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Essgewohnheiten: So stellen Sie eine ausgewogene Ernährung sicher

Morgens auf dem Weg zur Arbeit kaufen Sie immer beim Bäcker ein Teilchen und essen es am Schreibtisch mit einer Tasse Kaffee? Eine liebgewonnene Gewohnheit, die Sie aber ruhig einmal ändern können. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Schrittweise zu gesunden Essgewohnheiten

Eigentlich wissen wir es ja: Süßigkeiten zum Frühstück lassen schon nach kurzer Zeit wieder den Magen knurren, und mehr Zeit sollten wir uns für die erste Mahlzeit des Tages auch nehmen. Im Alltag schleichen sich aber schnell schlechte Essgewohnheiten ein, die zu Übergewicht führen können und unserer Gesundheit nicht immer zuträglich sind. Mit einer Diät wollen wir dann abnehmen – ist sie vorbei, beginnt der Kreislauf von neuem. Wer sich dauerhaft ausgewogen ernähren möchte, kommt um eine Änderung seiner Essgewohnheiten nicht herum. Dazu ist es zunächst einmal wichtig, diese zu kennen. Führen Sie am besten für einige Wochen ein Ernährungstagebuch, in dem Sie festhalten, wann Sie was in welcher Situation gegessen haben. So lassen sich wiederkehrende Muster gut erkennen und schlechte Essgewohnheiten identifizieren. Dazu gehören ständiges Snacken, das unachtsame Essen nebenbei, schnelles Hinunterschlingen und zu große Portionen.

So entwickeln Sie gesunde Essgewohnheiten

Bunte Leckereien zum Abnehmen
Auch die Snacks für Zwischendurch können gesund sein

Wie Sie es besser machen können, verraten Ihnen unsere Tests und Rechner. Sie helfen Ihnen dabei, Ihren Kalorienbedarf zu ermitteln und gesunde Mahlzeiten zusammenzustellen. Dieses Wissen ist die Grundlage dafür, gesunde Essgewohnheiten zu entwickeln. Dazu gehört beispielsweise, möglichst bunt und vielfältig zu essen, die richtigen Fette auszuwählen und natürliche, schonend zubereitete Kost industriell verarbeiteten Fertigprodukten vorzuziehen. Oft fällt es schwer, über Jahre entwickelte Gewohnheiten im Alltagstrott zu ändern. Hier kann eine Initialzündung helfen: Nutzen Sie die Fastenzeit, um sich bewusst auf Ihre Ernährung zu konzentrieren und schlechte Essgewohnheiten zu ändern. Auch ein Blick über den deutschen Tellerrand hinaus kann helfen. Probieren Sie doch einmal karibische Rezepte aus und entdecken Sie neue Geschmackswelten. So fällt es leichter, typisch deutsche Essgewohnheiten wie den relativ hohen Fleischkonsum zu hinterfragen.

Essgewohnheiten sind keine starren Regeln

Zu zwanghaft sollten Sie das Ganze aber nicht gestalten. Gut sind Essgewohnheiten nur dann, wenn Sie sich damit wohlfühlen. Zwänge und Verbote führen selten zu dauerhaftem Erfolg. Einheitliche gesunde Essenszeiten etwa gibt es nicht. Jeder Mensch ist anders und statt sich auf die starre 12-Uhr-Mittagessen-Regel zu versteifen, beachten Sie besser Ihr eigenes Hungergefühl. Das Zauberwort heißt hier Achtsamkeit: Hören Sie darauf, was Ihr Körper möchte, und essen Sie intuitiv. So fällt es viel leichter, gute Essgewohnheiten zu entwickeln und durchzuhalten.