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Grünes Gemüse: Pflanzenpower für eine gesunde Ernährung

Blattgemüse im Salat, Grünkohl in der Suppe, Brokkoli im Auflauf: Grünes Gemüse ist fester Bestandteil vieler köstlicher Speisen. Es schmeckt nicht nur, sondern versorgt uns auch mit wichtigen Nährstoffen.

Farbintensiver Genuss: Grünes Gemüse

"Multitalente in Sachen Gesundheitsschutz": So bezeichnet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) Gemüse und Obst. Vor allem die Vielfalt der Farben spiele dabei eine große Rolle. Denn sie signalisieren den Inhalt an sekundären Pflanzenstoffen, die eine Schutzwirkung vor Krankheiten entfalten können. Rotes, gelbes, violettes und grünes Gemüse steckt darüber hinaus voller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die essenziell für den Körper sind. Auch die Ballaststoffe im Gemüse leisten einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Möglichst viel frisches Gemüse und Obst zu essen, ist daher eine klare Empfehlung der DGE.

Roh oder gekocht? Grünes Gemüse richtig zubereiten

Grünen Romana Smoothie mit Apfel und Beeren
Green Smoothies versorgen Sie auch morgens praktisch mit grünem Gemüse

Bei der Zubereitung stehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten offen. Während im Frühling und Sommer ein knackiger Blattsalat, ein Bohnen-Brokkoli-Salat oder grüner Spargel schmecken, bieten sich in der kühleren Jahreszeit Gemüsesuppen an. Vor allem grünes Herbstgemüse lässt sich hier wunderbar verarbeiten. Kohlsorten wie Wirsing, Grünkohl und Rosenkohl haben jetzt Saison und lassen sich beispielsweise mit Kartoffeln wunderbar in Eintöpfen kombinieren. Diese Sorten sind gekocht auch genießbarer, da sie roh schwer verdaulich sind. Brokkoli oder Spinat können Sie dagegen durchaus auch ungegart verzehren. Der Vorteil: Die hitzeempfindlichen Vitamine bleiben erhalten. Um beim Kochen möglichst wenig Nährstoffe zu verlieren, bieten sich als schonende Garmethoden Dünsten und Dämpfen an. Auch kurzes Braten, wie es für typisch asiatisches Gemüse im Wok üblich ist, steigert die Vitaminzufuhr.

So kommt das Gemüse frisch auf den Teller und ins Glas

Wer wenig Zeit zum Kochen hat, aber trotzdem die vielen Vorteile von grünem Gemüse nutzen möchte, kann sich grüne Smoothies zubereiten. Die pürierte Rohkost ist mit einem Mixer schnell fertig und lässt sich gut mitnehmen, etwa ins Büro oder zum Sport. Salatblätter, Kräuter und grünes Gemüse wie Spinat, Avocado und Gurke sorgen für die frische Farbe, Obstsorten wie Apfel, Birne, Banane und Beeren für ein süßes Aroma. Mit den Drinks bedienen Sie also Ihren "süßen Zahn" und bekommen gleichzeitig jede Menge wertvoller Vitalstoffe. Das klappt aber nur, wenn Sie grünes Gemüse und auch Obst richtig lagern. Gerade Blattgemüse wird schnell welk: Lagern Sie Salat und Co. also im Gemüsefach des Kühlschranks und verbrauchen Sie diese Lebensmittel möglichst bald. Weitere Tipps liefert unser Expertenwissen zum Thema Aufbewahrung.

Tasche mit Gemüse, das in Greens vorkommt
Greens: Gemüsepulver als bequem verfügbare Nährstoffbombe

Mehr Gemüse zu essen ist ein beliebter Vorsatz, wenn man sich gesund ernähren möchte. Oft scheitert es an Zeitmangel – können Greens die Lösung sein?