Ohne Mascarpone wird ein Tiramisu doch nicht cremig? So viel zu den Bedenken, die mit der Idee eines veganen Tiramisus verbunden sein könnten. Mit unserem Rezept wischst du die letzten kulinarischen Zweifel weg! Wir zeigen, wie das italienische Dessert ohne Produkte tierischen Ursprungs gelingt.
Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad) vorheizen. Backform mit Backpapier auslegen.
Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Öl und Mineralwasser zugeben und mit dem Schneebesen unterrühren, bis ein homogener Teig entsteht. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für 20 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen goldbraun backen. Stäbchenprobe machen. Herausnehmen und abkühlen lassen
Inzwischen den Espresso zubereiten und mit Zucker und Amaretto verrühren. Sojasahne mithilfe von Sahnesteif mit dem Handrührgerät (Schneebesen) steif schlagen. Dabei den Vanillezucker langsam einrieseln lassen. Schlagsahne unter das Crème fraîche heben.
Den abgekühlten Biskuitteig quer halbieren und den ersten Boden in die Auflaufform legen. Mit der Hälfte von der Espresso-Amaretto-Mischung beträufeln und die Hälfte der Creme gleichmäßig auftragen. Den zweiten Biskuitboden auflegen und mit der restlichen Espresso-Amaretto-Mischung beträufeln sowie die restliche Creme gleichmäßig auftragen. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.
Veganes Tiramisu mit Kakaopulver besieben und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.667 kj (32 %)
Kalorien
637 kcal (32 %)
Kohlenhydrate
54 g
Fett
44 g
Eiweiß
6 g
Bewertung
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Locker, lecker, cremig: veganes Tiramisu-Rezept
Milchprodukte wie Sahne, Mascarpone, Quark und Joghurt bilden die Basis zahlreicher Nachspeisen, aber vegane Desserts spielen dank pflanzlicher Alternativen locker in der ersten Genussliga mit. Mit Kokosjoghurt, Sojasahne, veganer Crème fraîche & Co. lassen sich ebenso cremige Ergebnisse erzielen wie mit den Kuhmilchprodukten – etwa ein veganer Kräuterquark. Statt der Löffelbiskuits mit Ei stellst du kurzerhand einen veganen Biskuitteig her, der die Grundlage für das vegane Tiramisu bildet: einfach und schnell. Du brauchst die Zutaten nur zu verrühren und den Teig 20 Minuten zu backen. Darauf kommt die köstliche Creme, die bei unserem veganen Tiramisu ohne Tofu zubereitet wird. Du kannst aber auch Seidentofu verwenden: Das geschmacksneutrale, halbfeste Sojaprodukt eignet sich gut für süße vegane Rezepte wie unser italienisches Schichtdessert. Und allen Nicht-Veganer:innen legen wir unser Rezept für Pistazien-Tiramisu ans Herz – eine wahre Köstlichkeit!
Veganes Tiramisu für festliche Anlässe verfeinern
Unser Rezept für veganes Tiramisu enthält Kaffee beziehungsweise Espresso – genau wie die klassische Variante. Du kannst aber auch Kakao oder Orangensaft nehmen. Letzterer bietet sich für ein veganes Tiramisu für Weihnachten an, bei dem die mit Gewürzen wie Zimt verfeinerte Creme auf Spekulatiuskekse gebettet wird. Die Kekse lassen sich einfach mit pflanzlicher Margarine statt mit Butter backen. Für Mandellikör-Fans ist übrigens auch unser Amaretto-Kuchen ein Gaumenschmaus.
Für welche Art von veganem Tiramisu du dich auch entscheidest, serviere den italienischen Dessert-Dauerbrenner am besten im Glas. So setzt du die hübsche Schichtung in Szene und lässt das Auge mitessen. Wer möchte, kann das Dessert mit frischen oder tiefgekühlten Beeren dekorieren und so noch eine fruchtige Note hineinbringen. Apropos Beeren: Liebst du Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren, ist unser veganer Beeren-Crumble ein erstklassiger Schlemmertipp für dich! Und auch als Topping auf unserer veganen Creme Brûlée setzen Beeren jeder Art einen optischen und geschmacklichen Akzent.