Kräuteröle selber machen: Grundrezept, Variationen und Zubereitungstipps
Ob du die reichhaltige Ernte aus dem Garten oder vom Balkon vor dem Winter retten möchtest oder größere Mengen frischer Kräuter gekauft hast: Es stellt sich die Frage nach der Lagerung. Kräuter in Öl haltbar zu machen, ist eine tolle Möglichkeit für längeren Genuss!
Rezepte für selbstgemachte Kräuteröle
Kräuteröle herstellen: das Grundrezept
Die wichtigste Regel, wenn du Kräuteröle selber machst, lautet: Verwende ein hochwertiges Speiseöl. Olivenöl, Leinöl oder Nussöl haben jeweils ein ausgeprägtes Eigenaroma, auch der Geschmack von Hanföl passt gut zu verschiedenen Kräutern. Geschmacksneutrale Öle wie Rapsöl, Sonnenblumenöl und Maiskeimöl sind besser geeignet, wenn das Kräuteraroma im Vordergrund stehen soll.
Ob du für dein Öl nur ein Kraut verwendest oder gleich mehrere Sorten, bleibt deinem Geschmack überlassen. Mediterrane Kräuter wie Salbei, Thymian und Rosmarin lassen sich problemlos kombinieren.
So gehst du vor:
Kräuter verlesen und mit möglichst wenig Wasser waschen
Gründlich trocknen (lassen)
Kräuter nach und nach in sterile Gläser oder Flaschen geben, jede Schicht mit Öl bedecken
Zum Abschluss zwei Fingerbreit Öl über die letzte Schicht Kräuter geben
Gefäß luftdicht verschließen und mindestens eine Woche kühl und dunkel lagern
Gut zu wissen:
Selbst angesetztes Kräuteröl ist mehrere Monate haltbar. Rieche am besten immer kurz daran, bevor du es verwendest. Bei einem ranzigen Geruch solltest du es entsorgen. Gelegentliches Durchschütteln kann Schimmelbildung verhindern. Allgemein hält sich Kräuteröl jedoch länger, wenn du die Einlagen entfernst (bis zu sechs Monate). Du kannst das Öl auch kurz erhitzen, die Vorgehensweise ist in unserem Rezept für Basilikumöl beschrieben.
Weitere Rezeptideen mit Kräutern
-
Kräuter-Marinade für Fleisch
-
- Zubereitungsdauer
- 10 min.
-
-
Rucola-Pesto
-
- Zubereitungsdauer
- 15 min.
-
-
Rosmarin-Zitronen-Salz
-
- Zubereitungsdauer
- 40 min.
-
Vielfältig in der Verwendung: Kräuteröle
Bevor der Frost kommt, wollen Thymian, Rosmarin, Oregano, Majoran, Basilikum und Co. geerntet und verarbeitet werden. Nicht alles lässt sich gleich verwenden: Möchtest du frische Kräuter lagern, gibt es grundsätzlich mehrere Methoden für die Haltbarmachung. So kannst du die Kräuter trocknen, einfrieren oder sie in Öl einlegen – Letzteres ergibt feine Aromaspender für zahlreiche Speisen wie knackige Salate, Grillspezialitäten und Nudelgerichte.
Neuigkeiten aus der EDEKA Welt
Aktuelle Angebote, leckere Rezeptideen für jeden Geschmack, Ernährungstipps und Kochtricks sowie Informationen zu Eigenmarken, Gewinnspielen und Bonusprogrammen gibts mit unserem Newsletter.
Noch mehr Aroma mit Gewürzen im Kräuteröl
Wer möchte, kann Gewürze zusammen mit den Kräutern ansetzen und so noch mehr Aromen aus den Ölen kitzeln. Kräuteröl mit Knoblauch oder Chili etwa eignet sich hervorragend, um Grillfleisch zu marinieren. Du solltest lediglich darauf achten, dass du das Öl nicht überwürzt und anfangs lieber vorsichtig dosieren. Ideal als Beilage zum Grillen: Kräuter-Zupfbrot. Dieses lässt sich statt mit Kräuterbutter – wie in unserem Rezept beschrieben – problemlos auch mit Kräuterölen backen. Experimentiere einfach mit verschiedenen Mischungen und verfeinere dein Lieblingsgericht mit selbst gemachten Kräuterölen – es lohnt sich!
Weitere Themen
-
Tipps & Tricks
Du hast Fragen, wir die Antworten: Entdecke über 1.000 Antworten auf häufig gestellte Fragen rund um Ernährung, Obst und Gemüse, Fleisch und mehr sowie hilfreiche Informationen und praktische Tipps rund um Zubereitung, Einkauf und Aufbewahrung von Lebensmitteln.
-
-