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Indisches Streetfood für die extra Portion Sehnsuchtsküche: Samosa – gefüllte Teigtaschen wahlweise mit einem leckeren Chutney oder Dip.
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Samosa

Samosas sind in Indien ein sehr beliebter Snack. Die Samosa-Füllung kann vielfältig variieren: Oft werden die Teigtaschen mit Resten des Currys vom Vortag, mit Fleisch, Gemüse, Kartoffeln oder Reis gefüllt. Wir packen bei unserem veganen Samosa-Rezept Kartoffeln, Erbsen und viele Gewürze hinein.

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Zutaten

4 Portionen

  • 300 g Kartoffel, festkochend

  • 250 g Weizenmehl

  • 4 EL Olivenöl

  • 0.5 TL Salz

  • 1 Zwiebel

  • 2 EL Kokosöl

  • 2.5 TL Garam Masala (Gewürzmischung)

  • 1 TL Kreuzkümmel (Cumin)

  • 1 TL Koriander

  • 1 TL Kurkuma

  • 80 g Erbsen, tiefgekühlt

  • Salz

  • Frittierfett zum Ausbacken

Zubereitung
  1. 1

    Die Kartoffeln ungeschält garkochen, abschrecken und die Schale abpellen. Beiseitestellen.

  2. 2

    Aus dem Weizenmehl, 150ml lauwarmem Wasser, Olivenöl und einer Prise Salz einen geschmeidigen Teig kneten - 10 Minuten mit den Händen oder mit dem Knethaken 4 Minuten. Den Teig in einer Schüssel 30 Minuten ruhen lassen, abgedeckt mit einem leicht feuchten Geschirrtuch.

  3. 3

    Währenddessen die Zwiebel fein hacken und im Kokosöl dünsten. Die Gewürze hinzugeben, 1 Minuten mitdünsten, dann mit 200ml Wasser ablöschen und die TK-Erbsen hinzugeben und 1 Minute aufkochen, dann vom Herd nehmen.

  4. 4

    Die abgekühlten Kartoffeln mit den Fingern in kleine Stücke zerteilen oder einen Kartoffelstampfer verwenden und in die Pfanne geben. Alles gut miteinander vermengen, sodass keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist.

  5. 5

    Nun den Teig in 6 gleichschwere Portionen teilen. Jede Portion auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder in der Hand zuerst zu einer Kugel formen, dann zu einem Kreis ausrollen mit etwa 16-17cm Durchmesser. Den Kreis mit einem Messer oder Pizzaroller halbieren.

  6. 6

    Eine Hälfte mit der Schnittkante vor sich legen und zu einer Teigtüte falten: dafür zuerst die linke Seite nach rechts zu zwei Dritteln über den Teig klappen - die Schnittkante mit den Fingerspitzen fest in den Teig drücken, danach die rechte Seite darüber falten und wieder mit den Fingerspitzen gut andrücken.

  7. 7

    Jetzt die Teigtüte mithilfe eines Löffels mit der Kartoffel-Erbsen-Mischung befüllen, dann die obere Teig-Kante gut zusammendrücken. Wenn alle Samosas befüllt sind, das Frittieröl in einem größeren Topf erhitzen (das Öl ist heiß genug, wenn sich kleine Bläschen am Stiel eines Holz-Kochlöffels bilden).

  8. 8

    Immer 3 Samosas zusammen hineingeben und für 2-3 Minuten frittieren, bis sie knusprig und goldbraun aussehen.

  9. 9

    Die fertigen Samosa auf einem Stück Küchenpapier kurz abkühlen lassen, dann entweder lauwarm oder abgekühlt mit etwas Mango-Chutney oder einem Joghurt-Minz-Dip servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 2412kJ 29%

    Energie

  • 576kcal 29%

    Kalorien

  • 64g 25%

    Kohlenhydrate

  • 33g 47%

    Fett

  • 9g 18%

    Eiweiß

Samosa-Rezept: Teigtaschen indischer Art

Samosas sind ein beliebter Snack in Indien, der an fast jeder Ecke zu bekommen ist. Der Samosa-Teig ist dabei ganz leicht herzustellen und besteht lediglich aus Mehl, Wasser und Fett. Bei unserem veganen Samosa-Rezept verwenden wir Olivenöl, Sie können für einen intensiveren Geschmack aber auch zerlassene Butter oder Ghee verwenden. Buttergeschmack spielt in Indien eine große Rolle, das zeigt auch unser Butter-Chicken-Rezept auf köstliche Weise.

Für das Frittieren der Teigtaschen sollten Sie auf jeden Fall ein geeignetes Öl verwenden. Native Öle, etwa kaltgepresstes Olivenöl oder Rapsöl, sollten Sie hierfür nicht nutzen, da diese einen recht niedrigen Rauchpunkt haben und bei hohen Temperaturen, wie sie beim Frittieren benötigt werden, ungesunde Stoffe bilden. Besonders gut eignet sich zum Beispiel raffiniertes Erdnussöl. Achten Sie darüber hinaus auch darauf, Ihre Samosas nach dem Frittieren ordentlich abtropfen zu lassen, damit Sie nicht zu viel überschüssiges Fett enthalten.

Teigtaschen selber füllen: So geht's!

Ob indische Samosas, spanische Empanadas, italienische Tortellini, polnische Piroggen oder japanische Gyoza, die Füllung ist für den Genuss entscheidend. Darin liegt das große Potenzial der Teigtaschen, kulinarisch kreativ zu werden und sie so zu füllen, wie sie einem persönlich am besten schmecken. Allerdings liegt darin auch die Crux bei allen Teigtaschen-Rezepten: Es ist mit Aufwand und Fingerspitzengefühl verbunden, die Füllung an Ort und Stelle zu bekommen und sicher zu verpacken.

Bei unserem Samosa-Rezept gestaltet sich das Füllen aber noch recht einfach, da der Snack eine hierfür angenehme Größe hat. Rollen Sie für die Samosas den Teig zu Kreisen von ca. 16 cm Durchmesser aus und halbieren Sie diese. Formen Sie aus dem Halbkreis eine Tüte, füllen Sie diese mit Ihrer vorbereiteten leckeren Masse und verschließen Sie sie nach Möglichkeit ohne Lufteinschlüsse. Luft in Teigtaschen dehnt sich beim Kochen oder Frittieren nämlich aus, lässt den Teig platzen und das Innere läuft heraus. Wie genau das Füllen der Samosas abläuft, können Sie auch noch einmal in unserem Rezept nachlesen.

Zu den Samosas reichen Sie übrigens am besten ein selbst gemachtes Chutney oder einen Joghurt-Minze-Dip.

Sie haben noch mehr Lust auf indische Backwaren bekommen? Auch unser Naan-Brot-Rezept ist original indisch und ganz einfach zuzubereiten.