Den Inbegriff italienischer Dessertkunst bereitest du ab sofort einfach selbst zu. Denn dank unseres Tiramisu-Rezepts gelingt die cremige Nachspeise einfacher, als du denkst – und das natürlich mit allen wichtigen Grundzutaten.
Für den selbstgemachten Biskuit die Eier mit dem Kokosblütenzucker schaumig aufschlagen. Wenn das Ei eine feste, schaumige Konsistenz hat wird das Mehl zusammen mit dem Backpulver vorsichtig durchgesiebt und am besten mit einem Teigschaber untergehoben. Ein Backblech mit Backpapier belegen und mit Margarine einfetten. Die Masse darauf verteilen und bei 200 °C für ca. 10 Minuten bei Ober- und Unterhitze in den Ofen geben. Anschließend auskühlen lassen und die Biskuit-Platten je nach genutzter Tiramisu-Form zurecht schneiden.
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Den Espresso mit dem Amaretto und 20 g Zucker mischen und kaltstellen. Die Eier mit dem restlichen Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät zu einer hellgelben Creme rühren.
Zitrone heiß abspülen, Schale abreiben. Den Mascarpone mit dem Mark einer Vanilleschote und der abgeriebenen Zitronenschale verrühren. Einen kleinen Anteil der Ei-Zucker-Masse einrühren, den Rest vorsichtig unterheben.
Eine Scheibe des Biskuits in die Form legen und mit der Hälfte der Espressomischung beträufeln. Die Hälfte der Creme darauf streichen. Eine weitere Platte Biskuit drauf legen, wieder mit dem Espresso beträufeln und mit der restlichen Creme bestreichen. Die Oberfläche dick mit dem Kakaopulver bestäuben. Das Tiramisu für mindestens 3-4 Stunden kalt stellen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
967 kj (12 %)
Kalorien
231 kcal (12 %)
Kohlenhydrate
19 g
Fett
13 g
Eiweiß
7 g
Bewertung
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Tiramisu-Rezept: mit Löffelbiskuit und Mandellikör
Nahezu jeder Ausflug zum Lieblingsitaliener beginnt mit dem Blick in die Vitrine. Noch bevor du überhaupt einen Gedanken an Antipasti, Pasta oder Pizza verschwendest, konzentrierst du dich auf den Nachtisch. Gibt es frisches Tiramisu? Ja! Gut, Menü gesichert. Schließlich rundet kein Dessert einen italienischen – eigentlich jeden – Abend so gekonnt ab wie dieser leckere Mix aus Löffelbiskuits, Amaretto, Zucker, Eiern, Kaffee, Schokopulver und Mascarpone. Das Original stammt aus Italien, genauer aus Venetien und verwendet statt Amaretto – backe damit auch einmal einen köstlichen Amaretto-Kuchen –, dem hier bestens bekannten Mandellikör, Marsala. Für unser Tiramisu-Rezept mischst du der Creme neben den Grundzutaten zudem Vanille und Zitronenschalen unter. Übersetzt bedeutet Tiramisu übrigens "Zieh mich hoch". Das wiederum lehnt sich an die Zubereitungsweise an, bei der du Löffelbiskuits und die Mascarponecreme abwechselnd in eine Form schichtest. Wie du dabei so vorgehst, dass das Tiramisu am besten gelingt, erklären wir dir hier. Wichtig: Plane ausreichend Zeit ein und stelle das Tiramisu vor dem Servieren lange genug kalt. So festigt sich die Mascarponecreme gut und du giltst als Meister:in feiner Desserts. Du bevorzugst eine rein pflanzliche Variante? Kein Problem, nutze einfach unser Rezept für veganes Tiramisu.
Tiramisu: neue Rezeptideen mit Früchten
Der Überlieferung nach gibt es Tiramisu bereits seit dem Mittelalter. Doch Zeitgeist, veränderte Ernährungsweisen und mutige Köch:innen wagen sich immer wieder an die ursprüngliche Rezeptur heran, verändern und interpretieren sie. Das Ergebnis: eine enorme Vielzahl leckerer Tiramisu-Rezepte. Probiere beispielsweise eine Variation mit Früchten, am besten als Apfel-Tiramisu oder mit Beeren. Letztere gibst du einfach als weitere Zutat der Mascarponecreme bei. So erhält dein Tiramisu eine fruchtige Note, dazu eine andere Farbe. Wie wäre es mit Erdbeer-Tiramisu? Perfekt in die Weihnachtszeit passt wiederum unser würziges Lebkuchen-Tiramisu. Für eine besonders leichte Variante kannst du statt Mascarpone 250 Gramm griechischen Joghurt mit Gelatine andicken. Anstelle der Espresso-Zucker-Mischung nimmst du für die figurfreundliche Version wahlweise ein fruchtiges Himbeermark. Dazu einfach ein Püree aus gefrorenen Himbeeren, Apfelsüße und Mineralwasser herstellen – fertig ist der leichte Tiramisu-Genuss. Grenzenlos schlemmen kannst du zudem mit unserer Tiramisutorte (oder auch mit unserer Möhrentorte, wenn wir schon bei Tortenträumen sind).
Tipp: Da du für die Mascarponecreme rohe Eier verarbeitest, unterbrichst du die Kühlkette auf keinen Fall und genießt das Tiramisu zudem frisch. Spätestens am Tag nach der Zubereitung solltest du alles gegessen haben. Der Nachtisch soll länger haltbar sein? Wie wäre es mit einer knusprig-cremigen Torta della Nonna?