Knoblauchöl selber machen ist mit diesem simplen Rezept besonders einfach. Du brauchst lediglich drei Zutaten und zehn Minuten Zeit – schon hast du ein aromatisches Öl mit zahllosen kulinarischen Einsatzmöglichkeiten zur Hand. Probiere es gleich aus!
Knoblauchzehen auf einem Schneidebrett mithilfe der breiten Seite eines großen Messers zerdrücken. Schale entfernen und die zerdrückten Knoblauchzehen in ein sterilisiertes Twist-off-Glas geben.
Rosmarin waschen, trocken tupfen und die Zweige zum Knoblauch geben. Mit Olivenöl aufgießen und das Glas fest verschließen. Mehrfach wenden, um alle Zutaten gut zu vermischen.
Knoblauchöl für 5-7 Tage im Kühlschrank lagern, um es ausreichend zu aromatisieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
695 kj (8 %)
Kalorien
166 kcal (8 %)
Kohlenhydrate
75 g
Fett
18 g
Eiweiß
6 g
Bewertung
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Knoblauchöl selber machen: ideal für viele tolle Gerichte
Knoblauch gilt unter den Würzmitteln in der Küche als Allzweckwaffe: Neben Salz, Pfeffer und Zwiebeln verleihst du auch mit Knoblauch einer großen Zahl an Rezepten das passende Aroma. Aus vielen Länderküchen der Welt ist die Lauch-Art nicht wegzudenken, besonders im Mittelmeerraum und in weiten Teilen Asiens gehört sie in beinahe jedes Gericht. Eine tolle Möglichkeit, Knoblauch in der Küche zu verwenden, bietet dieses simple Knoblauchöl-Rezept zum Selbermachen. Drei Zutaten, zehn Minuten Zeit – und schon hast du dein selbst gemachtes Knoblauchöl griffbereit. Der Vorteil: Du musst zum Würzen von Salaten, Pasta, Pizza, Aufläufen oder Pfannengerichten nicht jedes Mal Knoblauch pellen und schneiden. Stattdessen gibst du einfach etwas Knoblauchöl in die Speisen. Auch zum Marinieren von Grillfleisch oder Fisch sowie pur auf frisches Baguette geträufelt oder zum Rösten von Brot schmeckt das Öl fantastisch. Ebenfalls lecker zum Grillen oder auf Brot: selbst gemachte Knoblauchbutter.
Knoblauchöl selber machen – aber mit welchem Öl?
Wir verwenden für unser Rezept zum Knoblauchöl selber machen hochwertiges Olivenöl als Basis. Die beiden Zutaten harmonieren perfekt miteinander. Nicht ohne Grund wird in unterschiedlichsten Rezepten frischer Knoblauch in Olivenöl angeschwitzt. Aber auch aus anderen Ölsorten kannst du Knoblauchöl selbst herstellen. Für eine geschmacklich neutralere Version verwendest du beispielsweise Raps- oder Sonnenblumenöl. Diese haben zudem den Vorteil, dass du sie deutlich stärker erhitzen kannst als Olivenöl. Möchtest du dein Knoblauchöl verwenden, um damit etwas anzubraten, ist ein Öl mit hohem Rauchpunkt die bessere Wahl. Kochst du häufig asiatische Gerichte, sind auch Erdnuss- oder Sesamöl eine passende Basis für die Verfeinerung mit Knoblauch. In jedem Fall gilt: Wenn du Knoblauchöl selber machst, bleibt dieses so lange haltbar wie das Öl, das du dafür verwendet hast. Fülle es am besten in eine dunkle Glasflasche ab und lagere es in der Speisekammer oder im Küchenschrank, um es vor Licht zu schützen.
Extra-Tipp: Für eine etwas schärfere Variante des Knoblauchöls gibst du noch ein wenig Chili mit hinein. Magst du es cremiger, ist die libanesische Knoblauchsauce Toum eine gute Wahl. Mild und köstlich ist auch unser selbst gemachtes Kürbisöl – unbedingt ausprobieren!