Auf der Hütte oder im Wellnesshotel. Beim Skifahren oder Wandern. Wann immer du Richtung Alpen aufbrichst, findest du Marillenknödel auf der Speisekarte. Dank unseres Rezepts bereitest du die Spezialität der Alpenküche nun auch selbst zu.
Für den Knödelteig den Magerquark für ein paar Minuten in einem feinen Sieb abtropfen lassen. Anschließend den abgetropften Quark, die weiche, nicht geschmolzene Butter, das Ei, das Eigelb, das Mehl und eine Prise Salz zu einem klebrigen Teig verkneten. Den Teig 10-15 Minuten ruhen lassen.
In der Zwischenzeit mit dem Stiel des Kochlöffels den Kern der Aprikosen herausdrücken und das Marzipan in 6 Würfel schneiden. Das Loch in den Aprikosen jeweils mit einem Marzipanwürfel füllen.
Die Arbeitsfläche mit Mehl bestreuen und den Teig darauf zu einer Rolle formen. Daraus 6 gleich große Stücke schneiden.
Die 6 Teigstücke zu Kugeln formen, dann flach drücken und je eine Aprikose in die Mitte legen. Anschließend den Teig über den Aprikosen wieder schließen und in der Hand zu einer schönen Kugel formen.
In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Temperatur sollte nicht zu heiß sein, das Wasser sollte gerade so köcheln. Die Quarkknödel ins Wasser geben und 8-10 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Butter in einer Pfanne erhitzen, bis sie schäumt. Pfanne vom Kochfeld nehmen, Semmelbrösel einrühren und mit Pistazien bedecken.
Marillenknödel mit einer Schöpfkelle aus dem Wasser nehmen, auf einem Küchenpapier abtropfen lassen und in der Semmelbrösel-Pistazienmasse wälzen. Sofort servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.925 kj (23 %)
Kalorien
460 kcal (23 %)
Kohlenhydrate
35 g
Fett
31 g
Eiweiß
13 g
Bewertung
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Marillenknödel: Alpentradition mit Aprikosen
Die Berge nach Hause zu holen, gestaltet sich wahrscheinlich etwas kompliziert. Mithilfe ihrer traditionellen Küche das Gefühl heraufzubeschwören, du säßest irgendwo in der Wachau und müsstest nur das Fenster öffnen, um auf endlose Gipfelketten zu blicken, funktioniert dagegen relativ problemlos. Eigentlich musst du dich dafür nur an unser Marillenknödel-Rezept halten. Ganz traditionell bereitest du dabei aus Topfen einen leckeren Quarkteig zu, füllst ihn mit Marillen sowie Zucker und wälzt die Knödel schließlich in Bröseln. Für unsere Marillenknödel verwendest du dabei Butter, Semmelbrösel und Pistazien. Ein kleiner Soßenspiegel aus selbst gemachter Aprikosenmarmelade oder Marillenröster erhöht den Genussfaktor deiner Knödel zusätzlich.
Marille ist der bayerisch-österreichische Begriff für die Aprikose. Regional bekommst du die Steinfrucht für unsere Marillenknödel in Deutschland zwischen Juni und September. Vollreife Früchte haben ein angenehm süßliches Aroma. Damit eignen sie sich auch besonders gut für unsere Aprikosenknödel.
Tipp: Wichtig ist, dass du die Aprikosen entkernen, ehe du sie mit Teig umhüllst. Die Haut abziehen musst du nicht.
Weitere Rezeptideen aus der Alpenküche
Planst du einen entspannten Nachmittag mit den Freund:innen, sind unsere Marillenknödel natürlich eine hervorragende Idee, um die Gäste zu verwöhnen. Erst recht, wenn du einmal etwas Kuchen-Abwechslung servieren möchtest. Gleichzeitig lässt sich das Erlebnis problemlos ausweiten. Statt am Nachmittag trefft ihr euch am Abend. Statt "nur" einer Süßspeise genießt ihr gleich ein ganzes Menü. Mithilfe unserer Alpenküchen-Rezepte schaffst du spielend den passenden Rahmen für Marillenknödel. Vielleicht ersetzt du sie auch einfach durch Germknödel. Du entscheidest.
Herzhaft wird es mit Hüttenklassikern wie Schupfnudeln mit Sauerkraut, die du dank unserer Mehlspeisen-Rezepte näher kennenlernst. Den Auftakt deines Klassiker-Menüs machst du am besten mit unserem Grießnockerl-Rezept und einer kräftigen Fleischbrühe. Planst du gerade für die nächste Geburtstagsfeier, eignen sich unsere Marillenknödel natürlich weniger. Dennoch hättest du gern die angenehme Süße der Aprikose auf dem Buffet? Kein Problem: Backe einfach unsere Aprikosen-Muffins.