Chiliöl selber machen

Chiliöl selber machen

Ein paar Tropfen auf die selbst gemachte Pizza, etwas Schärfe für das Rührei, ein zusätzlicher Kick fürs Salatdressing: Chiliöl selber zu machen, eröffnet dir nahezu unendliche Möglichkeiten, unterschiedliche Gerichte unkompliziert zu verfeinern – und unser Rezept erklärt dir, wie es gelingt.

  • Zubereitungszeit
    15 min.
  • Gesamtzeit
    45 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    333 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Vegan
    Ernährungsform
    Glutenfrei

Zutaten

Portionen

12

6
Chilischoten
1
Limette, unbehandelt
450 ml
Sonnenblumenöl
0,5 TL
Salz

Zubereitung

  1. Chilischoten unter heißem Wasser abspülen und trocken tupfen. Mit einem scharfen Messer mehrfach einstechen, damit das Öl gut in die Chilischoten eindringen kann. Limette heiß abspülen, trocken tupfen und die Schale abreiben.

  2. Öl in einem Topf bei 120 Grad erwärmen. Chilischoten und Limettenabrieb hineingeben und 15 Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen. Dann auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

  3. Chiliöl mit Salz versetzen und in sterilisierte Bügelflaschen abfüllen und verschließen. Im Kühlschrank lagern und innerhalb von 3 Monaten verbrauchen.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.393 kj (17 %)
Kalorien 333 kcal (17 %)
Kohlenhydrate 0 g
Fett 37 g
Eiweiß 0 g

Bewertung

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Chiliöl selber machen: Welches Öl?

Die Sorte entscheidet über das Gelingen unseres Rezepts. Nutze unsere Anleitung, um Chiliöl selber zu machen, verwende dabei Sonnenblumenöl. Das ist jedoch nur eine Option, denn auch Olivenöl funktioniert ebenso gut wie andere Pflanzenöle: Für unser selbstgemachtes Crispy-Chili-Öl verwenden wir z. B. Rapsöl. Wichtig ist dabei vor allem eins: Solltest du das Öl erhitzen, darf es nicht zu heiß werden. Unser Rezept zum Chiliöl-Selbermachen sieht beispielsweise eine Maximaltemperatur von 120 Grad vor. Als Indiz kannst du auf die Blasenbildung achten. Sobald sich kleine Bläschen bilden, ziehe den Topf oder die Pfanne vom Herd und lasse das Chiliöl kurz abkühlen, ehe du mit dem Durcherhitzen fortfährst. Zu heiß sollte Öl ohnehin nie werden, da sich dann gesundheitsschädliche Stoffe bilden können. Das gilt auch, wenn du mithilfe einer unserer anderen Anleitungen weitere Öle selber machen möchtest. Ungeöffnet hält sich Chiliöl an einem kühlen, dunklen Ort übrigens rund ein Jahr. Hast du bereits erste Tropfen verwendet, reduziert sich die Dauer auf ein paar Wochen.

Die passenden Chilis für dein Öl

Willst du, wie es auch unser Rezept vorsieht, Chiliöl mit frischen Chilis selber machen, musst du es erhitzen. Auf diese Weise vermeidest du, dass die Sporen des Bakteriums Clostridium botulinum im kalten Öl austreiben und sich vermehren. Dann wäre das Chiliöl giftig. Nutzt du unser Rezept, erhitzt du das Öl jedoch und kannst daher frische Chilis verwenden. Im Prinzip funktioniert dabei jede Variante. Pikant wird es mit Jalapeños, Peperoncino, Serrano oder Aji Cristal Chili. Richtig scharfes Chiliöl machst du mit Habaneros oder Naga-Schoten selber. Möchtest du die Chilis in kaltem Öl ziehen lassen, nutze in jedem Fall getrocknete Varianten.

Und was ist der Unterschied zwischen Peperoni und Chili? Der Unterschied zwischen Peperoni und Chili liegt unter anderem in der Größe. Letztere sind deutlich kleiner, zudem meist schärfer und dienen auch als Zutat für unser Rumpsteak mit Marinade. Du möchtest deine heimische Ölmanufaktur um eine weitere Nuance erweitern? Dann probiere außerdem unser Rezept für Pizza mit Knoblauch-Chili-Öl aus oder probiere unsere Anleitung, um Kürbisöl selber zu machen.

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