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Saisonobst April: Exotische Früchte

"Versuch macht klug!", sagt der Volksmund. Bevor im Mai endlich wieder frisches, heimisches Obst (Erdbeeren!) auf den Tisch kommt, zeigen wir Ihnen hier vitaminreiche Exoten, die uns das Warten erleichtern.

Passionsfrüchte - Granadilla & Maracuja

Die wohl bekannteste der rund hundert Sorten von Passionsfrüchten ist die Maracuja. Sie ist in vielen Säften aber auch als Aroma in zahlreichen Süßspeisen oder in Speiseeis zu finden. Als frische Frucht überzeugt die, oft auch als Passionsfrucht bezeichnete, Maracuja mit einem einzigartigen, süß-säuerlichen Aroma. Achten Sie bei diesem Exoten auf eine leicht schrumpelige Schale. Früchte mit einer glatten Schale sind noch unreif und schmecken zu sauer. Auch wenn man nur das Fruchtfleisch mit einem Löffel auskratzt, sollte die Schale gründlich abgewaschen werden. Das saftige Fruchtfleisch lässt sich pur, in Joghurt oder als Zutat in Gebäck genießen. Mit ein wenig Essig kann man aus Maracuja ein köstliches Salatdressing zaubern.

Optisch nicht ähnlich aber trotzdem eng mit der Maracuja verwandt: die Grenadilla. Sie besitzt ebenfalls ein geleeartiges Fruchtfleisch, welches noch süßer schmeckt als das der Maracuja. Probieren Sie doch das Fruchtfleisch mit ein wenig Pfeffer und Zitronensaft - ein komplexes Geschmackserlebnis!

Pitahaya - Die Drachenfrucht

Wenn es die pinke Pitahaya nicht gäbe, müsste ein Designer sie entwerfen: außen grell-pink mit neon-grünen Schuppenspitzen, innen weiß und schwarz gepunktet. Was aussieht wie Deko, ist in Wahrheit ein gesunder Exot und eine echte Vitaminbombe. Pur kann sie wie eine Kiwi verzehrt werden: längs aufschneiden und mit einem Löffel ausschaben. Wer bei dem extravaganten Look der Frucht nun einen ebenso ausgefallenen Geschmack erwartet, könnte unter Umständen enttäuscht werden. Die Drachenfrucht schmeckt, je nach Reifegrad, leicht säuerlich bis süß und erinnert an das von Birnen. Pitahayas sollten am besten gekühlt verzehrt werden. Dann entfaltet sich ihr Aroma ideal. Eine reife Pitahaya sollte nicht gekocht werden, dabei verliert sie ihren Geschmack. Unreife Früchte können, wie bei Papayas, wie ein Gemüse verwendet werden und schmecken gegart als Beilage zu Fisch, Käse oder Fleisch.

Karambole - Die Sternfrucht

Die Sternfrucht führt oft ausschließlich ein Dasein als Deko am Cocktailglas. Dabei haben die zackigen Früchte doch das Zeug zu mehr als bloßem Beiwerk. So sind die aufgeschnittenen Sternscheiben gut geeignet für Salate, in süßen Backwaren oder gegrillte Beilage zu Meeresfrüchten und Geflügel. Bei Sternfrüchten gilt: je gelber, desto süßer. Am süßesten schmecken die Früchte, wenn die Ränder der Zacken ins Bräunliche gehen. Für den puren Genuss sollten Sternfrüchte sehr gründlich abgespült werden. Anschließend die Frucht in sternförmige Scheiben schneiden. Wer mag, kann mit einer Messerspitze die kleinen Kerne in der Mitte der Frucht entfernen. Diese können, wie die Schale, bedenkenlos verzehrt werden. Sternfrüchte sind sehr knackig, schmecken süß-säuerlich und haben ein eher mildes Aroma.

Achtung: Menschen mit Nierenproblemen sollten unbedingt die Finger von Sternfrüchten lassen. In diesem Fall kann der Genuss von Sternfrüchten nämlich nicht gewünschte, gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Guave - Paradiesische Vitaminbombe

Eine Guave enthält fünfmal so viel Vitamin C wie eine Orange und bringt im Schnitt dabei gerade einmal 17 Kalorien auf die Waage. Wer dabei einen milden Geschmack erwartet, der irrt. Guaven bestechen durch ihr sehr kräftiges, süßes Aroma, welches oft an überreife Erdbeeren erinnert. Außerdem enthalten Guaven jede Menge Ballaststoffe und sind somit ideale Sattmacher. Reife Guaven haben eine leicht gelbliche Schale. Das saftige, sahnige Fruchtfleisch der Guave kann von weiß-grünlich bis tief-rosa unterschiedlich gefärbt sein. Pur können Sie die Früchte wie Äpfel oder Birnen verzehren. Allerdings sagt die dicke Schale nicht jedem zu. Auch die Kerne im Inneren der Frucht können mitgegessen werden. In Asien verfeinert man die Guavenspalten mit etwas Sojasauce oder Essig.

Physalis - Die Kapstachelbeere

Alleine die Erscheinungsform der Physalis ist ungewöhnlich. Denn die, auch Kapstachelbeere genannte, Frucht wird in ihrer unscheinbaren Hülle verkauft. Hinter den pappfarbenen Blättern versteckt sich eine orange-leuchtende Beere, die intensiv süß und ein wenig nach Ananas schmeckt. Essen Sie Physalis pur, dürfen Sie sich ans Geschenke auspacken erinnert fühlen. Pulen Sie die Umhüllung auf und drehen Sie die Beeren vom Stil ab. Keine Sorge: Es ist normal, dass die Haut der Früchte ein wenig klebrig ist. Waschen Sie die Beeren anschließend ab und, wenn Sie mögen, halbieren Sie diese. Die Früchte sollten am gleichen, spätestens am darauffolgenden Tag verzehrt werden. Lagern Sie Physalis an trockenen Orten, da sie sonst schnell schimmeln.