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Die süßen Stars des Sommers: alles über Steinobst

Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche, Nektarinen, Pflaumen, Zwetschgen und Mirabellen – sie alle haben eine Gemeinsamkeit: ihren harten Kern. Hier finden Sie Wissenswertes zu verschiedenen Steinfrüchten und viele raffinierte Rezepte.

3 Fakten über Steinobst

1. Steinobst hat im Gegensatz zu Kernobst nur einen einzigen, harten Kern. Dieser Stein oder Kern ist gleichzeitig der Samen und von Fruchtfleisch ummantelt.
2. Die Hauptsaison der in Europa angebauten Steinfrüchte erstreckt sich in der Regel über den Sommer und endet im frühen Herbst.
3. Neben Mangos zählen beispielsweise auch Kokosnüsse und Oliven zu den Steinfrüchten.

Kirschen

Rot, rund und lecker – so begeistern uns Kirschen im Sommer. Doch Kirsche ist nicht gleich Kirsche. Die Früchtchen werden in Süß- und Sauerkirschen unterteilt.
Zu den Süßkirschen gehören sowohl die hartfleischigen Knorpelkirschen als auch die weichfleischigen Herzkirschen.
Eine bekannte Vertreterin der Sauerkirschen ist die dunkelrote Schattenmorelle.
Da Kirschen nicht nachreifen, sollten Sie sie möglichst schnell nach dem Kauf verzehren oder weiterverarbeiten. In einer mit Küchenpapier ausgelegten Dose können Sie das Steinobst für ein bis zwei Tage auch im Kühlschrank lagern.
Tipp: Der Deckel der Dose sollte nicht komplett geschlossen sein, sodass Kondenswasser entweichen kann. Wer mit Kirschen kochen oder backen will, muss zunächst den Stein entfernen. Dafür gibt es verschiedene praktische Küchenhelfer.
Um das Entsteinen zusätzlich zu erleichtern, hilft folgender Trick: die Früchte vorher einige Minuten ins Tiefkühlfach geben. Und anstatt die Kerne zu entsorgen, verwenden Sie diese doch für die Herstellung eines Kirschkernkissens – perfekt als Wärmflasche oder Kühlpack.

Kreative Oster-Leckereien

Sauerkirschmarmelade
Sauerkirschmarmelade
  • 30 min.

  • Leicht

  • Glutenfrei

Aprikosen

In Österreich und Südtirol werden Aprikosen auch Marillen genannt.
Waschen, halbieren, den Stein entfernen und schon sind die Früchte bereit für den Verzehr. Sie schmecken aber auch verarbeitet als Konfitüre oder Kompott, in Kuchen und Desserts sowie als Trockenobst.
Außerdem erzeugen Aprikosen mit ihrem süßen Geschmack einen spannenden Kontrast zu herzhaften Speisen. Aprikosen haben meist eine glatte, selten etwas samtige Haut. Man erkennt sie gut an der „Naht“, die einmal rund um die Frucht verläuft und diese in zwei Hälften teilt. Ihr volles Aroma entfalten Aprikosen am besten bei Zimmertemperatur.
Wenn Sie sie nicht sofort genießen wollen, können Sie sie für einige Tage im Kühlschrank aufbewahren. Da sie leicht Druckstellen bekommen können, sollten Sie sie allerdings nicht übereinander lagern.
Mit Aprikosenkonfitüre oder -gelee werden häufig Torten, Kuchen und Gebäck bestrichen. Diese sogenannte Aprikotur sorgt für einen schönen Glanz und verleiht Süßspeisen ein feines Aroma.

Nektarinen

Vermutlich sind Nektarinen „Pfirsich-Mutanten“. Das bedeutet, sie wurden nicht extra gezüchtet, sondern sind als Laune der Natur entstanden und wurden dann von uns Menschen kultiviert.
Es gibt weißfleischige und gelbfleischige Sorten. Von Pfirsichen unterscheiden sich Nektarinen hauptsächlich durch ihre glatte Schale, weshalb sie auch „Nacktpfirsiche“ genannt werden. Oft schmecken sie etwas säuerlicher.
Fürs Entsteinen und Lagern gelten dieselben Tipps wie für Pfirsiche.
Nektarinen schmecken vorzüglich in Obstsalaten und zu Quark oder Eis. Kombinieren Sie die schmackhaften Früchte auch mal zu Fisch oder Burrata. Aufgrund ihres festen Fleischs eignen sie sich aufgeschnitten auch gut für Garnituren.

Pflaumen

Um es gleich vorwegzunehmen, wer denkt, dass Pflaumen und Zwetschgen verschiedene Namen für dieselbe Frucht sind, liegt falsch.
Bei Pflaumen reicht das Farbspektrum ihrer Schale je nach Sorte von Blau und Lila über Rot bis hin zu Gelb. Pflaumen sind meist rund, mitunter auch oval und besitzen gelbes Fruchtfleisch. Gut zu erkennen sind sie an ihrer sogenannten Bauchnaht. Damit ist die Kerbe gemeint, die seitlich an der Frucht verläuft.
Ungewaschen und im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert, sind Pflaumen einige Tage haltbar. Vor Verzehr aber rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, da sie bei Zimmertemperatur ihr Aroma besser entfalten.
Pflaumen sind sehr saftig und ideal, um zu Mus, Chutney, Crumble oder Sirup für erfrischende Sommergetränke verarbeitet zu werden. Getrocknet als Dörrpflaumen sind die Früchte ebenfalls ein Hochgenuss.

Zwetschgen

Die Zwetschge ist eine Unterart der Pflaume. Sie besitzt eine längliche bis ovale Form und ist in der Regel kleiner als eine Pflaume. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal: Der Stein lässt sich bei Zwetschgen leichter lösen als bei Pflaumen. Die Schale von Zwetschgen ist dunkelblau bis violett, das Fruchtfleisch gelb-grünlich.
Oft sind die Früchte von einer weißlichen Schicht bedeckt. Dieser sogenannte Duftfilm entsteht vor allem aus Tau und Regenwasser, das auf der Fruchthaut verdunstet.
So entsteht eine natürliche Schutzschicht, die Sie vor Verzehr der Zwetschgen einfach abwaschen können. Das süßsäuerliche Steinobst ist dank des festen Fruchtfleischs die perfekte Wahl für Zwetschgenkuchen, auch Zwetschgendatschi genannt.

Bio-Zwetschgen aus der Region

Viele Steinobstarten kommen ursprünglich aus dem asiatischen Raum, werden seit Langem aber auch bei uns im Südwesten kultiviert. Von „Unsere Heimat – echt & gut“der Regionalmarke von EDEKA Südwest, bekommen Sie in den Sommermonaten erntefrische Aprikosen, Kirschen und Zwetschgen.
Diese stammen von Betrieben aus den Bundesländern des Vertriebsgebiets von EDEKA Südwest, also aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland.
Einer der Erzeuger, der Zwetschgen in Bio-Qualität für die Regionalmarke anbaut, ist Hartwig Roth (Foto). Worauf es beim ökologischen Anbau ankommt und wie wichtig kleine Insekten und eine intakte Natur sind, erfahren Sie in unserer Reportage: Bio-Zwetschgen: blaue Wunder vom Bodensee.

Mirabellen

Kugelrund, gelb und süß – so begeistert uns dieses Steinobst. Die Mirabelle ist eine Unterart der Pflaume und wird auch „gelbe Zwetschge“ genannt.
Ihr Fruchtfleisch ist wunderbar saftig und der kleine Stein lässt sich recht einfach lösen. Mirabellen eignen sich sehr gut zur Zubereitung von Kompott und Konfitüre, als Kuchenbelag sowie zur Herstellung von Likören.
Die süßen Früchte können Sie wie alle anderen hier vorgestellten Steinobstarten auch einfrieren. Dafür die gewaschenen und entsteinten Mirabellen auf einem Tablett verteilen und dieses für etwa eine Stunde ins Gefrierfach geben. Achten Sie dabei darauf, dass sich die Früchte nicht berühren. Nach dem Vorfrieren können die Mirabellen in einen Gefrierbeutel oder in eine Gefrierbox umgefüllt werden.