Du schwörst auf Gemüsebrühe als Basis für Gerichte oder Würzmittel beim Kochen, möchtest aber selber bestimmen, was drin ist? Dann probiere unser Gemüsebrühe-Rezept aus. Damit bekommst du den vollen Geschmack – und das ganz ohne Salz, Zucker oder industrielle Zusatzstoffe. Gleich nachkochen!
Staudensellerie waschen, ggf. einige einzelne Fäden abziehen, in kleine Würfel schneiden. Möhren und Petersilienwurzel dünn schälen, Enden abschneiden, ebenfalls fein würfeln. Lauch waschen, Endstück mit Wurzeln abschneiden, die harte äußere Schicht der Stange entfernen, in Ringe schneiden. Gemüsezwiebel pellen, halbieren. Knoblauch pellen, hacken. Schalotten pellen, würfeln. Tomate waschen, Strunk herausschneiden, in grobe Würfel schneiden. Champignons putzen und vierteln. Petersilie waschen, trocken schütteln. Für die Sauce die Kräuter waschen, trocken schütteln und die Blättchen abzupfen. Den Knoblauch pellen und fein würfeln. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in Stücke schneiden.
Butter in einem großen Topf zerlassen. Die beiden Zwiebelhälften mit der Schnittseite in die Butter legen und für ca. 2 Minuten bei mittlerer Hitze leicht anrösten. Den Knoblauch hinzugeben Restliches Gemüse hinzugeben, unter regelmäßigem Rühren weitere 2-3 Minuten anbraten. Mit 2 L Wasser auffüllen. Gewürze hinzugeben und für 1 Stunde im offenen Topf leise köcheln lassen.
Gemüsefond durch ein feines Sieb oder ein Passiertuch in einen separaten Topf abseihen. Den gefilterten Fond je nach gewünschter Verwendung in sterilisierte Twist-off-Gläser oder Gefrierbehältnisse abfüllen oder sofort weiterverwenden.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
745 kj (9 %)
Kalorien
178 kcal (9 %)
Kohlenhydrate
14 g
Fett
9 g
Eiweiß
8 g
Bewertung
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Gemüsebrühe als würzige Basis für viele leckere Gerichte
Gemüsebrühe gehört zu den Geheimwaffen in der Küche. Sie bildet die Grundlage für leckere Suppen-Rezepte und Eintöpfe, kann aber auch als Würzmittel anderen Gerichten wie Risottos, Quinoa-Rezepten oder Aufläufen eine solide Aroma-Basis geben. Gekaufte Gemüsebrühe kommt meist in Pulverform daher, was ihr eine Haltbarkeit von oft einem Jahr oder mehr verleiht und sie als Würzmittel leicht dosierbar macht. Schmeckt ein Gericht zu fad, gibst du einfach einen Teelöffel Gemüsebrühe als Gewürz dazu, schon kommt Geschmack an die Sache. Der Nachteil: In gekaufter Brühe können Zusatzstoffe wie Geschmacksverstärker, Farb- oder Aromastoffe stecken, die du nicht unbedingt in deinem Essen haben möchtest. Wenn du dagegen Gemüsebrühe selber machst, kannst du je nach Geschmack oder Schwerpunkten in deiner Ernährung dafür sorgen, dass deine Gemüsebrühe ohne Salz, ohne Zucker und ohne Glutamat auskommt – so wie unser Gemüsebrühe-Rezept. Bei selbstgemachter Gemüsebrühe hast du die volle Kontrolle über die Inhaltsstoffe. Auch Unverträglichkeiten oder Allergien kannst du berücksichtigen und zum Beispiel mit unserem Rezept eine glutenfreie Gemüsebrühe kochen. Einmal fertigt und abgeseiht, kannst du die Brühe auch als Basis für unser Nudelsuppen-Rezept nutzen. Sogar eine Zero-Waste-Gemüsebrühe kannst du selbst herstellen – und dafür Gemüsereste clever nutzen. Und das Beste dabei: für die Gemüsebrühe muss das Gemüse nicht mehr super frisch und knackig sein. Gemüsebrühe eignet sich daher wunderbar für die Resteverwertung von Gemüse. Lies mehr dazu bei unseren Zero-Waste-Rezepten.
So variierst du unser schmackhaftes Rezept
Unser Gemüsebrühe-Rezept kochst du aus aromagebenden Gemüsesorten wie Zwiebeln, Lauch, Sellerie und Petersilienwurzel sowie markanten Gewürzen wie Knoblauch, Lorbeer, Thymian und Rosmarin. Du darfst selbstverständlich variieren: Auch Schnittlauch, Liebstöckel oder Wacholderbeeren passen gut in ein Gemüsebrühe-Rezept. Sogar "Gemüseabfälle" wie Radieschengrün, Kohlblätter oder die Blätter von Roten Beten kannst du mitkochen – so wird nichts verschwendet und dein Rezept gelingt besonders nachhaltig. Und wer Fleisch mag, kann eine deftige Rinderkraftbrühe kochen. Um eine klare Gemüsebrühe zu erhalten, seihst du die Suppe nach dem Kochen durch ein feines Sieb ab: So bleibt nur die Brühe übrig, die du am besten direkt verbrauchst. Im Kühlschrank hält sich die Gemüsebrühe nach unserem Rezept zwei bis drei Tage, alternativ kannst du die Brühe für mehrere Monate im Gefrierfach aufbewahren. Lass dich für andere Varianten von unseren Klare-Suppen-Rezepten inspirieren oder probiere für eine Brühe mit Fleischeinlage unser Rezept für Brühnudeln aus!
Tipp: Du kannst die Gemüsebrühe auch pürieren, statt die Brühe abzuseihen. So erhältst du eine lecker-cremige Suppe zum sofortigen Genuss! Steht dir der Sinn nach einer nahrhaften Variante ohne tierische Produkte, kannst du eine vegane Linsensuppe kochen.