussöl weist als eines von wenigen Speiseölen einen hohen Anteil an Alpha-Linolensäure auf, eine Omega-3-Fettsäure, die nur in Pflanzen vorkommt. Omega-3-Fettsäuren werden zum Beispiel in unsere Zellmembranen eingebaut und können die Gefäße elastisch halten.

Leinöl: das Aromatische für Quark- und Cremespeisen

Dieses hochwertige Öl wird aus den Samen der Leinpflanze gewonnen. Das dickflüssige Leinöl zeichnet sich durch einen intensiven Geschmack aus, der ein wenig an Heu erinnert. Als Leinöl-Küchenklassiker gelten nach wie vor Pellkartoffeln mit Quark, der mit dem Öl verfeinert wird. Probieren Sie auch unsere Ofenkartoffel 2.0 mit verschiedenen Cremes auf Basis von Leinöl. Auch dieses Öl nimmt beim Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren einen Spitzenplatz ein. Empfohlen wird die Verwendung von kalt gepresstem Leinöl. Leinöl verdirbt relativ schnell und schmeckt frisch am besten. Es sollte nach dem Öffnen daher im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Traubenkernöl: das Erlesene für Gourmets

Einen relativ großen Aufwand erfordert die Herstellung des Öls aus den Kernen von Weintrauben. Auch deshalb zählt Traubenkernöl zu den hochpreisigen Speiseölen. Besonders geschätzt wird das Öl aufgrund seines angenehmen Geschmacks, der an eine Mischung aus Trauben und Nüssen erinnert. Das macht es ideal für feine Vorspeisen wie unseren Avocadosalat mit Garnelen. Generell sollten nur kalt gepresste native Sorten verwendet werden, die im Gegensatz zu raffinierten ihren typischen Geschmack und ihre vielen wertvollen Inhaltsstoffe behalten. Traubenkernöl hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren sowie Vitamin E.

Kürbiskernöl: charakteristisch im Geschmack

Kürbiskernpesto
Kürbiskernpesto

Geschmacklich einen ganz speziellen Charakter hat dieses Öl, das aus den gerösteten Kernen des Ölkürbis gewonnen wird. Kürbiskernöl hat einen intensiv nussigen Geschmack und eine tiefgrüne Färbung. Das hochwertige Öl wird fast ausschließlich kalt für Salate, Kürbiskernpesto oder für Süßspeisen wie Eis verwendet, denn so gehen die wertvollen Inhaltsstoffe und der typische Geschmack nicht verloren. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal neben Geruch und Geschmack ist die Konsistenz des Öls. Besonders hochwertiges Kürbiskernöl ist sehr dickflüssig.

Distelöl: lecker in Salatsoßen

Aus den Samen der Färberdistel wird dieses hochwertige Speiseöl gewonnen. Distelöl hat einen milden, fast neutralen Geschmack und ist ein Top-Lieferant für Vitamin E. Es ist ideal für die kalte Küche nutzbar: Probieren Sie unseren Salat mit Distelöldressing. Zum Braten sollten Sie Distelöl nicht verwenden, aber es darf kurz dünsten und garen.