Du kannst damit Crêpes füllen, Schweinefleisch verfeinern, Hefeknödel garnieren oder dein Brot bestreichen: Unser köstliches Pflaumenmus ist ein wahrer kulinarischer Tausendsassa – zumal aromatische Gewürze wie Kardamom das Geschmackserlebnis intensivieren. Wir zeigen, wie du Pflaumenmus einkochst.
Pflaumen waschen, klein schneiden und mit Zucker und Gewürzen in einer großen Schüssel vermengen. Abdecken und über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag Pflaumen mit Zitronensaft aufkochen und bei geringer Hitze 2 – 3 Stunden köcheln lassen, bis die Fruchtmasse eine breiartige Konsistenz hat.
Pflaumenmus heiß in Einmachgläser abfüllen. Gläser dicht verschließen, auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
921 kj (11 %)
Kalorien
220 kcal (11 %)
Kohlenhydrate
51 g
Fett
0 g
Eiweiß
1 g
Bewertung
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Pflaumenmus-Rezept: einfach köstlich
Wenn auf den Sommer langsam der Herbst folgt, haben Pflaumen bei uns Hochsaison. Sie werden gerne in verschiedenen Gerichten verarbeitet oder für Aufstriche und Likör genutzt. Ihre Süße lässt sich daher unter anderem wunderbar mit intensiven Gewürzen kombinieren – und diese wecken aromatische Assoziationen zu kühleren, gemütlichen Tagen. Einfach zu Zwetschgen kannst du für unser Rezept allerdings nicht greifen, wenn du Pflaumenmus selber machst. Denn zwar sind Zwetschgen Pflaumen, Pflaumen aber keine Zwetschgen. Und das bedeutet: Erstere ist eine Unterart der Pflaume. Dazu jedoch eine, deren Fruchtfleisch länger braucht, um zu zerfallen. Entsprechend nutzt du Pflaumen, um Pflaumenmus einzukochen. Gelierzucker fehlt bei unserem Rezept übrigens. Der Grund: Es würde eine feste Masse und daher eher eine Marmelade entstehen lassen. Pflaumenmus soll jedoch schön geschmeidig bleiben – ein großer Unterschied zur Pflaumenmarmelade.
Pflaumenmus selber machen und richtig lagern
Die Zitrone steht aus gutem Grund auf der Zutatenliste, wenn du unser Rezept für Pflaumenmus kochst. Ihre Säure hilft dabei, den Geschmack auszubalancieren. Schmeckt dein Mus also zu süß, kannst du vorsichtig mit etwas zusätzlichem Zitronensaft entgegenwirken. Dazu nutzt du traditionelle Pflaumenmus-Gewürze wie Kardamom, Nelken sowie Zimt. Alle drei ergänzen die süßliche Säure des runden Steinobsts perfekt. Und wie lange ist selbstgemachtes Pflaumenmus haltbar? Durch das Einkochen und den damit verbundenen Wasserentzug kannst du unser Mus rund sechs Monate lagern. Wichtig: Nutze dafür unbedingt ein sterilisiertes Einmachglas. Koche Glas und Deckel vorher rund eine Minute in Wasser aus. Alles sollte dabei bedeckt sein. Danach lässt du die Einmachgläser an der Luft trocknen, ehe du das heiße Pflaumenmus direkt einfüllst.
Tipp: Verwerte das selbstgemachte Mus beispielsweise für unseren leckeren Kuchen mit Pflaumenmus – oder mit Clotted Cream und Scones. Weitere kulinarische Inspirationen rund um das vielfältig nutzbare Obst liefern dir außerdem unsere Pflaumen-Rezepte.