Mit dem richtigen Sonnenschutz kannst du dich guten Gewissens bräunen und deine Haut vor der UV-Strahlung schützen. Wir verraten dir, was einen hochwertigen Sonnenschutz auszeichnet, was es mit dem LSF auf sich hat und worauf du beim Bräunen achten solltest.
Das zeichnet einen guten Sonnenschutz aus
Beim Sonnenschutz gilt es zunächst, zu einem hochwertigen Produkt zu greifen. So legst du die Basis für einen verlässlichen und optimalen Schutz. Ob Spray, Creme oder Gel: Achte darauf, dass das Produkt deiner Wahl sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen filtert.
Die für eine Bräunung der Haut verantwortlichen UVB-Strahlen verursachen Sonnenbrände, die die DNA der Hautzellen dauerhaft schädigen. UVA-Strahlen tragen wiederum zur Hautalterung bei. Wichtig: Der auf dem Produkt ausgewiesene Lichtschutzfaktor (LSF) bezieht sich nur auf die UVB-Strahlung. Achte also darauf, dass auf der Verpackung deines Sonnenschutzes auch ein UVA-Siegel abgebildet ist.
Ebenfalls zu empfehlen: Ein wasserfestes Produkt, das auch nach einem kurzen Sprung ins kühle Nass oder bei Schweißbildung auf der Haut seinen Schutzeffekt nicht vollständig verliert.
Sonnenschutz: Spray, Gel oder Creme?
Für welche Art von Produkt du dich entscheidest, hängt zunächst von deinen persönlichen Vorlieben ab. Und die Auswahl ist groß: Sonnenmilch, Balsam, Sonnencreme, Sonnenspray oder Gel – in unserem Kosmetiksortiment findest du eine Fülle unterschiedlichster Produkte.
Generell gilt: Cremeartige Produkte sind eine gute Wahl, wenn du nach einem Schutz mit hohem bis sehr hohem LSF suchst. Denn: Deine fetthaltige Textur bindet Wirksubstanzen am stärksten und garantiert somit anhaltend hohen Schutz.
Leichte Gele sind wiederum ideal, wenn du viel schwitzt oder vorhast, zu baden, denn sie dringen schnell und tief in die Haut ein und sind sehr feuchtigkeitsresistent.
Der Vorteil von Sprays: Sie sind in der Handhabung besonders angenehm, lassen sich problemlos an schwer erreichbaren Stellen auftragen und ziehen am schnellsten ein.
Den richtigen LSF wählen – passender Sonnenschutz für deine Haut
Der elkos Aprés Sun Schaum kühlt und pflegt sonnengebräunte Haut.
Der Lichtschutzfaktor oder LSF verlängert die natürliche Eigenschutzzeit deiner Haut. Diese Zahl sagt aus, um welchen Faktor diese Eigenschutzzeit multipliziert wird.
Ein Beispiel: Beträgt die Eigenschutzzeit deiner Haut fünf Minuten und du trägst einen LSF von 20 auf, kannst du mit dem Produkt 100 Minuten optimal geschützt in der Sonne verbringen. Denn: 5 x 20 = 100. Welcher LSF als Basis für dich optimal ist, entscheidet zu großen Anteilen dein Hauttyp, den du folgendermaßen bestimmst:
Der helle Hauttyp
Wenn dein Haar in einem Blondton erstrahlt oder über rötliche Anteile verfügt und du einen Porzellanteint in Kombination mit blauen oder grünen Augen aufweist, dann gehörst du zum hellen Hauttyp. Die Eigenschutzzeit deiner Haut beträgt in diesem Fall 5 bis 10 Minuten.
Greife nach Möglichkeit stets zu einer Sonnenschutzcreme mit einem hohen bis sehr hohen LSF von mindestens 40 bis 50+.
Oftmals leiden Menschen mit heller Haut unter einer Sonnenallergie. Hier gilt es, die Haut besonders gut zu schützen und die Sonne zu meiden.
Der mittlere Hauttyp
Dunkelblonde bis braune Haare, graue oder braune Augen und ein warmer Teint – der mittlere Hauttyp verfügt über eine erhöhte Eigenschutzzeit, die bis zu 20 Minuten beträgt. Ideal für dich: Ein Produkt mit einem LSF von 20 – oder ein Sonnenschutzmittel mit einem LSF von 30.
Der dunkle Hauttyp
Dunkelbraunes bis schwarzes Haar, braune Augen und ein Teint der mindestens olivfarben ausfällt – der dunkle Hauttyp ist der unempfindlichste Typus. Seine Eigenschutzzeit: bis zu 40 Minuten. Für dich sind Produkte mit einem LSF mit 15 bis 25 optimal.
Falls beim Bräunen auf deiner Haut vermehrt dunkle Flecken entstehen, lies unseren Artikel zu Pigmentflecken.
Praktische Tipps für den Sonnenschutz
Du hast ein hochwertiges Produkt mit dem korrekten LSF für deinen Hauttyp gefunden. Jetzt gilt es beim nächsten Picknick oder Strandausflug nur noch ein paar praktische Tipps für den Sonnenschutz zu beachten, um sicherzustellen, dass deine Haut in der Sonne keinen Schaden nimmt.
Halte dich bestenfalls zwischen 11 und 15 Uhr nicht in der Sonne auf – in diesem Zeitraum ist die Strahlungsintensität am stärksten.
Auch im Schatten eincremen ist wichtig – schädliche UVA- und UVB-Strahlen erreichen dich auch hier.
Viel hilft viel: Um den auf der Verpackung angegebenen LSF zu erreichen, trage das Produkt deiner Wahl unbedingt großzügig auf die Haut auf.
Die sogenannten Sonnenterrassen (Nase, Lippen, Schultern, Dekolleté, Fußrücken) gelten als besonders empfindliche Hautpartien – creme diese also besonders sorgfältig mit dem gewählten Sonnenschutzmittel ein.
Um die Schutzwirkung aufrechtzuerhalten, creme circa alle zwei Stunden und nach starkem Schwitzen oder Baden nach. Dies gilt auch für wasserfeste Produkte.
Die Haut benötigt nach jedem Sonnenbad ausgiebige Pflege: Greife hier zu speziellen Apres-Sun-Produkten, die das Gewebe beruhigen und mit Feuchtigkeit versorgen. Die speziellen “Nach-der-Sonne”-Produkte sind auf die Bedürfnisse der Haut nach dem Sonnen ausgerichtet und sind wohltuend für deinen Körper. Durch deinen höheren Wasseranteil und hautpflegende Substanzen wie beispielsweise Aloe Vera fühlen sich viele After-Sun-Produkte kühlend und geschmeidig auf der Haut an. Auch dein Haar freut sich nach dem Sonnenbad über Feuchtigkeit: Stylen und pflege es zum Beispiel mit diesem selbst gemachten Leinsamengel mit hohem Feuchtigkeitsgehalt.
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Lies hier unsere besten Tipps, um nach dem Sonnenbaden deine Bräune möglichst lange zu erhalten.
Sonnenschutz für Kinder: Darauf gilt es zu achten
Kinderhaut ist besonders empfindlich und braucht deshalb hohen Schutz.
Zarte Kinderhaut reagiert auf schädliche UVA- und UVB-Strahlen besonders empfindlich, da die körpereigenen Schutzmechanismen des Gewebes noch nicht voll entwickelt sind. Zusätzlich zu allen bereits erwähnten Tipps, solltest du bei deinem Nachwuchs daher noch Folgendes beachten:
Setze Kinder, die jünger sind als ein Jahr niemals direkter Sonne aus. Die Haut ist in dieser Lebensphase extrem sensibel.
Schütze ältere Kinder nicht nur im Freien, sondern auch bei längeren Autofahrten. Zu empfehlen sind hierfür Sonnenblenden für die Seitenfenster.
Greife immer zu ausgewiesenem Sonnenschutz für Kinder, der speziell auf die Bedürfnisse junger Haut zugeschnitten ist.
Neben kosmetischem Sonnenschutz sind auch Hüte, spezielle Kleidung mit UV-Filter und Sonnenbrillen für Kids ein Muss.
Zu guter Letzt: Sei ein gutes Vorbild. Dein Nachwuchs lernt durch Nachahmen. Schütze dich also stets sorgfältig selbst vor der Sonne, damit dein Kind von klein auf die Wichtigkeit dieser Maßnahmen begreift.
Wähle daher für deine Kinder unbedingt immer Produkte mit einem hohen Lichtschutzfaktor aus, dieser schützt bei richtiger Anwendung die Haut deiner Kleinen optimal.
Picknick in der Sonne – knusprige Snacks statt Sonnenbrand
Leckere Snack-Rezepte für Ausflüge ins Grüne.
Genieße mit dem richtigen Sonnenschutz im Sommer beispielsweise bei einem Picknick die warmen Stunden des Tages im Freien – von leckeren Avocado-Sandwiches über kleine Energiekugeln bis hin zu veganen Wraps findest du in unseren Snack-Rezepten viele tolle Ideen für ein romantisches Picknick im Park oder den Schwimmbadbesuch mit der ganzen Familie. Für eine ausgiebige Radtour mit einer längeren Vesperpause bieten sich Sandwiches besonders gut an, auch kalte Frikadellen, Nüsse, Gemüse- und Obststückchen sowie selbst gebackene Kuchen oder Muffins sind ideale Snacks für einen erholsamen Tag an der frischen Luft.
Für Abkühlung im heimischen Garten können eine Homemade Lemonade, ein Iced Coffee oder ein selbst gemachtes Eis sorgen – letzteres gerne auch am Stiel. Lass die Seele baumeln und genieße mit fruchtigen und selbst gemachten Snacks und dem richtigen Sonnenschutz den Sommer im Freien! Aber: Egal was du draußen unternimmst, denke daran, dich nach dem Sprung in den See (oder ins Planschbecken), während des ausgiebigen Sonnenbads am Strand oder nach einer Weile auf der Picknickdecke immer ausreichend einzucremen – in der Sonne und im Schatten!