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Saisonobst September: Äpfel, Birnen, Quitten

Im September haben Quitten, Äpfel und Birnen ihre Zeit. Die perfekte Gelegenheit um Ihren Wintervorrat an fruchtigem Quittengelee auffüllen oder ein Apfel-Birnen-Chutney mit leckerem Käse zu genießen.

Das beliebteste Obst: Der Apfel

"An apple a day keeps the doctor away" heißt es, ein Apfel am Tag hält den Arzt fern. Der Apfel gehört zu der beliebtesten Obstsorte der Deutschen. Etwa 250 Äpfel isst jeder von uns im Jahr. Damit sind nicht nur die frischen Äpfel gemeint, sondern auch die Äpfel im Apfelkuchen, Apfelstrudel, im Apfelmus oder auch die Apfelchips. Dabei ist Apfel aber nicht gleich Apfel. Etwa 1000 verschiedene Apfelsorten sind in unserer Heimat vertreten. Darunter zählen die Sorten Gala, Jonagold, Braeburn oder Elstar zu den bekanntesten.

Der Apfel wird umgangssprachlich auch "Zahnbürste der Natur" genannt. In seiner Schale steckt viel wertvolles Pektin und ist darüber hinaus reich an essenziellen Fruchtsäuren. Äpfel schmecken jeden Tag und bei jeder Gelegenheit: als Pausensnack, nach dem Sport – oder zum Kochen, Braten und Backen.

Süß und saftig: Birnen

Die Birne gehört zu der Gattung der Kernobstgewächsen. Als Kernobst besitzt die Birne daher viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe, beispielsweise Vitamin C oder Kalzium. Birnen enthalten generell etwas mehr Fruchtzucker aber weniger Säure als beispielsweise Äpfel. Daher gelten Sie als magenfreundlich und besser verdaulich als andere Obstsorten. Wie beim Apfel stecken auch bei der Birne die meisten Vitamine unter der Schale, verzehren Sie das Obst also am besten gewaschen und ungeschält.

Birnen gibt es in unzähligen Sorten. Liebhaber von hochprozentigen Getränken kennen wohl am ehesten die Sorte Williams Christ, aus der auch der gleichnamige Obstbrand gewonnen wird. Das Obst für diesen Obstler stammt meist von Streuobstwiesen, deren Obst sich nicht als Tafelobst eignet. Neben den gängigen Tafelbrinen gibt es noch Kochbirnen. Diese sind nicht für den rohen Verzehr geeignet, sie müssen erst, wie der Name vermuten lässt, gekocht werden. Kochbirnen eignet sich ideal für ein Kompott oder als süße Zutat in herzhaften Gerichten.

Die flauschige Frucht: Quitte

Auf den ersten Blick verwechseln viele die Quitte mit einem Apfel oder einer Birne. Doch die Quittenkenner erkennen sofort, dass es sich bei der flauschigen Frucht um eine Quitte handelt. Dabei unterscheidet man zwischen der etwas herberen Apfelquitte und der etwas milderen Birnenquitte. Anders als ihre eng Verwandten, den Äpfel und Birnen, muss die Quitte vor dem Verzehr von ihrem öligen Flaum befreit und gegart werden. Danach kann sie jedoch ihr fruchtiges Aroma frei entfalten und eignet sich perfekt für die Herstellung von Marmeladen, Gelees und Säften. Zudem macht sie sich in diversen süßen und herzhaften Speisen gut.

Schon seit der Antike ist die Quitte ein bewährtes Mittel gegen Verdauungsbeschwerden und Entzündungen jeglicher Art. Die vielen Mineralstoffe und Spurenelemente sorgen für einen guten Sauerstofftransport und fördern den Zellstoffwechsel.

Also rein in die Küche, fertig, los! Die Quitte hat bis November Saison und hat ein besonders fruchtiges Aroma, wenn sie den ersten Frost miterlebt. Zudem lässt sie sich dann leichter verarbeiten.