Ihr Browser ist veraltet.

Aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Komfort und die einwandfreie Nutzung dieser Website.

Saisongemüse August

Mit Gurken, Tomaten, Sellerie und Rettich lassen wir den Sommer lecker ausklingen. Unsere leckeren Rezepte für den letzten Monat des Sommers machen aus dem August den wahrscheinlich schönsten Monat des Jahres.

Sommer zum Abbeißen: Tomaten

Lange Zeit als Liebesapfel oder Goldapfel bezeichnet und in Österreich immer noch oft als Paradeiser betitelt, bekamen die Tomaten ihren heutigen Namen erst im 19. Jahrhundert. Es gibt unzählige Sorten dieses Nachtschattengewächses. Kaum ein Gemüse hat das Wort "sonnengereift" so sehr verinnerlicht wie die Tomate. Und kaum etwas ist erfrischender als ein klassisch-italienischer Tomaten-Mozzarella-Salat, Caprese genannt.

Das Saisongemüse Tomate ist überaus vielfältig. Insgesamt gibt es weltweit rund 2.500 verschiedene Sorten Tomaten. Die beliebtesten heißen, Cocktail-, Kirsch-, Rispen- oder Fleischtomaten. Diese Vielfältigkeit ist auch überaus vielseitig. Tomaten gibt es in Salaten, in Suppen, als Brotbelag, pur zum Naschen oder in einer Vielzahl mediterraner Gerichte. Zusammengenommen sind Tomaten hierzulande das mit Abstand beliebteste Gemüse, was sicherlich auch mit Ketchup und der klassischen Tomatensauce zusammenhängt. Über 20 Kilo nimmt jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr zu sich. Gut so, denn Tomaten sind reich an Vitamin A, C und E und dabei sehr kalorienarm, denn Sie bestehen zu 90 % aus Wasser. Außerdem enthalten Tomaten Lycopin, ein sekundärer Pflanzenstoff, welcher vor Herz-Kreislauferkrankungen schützen kann und führt sogar zu weniger Sonnenbrand.

Sellerie: Mehr als Knabberzeug

Das Saisongemüse Sellerie ist bekannt als Knollen- oder Staudensellerie. Die Knollen werden oft gemeinsam mit beispielsweise Möhren und Lauch als Suppengemüse verkauft, die Stangen kennen Sie bestimmt aus dem berühmten Waldorfsalat. Knollensellerei hat durch seine ätherischen Öle einen sehr würzigen Eigengeschmack. Wegen seines herzhaften Aromas wird er oft als würzige Beigabe in Suppen oder Saucen verwendet. Es ist reich an wichtigen Vitaminen und Kalzium. Die in ihm enthalten Öle sollen Husten lindern, das Blut reinigen und sogar die Stimmung heben.

Staudensellerie, auch Stangen- oder Bleichsellerie genannt, findet man in den Büros der Nation oft als kalorienarme Knabberei. In manchem Bloody Mary dient er als zierende Deko. Er ist nicht ganz so aromatisch wie sein knolliger Freund, hat aber dennoch einen charakteristischen Geschmack. Die äußeren Fäden der Stangen neigen dazu sehr faserig zu sein. Diese können Sie mit einem Gemüsemesser oder einem Sparschäler gut entfernen. In Scheiben geschnittener Staudensellerie wertet manches Geflügelgericht oder auch einige Salat-Rezepte auf. Staudensellerie steckt trotz seiner wenigen Kalorien voller Nährstoffe und wirkt stark entwässernd.

Gurke - So leicht, so grün

Salatgurken, auch Schlangengurken, bestehen zu 90 % aus Wasser und schmecken damit mild und erfrischend. Sie sind nicht nur die perfekte Zutat für leichte Sommergerichte, Gurkenscheiben werten auch einen klassischen Gin-Tonic auf. Gurken sollten sie nach Möglichkeit nicht schälen, sondern gut abwaschen. Die meisten Nährstoffe stecken in und direkt unter der Schale. Gurken enthalten eine Menge B-Vitamine, Zink, Eisen und Kalzium. Dabei bringen 100 Gramm Gurke gerade einmal 12 Kalorien mit sich.

Ein Klassiker der leichten Sommerküche ist der einfache Gurkensalat. Geraspelte Gurke wird einfach mit Joghurt, Essig und Öl sowie Zitronen vermengt und mit Salz, Pfeffer und ein wenig Zucker abgeschmeckt. Wer mehr möchte, gibt noch Dillspitzen dazu. Auch für die spanische Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe, werden neben Tomaten, Weißbrot und Paprika hauptsächlich Gurken als Zutat verwendet.

Rettich: Der Scharfmacher

Der auch als „Radi“ bekannte aromatische Rettich ist fester Bestandteil der Bayerischen Brotzeit. Es gibt verschiedene Sorten, die sich in Form und Farbe, aber auch leicht im Geschmack unterscheiden. Der weiße Rettich besticht durch seine ausgeprägte Schärfe. Wem diese zu viel ist, der kann Rettichscheiben mit Salz bestreuen und ihnen so Wasser sowie die für die Schärfe verantwortlichen Senföle entziehen. Tupfen Sie die Scheiben anschließend ab. Wer jedoch einen pikanten Rettichs mag und verträgt, der wird mit der Heilwirkung der Senföle belohnt. Diese haben einen positiven Effekt auf Leber, Galle und den Verdauungstrakt. Rettich sollte vor dem Genuss, ob roh oder weiterverarbeitet, stets geschält werden, denn seine harte Schale ist nicht genießbar.