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Wachmacher: Diese Mittel bringen Ihren Körper auf Trab

Ohne Kaffee oder schwarzen Tee kommen viele morgens nicht in die Gänge, auch tagsüber ist meist Koffein das Mittel der Wahl gegen Müdigkeit. Es gibt aber auch gute Alternativen, die wir Ihnen hier vorstellen.

Kaffee und alternative Wachmacher

Tappen wir bei winterlicher Dunkelheit schlaftrunken aus dem Bett, brauchen wir erst einmal etwas, das uns munter macht. Kaffee ist das Wachmacher-Getränk Nummer eins. Das enthaltene Koffein, das sich auch im schwarzen Tee findet, wirkt stimulierend. Das Ritual des Kaffeetrinkens ist außerdem ein Genusserlebnis, das unsere Stimmung positiv beeinflusst. Der Start in den Tag fällt uns dadurch leichter und auch dem berühmt-berüchtigten "Suppenkoma" nach dem Kantinenessen schlagen wir ein Schnippchen. Die Wandlungsfähigkeit von Kaffee mit seinen vielen Spezialitäten wie Cappuccino, Latte macchiato oder schottischer Kaffee tut ein Übriges, um den Wachmacher auf der Beliebtheitsskala ganz oben zu platzieren.

Trinken und essen gegen den Leistungsknick

Classic Switchel
Ein Switchel besteht aus Apfelessig, Ingwer, Honig und Mineralwasser

Was aber tun, wenn Ihnen Kaffee nicht schmeckt, er Ihnen nicht bekommt oder Sie einfach mal ein wenig Abwechslung brauchen? Dann gibt es gesunde Getränke als Alternative. Vor allem scharfe und saure Flüssigkeiten sind auch ohne Koffein effektive Wachmacher. Heißes Wasser mit Ingwer, ein Switchel oder Smoothie sowie Fruchtsaftschorlen mit Zitrone helfen über ein Leistungstief hinweg. Kalt oder warm genossen wirkt auch grüner Tee leicht anregend. Ein kleiner Snack kann ebenfalls Müdigkeit vertreiben. Obst, Gemüsesticks, etwas Schokolade oder Nüsse liefern als Brainfood einen Energiekick, der die Konzentrationsfähigkeit verbessert.

Birthe Wulf: Ernährungs-Expertin

Wie viel Kaffee ist gesund?

Bei gesunden Menschen ist der Konsum von bis zu fünf Tassen Kaffee à 125 Milliliter über den Tag verteilt gesundheitlich unbedenklich. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Frauen nicht mehr als drei Tassen (á 150 ml) täglich zu sich nehmen, da ungeborene Kinder und Säuglinge das enthaltene Koffein ebenfalls aufnehmen, aber deutlich langsamer abbauen als Erwachsene. Wer unter bestimmten Erkrankungen leidet, sollte den Kaffeekonsum mit seinem Arzt absprechen.

Mit dem beliebten Heißgetränk können Sie sogar einen Teil des täglichen Flüssigkeitsbedarfs decken. Denn anders als lange Zeit angenommen, entzieht Kaffee dem Körper keine signifikante Menge an Flüssigkeit. Zwar regen Inhaltsstoffe wie Koffein die Ausscheidung von Wasser an – bei einem regelmäßigen Konsum kommt es jedoch zu einer Gewöhnung und somit zu einem Rückgang der entwässernden Wirkung.

Wie viel Kaffee empfehlenswert ist, kann im individuellen Fall allerdings sehr unterschiedlich sein. Weil beim Röstverfahren von Kaffee Stoffe freigesetzt werden, die die Magensäureproduktion anregen, können Menschen mit einem sensiblen Magen zu Sodbrennen oder Magen- und Darmproblemen neigen. Diese Menschen vertragen Kaffeesorten, die auf Espresso-Basis zubereitet werden, häufig deutlich besser.

Weil das enthaltene Koffein den Kreislauf anregt, kann es bei sehr empfindlichen Menschen zu Schlafproblemen kommen – insbesondere dann, wenn sie noch am Nachmittag oder Abend Kaffee konsumieren. Wer ohnehin unter hohem Blutdruck leidet, sollte mit dem behandelnden Arzt besprechen, wie viel Kaffee für ihn persönlich unbedenklich ist. Eine gute Alternative kann in diesem Fall auch der Konsum von entkoffeiniertem Kaffee darstellen.

Bei gesunden Menschen sorgt regelmäßiger Kaffee übrigens nicht zu einem dauerhaft erhöhten Blutdruck: Die anregende Wirkung lässt bereits nach rund einer halben Stunde nach. Wer regelmäßig Kaffee konsumiert, bei dem wirkt sich das Koffein nach zwei bis drei Wochen nur noch geringfügig oder sogar überhaupt nicht mehr auf den Blutdruck aus.

Es konnte zudem nicht bestätigt werden, dass Kaffee das Risiko erhöht, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Im Gegenteil: Es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse, die auf eine schützende Wirkung vor bestimmten Krebsarten durch die enthaltenen Polyphenole hindeuten. Die Forschung ist hier aber längst nicht abgeschlossen. Lediglich das Risiko von Speiseröhrenkrebs kann durch den Kaffeekonsum steigen, was sich allerdings weniger auf die Inhaltsstoffe als auf die hohe Trinktemperatur zurückführen lässt und damit für alle Heißgetränke gilt. Wer seinen Kaffee vor dem Trinken etwas abkühlen lässt, muss sich in dieser Hinsicht ebenfalls keine Gedanken machen.

Bewegung und Power-Napping

Frau Yoga Übung
Starten Sie mit Yoga in den Tag, um den Körper in Schwung zu bringen

Auch ohne essen oder trinken können Sie Ihren Körper auf Trab bringen. Ein einfaches Wachmacher-Hausmittel ist Bewegung, möglichst an der frischen Luft. Ein kleiner Spaziergang in der Mittagssonne weckt gerade im Winter die Lebensgeister. Morgens bringt Ausdauersport wie Joggen oder ein kurzes Workout mit Yoga bzw. Fitnessübungen den Kreislauf in Schwung und vertreibt die Müdigkeit. Tagsüber können Sie im Büro das Fenster öffnen und ein wenig Gymnastik machen. Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit, ein kurzes Nickerchen – neudeutsch Power-Nap – einzulegen und danach wieder frisch und ausgeruht ans Werk zu gehen. Hierzulande eher die Ausnahme, ist der Kurzschlaf in Japan ganz selbstverständlich.

Kantinenbesuche sorgen für Müdigkeit nach dem Essen
Müdigkeit nach dem Essen: So umgehen Sie den Leistungsabfall

Auf dem Weg von der Kantine zum Schreibtisch merken Sie schon: Sie fühlen sich schlapp und lustlos. Jetzt ist es gut zu wissen, was gegen die "Schnitzelstarre" hilft.