An heißen Tagen ist eine kalte Suppe die richtige Vorspeise: Die Gemüsesuppe Gazpacho erfrischt mit fruchtigen Tomaten und durstlöschender Wassermelone. Als Hauptgericht mit Beilagen sättigt die spanische Spezialität, ohne zu belasten.
Für das Gazpacho Paprikaschoten halbieren, Stielansatz, Samen und die weißen Trennwände entfernen, Fruchtfleisch in Stücke schneiden. Knoblauch schälen und mit etwas Salz fein zerreiben. Das Brot einweichen, gut ausdrücken und mit dem Knoblauch pürieren.
Passierte Tomaten, gewürfelte Wassermelone und Paprika zugeben und alles fein pürieren. Das Olivenöl langsam einlaufen lassen, damit eine Suppe mit leicht sämiger Konsistenz entsteht. Mit Essig, Salz und Pfeffer abschmecken. In eine Servierschüssel füllen und im Kühlschrank etwa 3 Stunden durchkühlen lassen. Nach Bedarf mit eiskaltem Wasser auf die gewünschte Konsistenz verdünnen. Nochmals abschmecken.
Zum Bestreuen das Weißbrot in gleichmäßige, 0,5 cm große Würfel schneiden. In einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett hellbraun rösten. Herausnehmen und leicht salzen. Geputzte Paprikaschote in sehr kleine Würfel schneiden. Wachteleier schälen und halbieren.
Gazpacho mit Brot- und Paprikawürfel und halbierten Wachteleiern anrichten und mit je einem Klecks Creme fraiche garnieren. Mit der Petersilie bestreuen und servieren.
Gazpacho mit Brot- und Paprikawürfel und halbierten Wachteleiern anrichten und mit je einem Klecks Creme fraiche garnieren. Mit der Petersilie bestreuen und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.527 kj (18 %)
Kalorien
365 kcal (18 %)
Kohlenhydrate
36 g
Fett
19 g
Eiweiß
8 g
Bewertung
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Gazpacho, ein sommerlich-leichter Genuss
Gazpacho gehört zu Spanien wie Tapas, Paella und Tortilla. Die leichte Suppe aus ungekochtem Gemüse ist im Sommer bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke ein erfrischender Hochgenuss. Im Vergleich zu sättigenden Suppen-Rezepten mit Sahne und Einlagen belastet die Gemüsesuppe die Verdauung nicht und leistet einen Beitrag zu einem ausgeglichen Flüssigkeitshaushalt, wenn wir stark schwitzen. Das Originalrezept für "gazpacho andaluz" stammt aus Südspanien und ist auch an Portugals Algarve bekannt. In der maurischen Urform enthielt das Gericht noch Gurken statt Paprika und Tomaten: Die Gemüsesorten waren in Europa zur damaligen Zeit unbekannt und kamen erst mit Christoph Kolumbus aus Amerika auf den alten Kontinent. Ebenso leicht aber dafür heiß ist übrigens unsere raffinierte Fenchelsuppe mit Orange, Kokosmilch und Ingwer. Entdecke noch weitere Sommersuppen-Rezepte!
Gazpacho lässt sich ohne Kochen ruckzuck zubereiten: Einfach die Zutaten pürieren, kalt stellen – fertig! Als Variante zu unserem Rezept kannst du statt Wassermelone Salatgurken verwenden und für eine bessere Sättigung Weißbrot hinzufügen – letzteres macht die Salmorejo schön dickflüssig. Zur vollwertigen, besonderen Hauptspeise wird Gazpacho Andalusien mit Wachteleiern. Reste der Suppe lassen sich übrigens problemlos bis zu drei Tage lang im Kühlschrank aufbewahren. Ungekühlt solltest du die Delikatesse innerhalb eines Tages verbrauchen. Möchtest du das Gemüse doch lieber warm genießen, empfehlen wir dir dieses exotische Rezept für Tomatensuppe mit Mango. Ebenfalls heiß und lecker: unsere würzige Sauerampfersuppe mit Lauch und Kartoffeln – unbedingt probieren!
Gazpacho im knackigen Salat und mit Spargel
Im spanischen Kochbuch finden sich für Gazpacho noch weitere tolle Rezeptideen. Ein Melonen-Gazpacho-Salat ist ein ebenso leichter Genuss wie eine Suppe, schmeckt lecker und entspricht der modernen gesundheitsbewussten Ernährung. Oder du kombinierst die klassische Gazpacho im Frühling mit grünem Spargel – ein Gaumenschmaus! Durch die Zugabe von Gelatine verwandelt sich die Suppe in eine raffinierte Vorspeise mit festerer Konsistenz. Die Italiener:innen bereiten Gazpacho gern mit gegrillten Paprikaschoten zu, was der Suppe wiederum ein ganz eigenes Aroma verleiht. Und mit Pfirsichen erhält das traditionelle andalusische Rezept eine fruchtige Note: einfach und sehr gut.
Tipp: Wenn du dein Gazpacho-Rezept besonders sämig magst, pürierst du zunächst das Gemüse und gibst erst danach das Weißbrot dazu. Verwende kein abgepacktes, vorgeschnittenes Brot, sondern Brot vom Vortag – ohne Rinde.
Wenn du auf den Geschmack gekommen bist und dein Gazpacho als Auftakt zu einem mediterranen Menü servieren möchtest: Entdecke mit EDEKA weitere Leckereien aus Spanien. Auf die Gazpacho könnte beispielsweise eine Tortilla folgen oder eine Hähnchenbrust mit Sherry. Darüber hinaus sollte eine kanarische Spezialität bei einem spanischen Abend immer auf dem Tisch stehen: eine scharfe rote Soße nach unserem Mojo-rojo-Rezept! Die Suppe reiht sich auch hervorragend in Tapas ein, die klassischen Vorspeisen-Häppchen.