Feine Kichererbsen zu einem herrlich cremigen Brei verarbeitet und mit Sesampaste, Zitrone und Kreuzkümmel veredelt, kannst du schnell und einfach zubereiten. Genieße ohne großen Aufwand unseren selbst gemachten Hummus.
Die Kichererbsen in ein Sieb schütten, mit kaltem Wasser abbrausen und sehr gut abtropfen lassen.
Kichererbsen, Olivenöl, Zitronensaft und Sesam in einen Mixer geben und zu einer cremigen Paste pürieren, evtl. 2-3 EL Wasser zufügen.
Hummus mit Salz, Kreuzkümmel und Paprika abschmecken.
Sesam in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett rösten, abkühlen lassen.
Hummus anrichten und mit dem gerösteten Sesam bestreut servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
837 kj (10 %)
Kalorien
200 kcal (10 %)
Kohlenhydrate
12 g
Fett
14 g
Eiweiß
6 g
Bewertung
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Hummus-Rezept – cremiger Genuss mit Sesamnote
Im Nahen Osten, im Libanon wie in Israel, in Palästina wie in Syrien, zählt er zu den Nationalgerichten. Hummus bildet häufig die Basis. Selten bis nie werden Mezze, die kleinen, vielseitigen Vorspeisen ohne die cremige Kichererbsenpaste serviert, die danach als Dip für Pita-Brot, Gemüse oder Falafel dient. Hummus ist vielseitig, funktioniert als Creme ebenso gut wie als Aufstrich und hat seinen Weg daher längst bis nach Mitteleuropa gefunden. Zumal das Hummus-Grundrezept nicht allzu viele Zutaten benötigt: Kichererbsen, Tahini – eine intensive Sesampaste –, Olivenöl, Knoblauch, dazu Zitronensaft, vielleicht etwas Paprikapulver und Kreuzkümmel. Das genügt. Für unser Hummus-Rezept verwendest du statt Tahini Sesamsamen und sparst dir zudem den Knoblauch. Völlig in Ordnung. Denn durch die Zugabe verschiedener Gewürze kannst du dein Hummus-Rezept nach Belieben variieren. Trau dich neben unterschiedlichen Gewürzen auch an verschiedene Gemüsesorten wie Blumenkohl, Brokkoli oder Petersilienwurzel, bereite ihn als Kürbis-Hummus zu oder mische ein wenig Zaatar, eine beliebte Gewürzmischung aus dem Nahen Osten unter. Entdecke hier noch mehr raffinierte syrische Rezepte wie Tabbouleh oder Kibbeh oder lass dich zu raffinierten veganen Dips und köstlichem Fingerfood inspirieren! Unbedingt probieren solltest du außerdem Muhammara, einen Paprika-Walnuss-Dip, der Hummus in Sachen Genuss und Vielseitigkeit in nichts nachsteht.
Selbst gemachter Hummus mit Gemüse und ein Tahini-Rezept
Hervorragend zur Herstellung von Hummus eignen sich auch Karotten. Bereite mit frischen Möhren, Ingwer und Orange einen würzigen Karotten-Hummus-Dip zu und bringe Farbe in dein Hummus-Rezept! Grenzen findet deine Kreativität nicht. Probiere dich einfach ein wenig aus. (Zeit-)Aufwändig ist die Zubereitung schließlich nie. Mixer oder Pürierstab übernehmen die Arbeit und so steht beispielsweise der Hummus nach unserem Rezept bereits nach 20 Minuten auf dem Tisch. Ein Grund: Du verwendest bereits vorgekochte Kichererbsen. Unseren Hummus mit Karottensticks bereitest du dagegen auf Basis der getrockneten Variante zu. Die legst du über Nacht ein und kochst sie am nächsten Tag weich. Vegan ist Hummus übrigens immer. Als willkommener Geschmacksgeber verfeinert er zudem diverse Hauptgerichte. Probiere mit deiner Familie beispielsweise Seelachs-Kebabs. Zarten Seelachs verfeinerst du dabei mit frischem Gemüse und aromatischen Gewürzen wie Dill, Basilikum, Koriandersamen und fein geschnittener Chilischote und formst alles zu kleinen Frikadellen, die du mit herrlich fruchtigem Rote-Bete-Hummus servierst (alternativ kannst du für eine leckere Beilage auch mal unser Rezept für Topinambur-Püree zubereiten). Aromen von Erdnussöl und Agave verleihen dem Gericht einen Hauch von Süße und nussige Nuancen, die gemeinsam mit dem Fisch einfach lecker schmecken. Tipp: Tahini kannst du mit nur drei Zutaten selbst herstellen. Dazu genügt ein Mixer. Wie du dabei genau vorgehst, verrät unser Tahini-Rezept.