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Carotin: natürlicher Farbstoff mit erstaunlichen Eigenschaften

Carotin bzw. genauer Carotinoide verleihen Karotten oder Süßkartoffeln ihre prägnante Farbe. Die bekannteste Form ist das Beta-Carotin, das als Vorstufe von Vitamin A einen hohen Stellenwert für die Gesundheit hat. Doch der Farbstoff kann noch mehr: Lassen Sie sich überraschen!

Auf dem Weg zum Vitamin: (Beta-)Carotin

Auch Süßkartoffeln enthalten von Natur aus viel Carotin.

Der Name Carotin leitet sich von der lateinischen Bezeichnung für Karotte ab: Kein Wunder, denn dieses Lebensmittel steht wie kein zweites für den orangen Farbstoff. Als "gut für die Augen" wird Möhrenbrei Kleinkindern reichlich serviert und tatsächlich lohnt sich der Verzehr. Beta-Carotin – auch Provitamin A genannt – kann vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden. Und dieses zählt zu den Vitaminen die erwiesenermaßen zur Erhaltung normaler Sehkraft beitragen. Auch das Immunsystem unterstützt der Vitalstoff in seiner Funktion. Nicht nur Babys, auch ältere Kinder und Erwachsene profitieren von einer ausreichenden Zufuhr. Der Tagesbedarf an dem Carotin lässt sich von den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) für Vitamin A ableiten: Erwachsene sollen demzufolge 700 bis 850 Mikrogramm aufnehmen, Stillende sogar 1300. Ein Mikrogramm Vitamin A entspricht dabei 12 Mikrogramm Beta-Carotin, das heißt, Sie essen idealerweise 8,4 bis 10,2 mg des Provitamins, werdende Mütter 15,6 mg. 100 g Karotten enthalten bereits rund 8 mg Beta-Carotin.

Äußere Anwendung: Carotin-Sonnenmilch für mehr Bräune?

Da sich Carotin vergleichsweise leicht in ausreichender Menge mit der Nahrung aufnehmen lässt, ist eine Ergänzung mit Beta-Carotin-Kapseln bzw. Carotin-Tabletten in den seltensten Fällen sinnvoll. Im Gegenteil, denn gerade für Vitamin A lässt sich die Frage " Können zu viele Vitamine ungesund sein?" bejahen, wie die EDEKA-Expertin ausführt. Seien Sie deshalb auch besser vorsichtig mit Bräunungskapseln, die der Haut durch Carotin eine bräunliche Farbe verleihen sollen. Das funktioniert zwar, aber laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sind gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht auszuschließen. Gewarnt wird auch vor dem Einsatz von Carotin-Sonnencreme, sofern kein Lichtschutzfaktor ausgewiesen ist. Ein Schutz vor Sonnenbrand ist nicht gewährleistet. Carotin-Cremes für mehr Bräune halten nur so lange, bis der Farbstoff entfernt wird.

Carotin als sekundärer Pflanzenstoff

Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung mithilfe von vitaminreichen Rezepten ist die Aufnahme von Carotin in aller Regel gewährleistet und Sie brauchen nicht genau nachzurechnen oder gar eine Nahrungsergänzung zu betreiben. Neben der Funktion als Vorstufe von Vitamin A profitieren Sie übrigens auch von Carotin in seiner Eigenschaft als sekundärem Pflanzenstoff. Für diese Stoffe werden in der Wissenschaft viele positive Wirkungen auf die Gesundheit diskutiert. Auch wenn der letzte Beweis fehlt: Schaden kann Carotin in der natürlichen Form und in normalen Mengen nicht. Beißen Sie also herzhaft in eine Karotte, genießen Sie einen Tomatensalat oder bereiten Sie ein Gericht mit Spinat zu – guten Appetit!