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Koriander-Rezepte – vielseitiges Kraut, charakteristischer Samen

Von der asiatischen über die indische bis zur mexikanischen Küche – Rezepte mit Koriander gibt es in den unterschiedlichsten Variationen, sowohl mit dem Kraut wie mit den Samen der Pflanze. Testen Sie unsere Vorschläge vom Curry bis zur Marinade.

Currys, Gemüse oder Pesto mit Koriander

Sowohl in der lateinamerikanischen als auch in der Thai-Küche nimmt Koriander eine ähnliche Rolle ein wie hierzulande Salz und Pfeffer: Er gehört zur Würzessenz oder rundet als finale Zutat die unterschiedlichsten Rezepte ab. Dabei gibt es zwei Optionen: Koriander-Rezepte verweisen entweder auf die trockenen Samen oder die frischen Blätter der Pflanze. Erstere kommen bereits beim Kochen zum Einsatz, werden verwendet wie andere Gewürze, beispielsweise Kreuzkümmel, und sind zudem Teil berühmter Gewürzmischungen wie Garam Masala. Letztere dienen dem Finish. Frisches Korianderkraut rundet Currys wie unser Auberginen-Curry oder Salsas ab. Auch einen Salat oder Gemüse – probieren Sie unsere leckeren Ingwer-Karotten – können Sie mit dem grünen Kraut wunderbar verfeinern. Koriander-Pesto ist ebenfalls eine Option.

Leckere Koriander-Rezeptideen

Koriander-Knoblauch-Marinade
Koriander-Knoblauch-Marinade
  • 10 min.

  • Leicht

Der Unterschied zwischen Samen und Kraut

Tatsächlich geht Koriander zwei völlig unterschiedliche Wege. Entscheidend ist das Rezept. Nutzen Sie die Samen, setzt es auf ein feines Zitrusaroma inklusive süßlicher Note. Nutzen Sie in der Küche dagegen ein Bund Koriander, verleihen Sie Ihren Speisen eine etwas säuerliche, pfeffrige Schärfe mit Hang zur Frische. Die Samen halten sich relativ lang, während Sie frischen Koriander zeitnah verwerten sollten. Verpacken Sie die Blätter luftdicht, halten sie sich im Kühlschrank etwa ein bis zwei Tage.

Weitere Koriander-Rezeptideen

Als Zutat ist Koriander vielseitig. Sie können ihn sowohl für vegetarische Rezepte verwenden als auch Gerichte mit Fleisch verfeinern. Zudem harmoniert er sehr gut mit Knoblauch, Tomate, Hähnchen und Fisch. Nutzen Sie gerade für Letzteren beispielsweise unsere Koriander-Knoblauch-Marinade.

Der Geschmack von Korianderkraut ist allerdings nicht jedermanns Sache. Dafür soll es sogar eine wissenschaftliche Erklärung geben! Denn tatsächlich entscheiden laut einer US-amerikanischen Studie die Gene, ob jemand Rezepte mit Korianderblättern mag – oder eben nicht. Offensichtlich enthält das Kraut eine große Menge einer chemischen Verbindung, die manche Menschen einen seifigen Geschmack wahrnehmen lässt. Das soll Sie aber nicht davon abhalten, das würzige Kraut einmal in Ihrer Küche auszuprobieren!

Reiner Ley: Obst- & Gemüse-Experte

Warum empfinden manche den Geschmack von Koriander als seifig?

Der Geschmack von Koriander wird von vielen Menschen als unangenehm „seifig“ wahrgenommen. Gleichzeit empfinden deutlich mehr Menschen das Aroma der Gewürzpflanze als angenehm. Die völlig unterschiedliche Wahrnehmung ist allerdings keine reine Geschmacksfrage, sondern wahrscheinlich genetisch bedingt.

Das legen zumindest Ergebnisse einer Studie aus den USA nahe. Ein bestimmter Teil des Erbguts ist für den Bau eines Geruchrezeptors verantwortlich, der vermutlich auf bestimmte chemische Verbindungen reagiert, die in großen Mengen in Koriander vorhanden sind. Das verantwortliche Gen und damit auch den Rezeptor gibt es in zwei verschiedenen Varianten. Eine von ihnen lässt Menschen den Geschmack von Koriander anscheinend besonders häufig als unangenehm und seifig empfinden.

Die Abneigung gegenüber Koriander ist international ungleich verteilt: In Südostasien und im Mittleren Osten, wo das Kraut besonders häufig verwendet wird, mögen nur etwa 3 Prozent der Bevölkerung den Geschmack nicht. In Europa sind es der Studie zufolge immerhin 17 Prozent.

Die betroffenen Personen können daher auch nicht von der Vielseitigkeit des Korianders profitieren. Die Würzpflanze wird beispielsweise wie Petersilie als Geschmacksgeber und gleichzeitig als Dekoration verwendet. Sie verleiht vielen Gerichten eine würzige Frische, wenn man sie kurz vor dem Servieren hinzufügt. Koriandersamen haben eher eine herbwürzige Süße und werden beispielsweise in Currys verwendet. Korianderwurzeln dagegen sind in der asiatischen Küche verbreitet und werden ähnlich wie Petersilienwurzel genutzt.

Blumenkohl Curry
Indische Kochkultur

Wir haben für Sie verschiedene indische Rezeptideen zusammengestellt. Ob vegan, vegetarisch oder mit Fleisch - hier ist für jeden etwas dabei.