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Steinobst: unser saftig-süßer Frischeknaller

Ob als Kuchenbelag, Salatzutat, auf dem Flammkuchen oder erfrischender Eistee: Früchte wie Pfirsiche und Plattpfirsiche, Nektarinen, Aprikosen oder Pflaumen sind nicht nur saftig-süß, sondern echte Allround-Talente. Erfahren Sie mehr über die Früchte und holen Sie sich Rezepte plus praktische Tipps.

Pfirsiche: der süße Genuss

Pfirsich-Nektarinen-Törtchen
Ein Genuss, nicht nur zum Kaffee: Pfirsich-Nektarinen-Törtchen.

Pfirsiche stehen für warmes Klima, leichte Gerichte und köstliche Kuchen! In Europa hat das runde, rot bis gelbfarbende Steinobst von Mai bis September Saison, im Winterhalbjahr kommen die Früchte – aufgrund der in Europa ausbleibenden Erntezeit – aus Chile und Südafrika. Sie lassen sich zu süßen oder herzhaften Gerichten verarbeiten, zum Beispiel zu einer raffinierten Pfirsichtorte oder einem leckeren Pfirsich-Flammkuchen. Unser heimlicher Favorit an heißen Sommertagen: herrlich erfrischender Pfirsich-Eistee, verfeinert mit Ahornsirup und Minze.

Ursprünglich stammt der Pfirsichbaum, der zu den Rosengewächsen gehört und dessen Früchte zum Steinobst zählen, aus China. Über Persien kam er nach Europa. Heute werden unterschiedliche Pfirsichsorten beziehungsweise -arten unter anderem in Italien, Spanien und Frankreich angebaut. Am bekanntesten ist die Variante mit rötlicher Schale, samtiger Haut und gelbem, saftig-süßem Fruchtfleisch.

Zum Rezeptvideo

Plattpfirsiche: Pfirsichsorte mit besonderer Form

Plattpfirsiche in Nahaufnahme

Plattpfirsiche oder Weinbergpfirsiche gibt es erst seit ein paar Jahren im Handel. Die flachen, gelbroten Früchte entstammen einer Spontanmutation des Pfirsichbaums. Die Haut des Plattpfirsichs ist dünner als beim runden Pendant – und sein weißes Fruchtfleisch hat bei entsprechender Reife ein besonderes süßes Aroma.

Die EDEKA Plattpfirsiche wachsen auf Plantagen der spanischen Region Lérida. Für ihren unverwechselbar süßen Geschmack reifen sie dort extra lange.

Vielfältige Rezepte mit Pfirsich und Plattpfirsich

Bunter Obstsalat
  • 25 min.

  • Mittel

  • Vegetarisch

Steinobst richtig verarbeiten – für leckere Rezepte mit Pfirsichen

Frisch, reif und saftig schmecken sie am besten: Pfirsiche werden daher gern pur gegessen. Es gibt aber auch tolle Pfirsich-Rezepte. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Obstsalat aus Pfirsichen, Kirschen, Heidelbeeren und etwas Zitronensaft? Auch in der Bowle macht sich das Steinobst gut. Für einen fruchtigen Kuchenbelag möchten Sie Ihre Pfirsiche wahrscheinlich schälen. So geht’s:

  • Testen Sie, ob sich die Haut nach dem horizontalen Einritzen leicht abziehen lässt.
  • Wenn nicht, können Sie den Pfirsich für einige Sekunden überbrühen – sprich in siedendes Wasser tauchen. Danach mit kaltem Wasser abschrecken.
  • Jetzt können Sie den Pfirsich schälen.

Probieren Sie auch mal herzhafte Rezepte mit Pfirsichen! Das aromatische Obst lässt sich beispielsweise hervorragend im Couscous-Salat mit Petersilie und Feta kombinieren. Ebenso schmecken Pfirsiche in frischer oder getrockneter Form als Füllung von deftigen Braten oder Rouladen.

Tipp: Pfirsiche frisch kaufen und kurz lagern

Vollreife Pfirsiche sollten Sie vorsichtig anfassen: Sie sind relativ druckempfindlich. Reife Pfirsiche sind weich, sie geben auf leichten Fingerdruck nach – sollten aber keine matschigen Stellen aufweisen. Am besten kaufen Sie wenige, aber reife Früchte, die Sie am gleichen Tag essen oder weiterverarbeiten. Im Kühlschrank sollten Sie reife Pfirsiche maximal zwei Tage lagern. Achten Sie zudem darauf, dass sich die Früchte nicht berühren.

Extra-Tipp: Pfirsiche schmecken am besten, wenn Sie sie ein bis zwei Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank nehmen.

Reiner Ley: Obst- & Gemüse-Experte

Pfirsich, Plattpfirsich, Aprikose und Nektarine: Was ist der Unterschied?

Der Plattpfirsich ist eine Mutation des Pfirsichs und unterscheidet sich - wie der Name schon sagt - in der Form, aber auch im Geschmack: Das weiße Fruchtfleisch ist bei reifen Exemplaren besonders süß und aromatisch. Die Steinobstsorten Pfirsich und Aprikose sind eng miteinander verwandt. Dennoch bestehen zwischen ihnen deutliche Unterschiede. Bei der Nektarine handelt es sich dagegen vermutlich um eine Mutante des Pfirsichs. Alle drei Steinobstsorten zählen zur Familie der Rosengewächse, zu der auch Zwetschgen, Kirschen und Mandeln gerechnet werden. Pfirsich, Aprikose und Nektarine unterscheiden sich in Geschmack, Schale und Struktur.

Der Pfirsich stammt ursprünglich aus China. Es gibt viele verschiedene Pfirsicharten, die meisten zeichnen sich jedoch durch eine runde oder leicht spitz zulaufende Fruchtform aus. Typisches Merkmal von Pfirsichen ist die samtartige Haut mit flaumiger Behaarung. Dazu kommen eine Längsfurche, die über die Oberfläche der Frucht verläuft, und ein deutlich vertiefter Stielansatz. Die Farbe variiert von Orange und Rot über Gelbtöne bis hinein ins Grünliche. Die Früchte gelangen meist noch relativ hart in den Handel, da sie sehr empfindlich sind, reifen aber innerhalb weniger Tage nach. Pfirsiche haben zwischen Mai und September Saison – ihr Geschmack ist süß und aromatisch, weshalb das Obst meist roh verzehrt oder zu Süßspeisen und Desserts verarbeitet wird.

Wie der Pfirsich stammt auch die Aprikose ursprünglich aus Zentralasien, vermutlich aus dem nördlichen China. Auch von ihr sind zahlreiche Unterarten bekannt. Aprikosen sind jedoch deutlich kleiner als Pfirsiche und haben im Vergleich eine meist glatte, selten etwas samtige Haut. Ein weiteres Erkennungsmerkmal ist die Naht, die rund um die Aprikose verläuft und die Frucht in zwei Hälften teilt. Der Stein in der Aprikose lässt sich leicht vom Fruchtfleisch lösen. Aprikosen sind gelb bis orange mit weißlichem, gelblichem oder orangefarbenem Fruchtfleisch. Es ist etwas weniger saftig als das des Pfirsichs. Aprikosen schmecken süß-aromatisch und lassen sich wie Pfirsiche weiterverarbeiten oder roh verzehren. Immer lecker: Saftiger Aprikosenkuchen vom Blech. Gleich nachbacken!

Die Nektarine ist wahrscheinlich eine Mutante des Pfirsichs. Sie unterscheidet sich von ihm unter anderem durch ihre glatte Haut. Im Gegensatz zum saftig-süßen Pfirsich kann der Geschmack der Nektarine eine leicht säuerliche Note aufweisen. Merkmale wie Größe, Kernstruktur und die Längsfurche teilen Nektarinen dagegen mit Pfirsichen.

Hauptlieferländer von Pfirsichen und Nektarinen für den deutschen Markt sind Italien, Spanien, Frankreich und auch Griechenland. Dabei erfreuen sich die weißfleischigen Sorten von Pfirsichen und Nektarinen steigender Beliebtheit. Aprikosen kommen ebenfalls aus den genannten Ländern, wobei ergänzend Aprikosen aus der Türkei hinzukommen.

Nektarinen – sonnenverwöhnte Früchte, abwechslungsreiche Rezepte

Auch die Nektarine ist eine Steinfrucht: Sie gehört zur Gattung der Pfirsiche. Der Nektarinenbaum benötigt sehr viel Sonne – und hat traumhaft schöne, weiß-rosa Blüten. Bei den Nektarinensorten wird zwischen weißfleischigen und gelbfleischigen unterschieden: Erstere sind noch aromatischer, letztere fester und länger haltbar. Beide haben eine glatte Haut. Schon im 17. Jahrhundert war die Nektarine in China, Griechenland und Persien bekannt – sie wurde jedoch erst in den letzten Jahrzehnten in den USA, Frankreich, Spanien, Kalifornien, Chile und Südafrika angebaut.

Von Ende April bis September haben Nektarinen in Italien, Griechenland, Spanien und Frankreich Saison. Im Winterhalbjahr kommen die Früchte aus Südafrika und Chile. Das süße Steinobst ist nicht nur pur ein himmlischer Genuss: Auch im Obstsalat, zu Joghurt, Quark und Eis, auf Kuchen und Torten, als Konfitüre oder Kompott beweist die Frucht, wie vielfältig sie verarbeitet werden kann. Von Nektarinen-Buttermilchshake bis zu gegrillten Nektarinen ist die kulinarische Palette daher entsprechend groß.

Unser Tipp zur Lagerung: Nektarinen können Sie bis zu einer Woche im Kühlschrank lagern.

Aprikosen: aromatische Frucht mit 4.000 Jahren Tradition

Die Aprikose gehört ebenfalls zum Steinobst, der Aprikosenbaum zur Familie der Rosengewächse. Die raue, samtartige, manchmal glatte Schale der Steinobstfrucht ist hellgelb bis orangegelb. Je nach Sorte kann sie sogar tiefrot gefärbt sein. Vermutungen zufolge stammen Aprikosen aus Nordchina, wo sie bereits vor rund 4.000 Jahren kultiviert wurden. Die für Deutschland bedeutenden Anbaugebiete befinden sich heute überwiegend im Mittelmeerraum.

Während es frische Aprikosen in Deutschland von Juni bis September gibt, kommen unsere Importe vor allem aus Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland. Das Steinobst besticht durch sein süßes, weiches und saftiges Fruchtfleisch. Wie bei Pfirsichen und Nektarinen gilt: Auch frische Aprikosen sind pur ein gesundes Geschmackserlebnis. Genauso gut machen sich die Früchte in süßen Kuchen oder Torten, in leckeren Törtchen wie Aprikosen-Muffins, als Kompott oder Aprikosenmarmelade, als Trockenobst und in Form von Marillen- beziehungsweise Aprikosen-Likör.

Unser Tipp zur Lagerung: Weil reife Aprikosen leicht Druckstellen bekommen und schnell verderben, halten sie sich an einem kühlen Ort rund drei Tage. Im Kühlschrank bleiben sie bis zu einer Woche frisch, verlieren aber schnell an Aroma.

Pflaumen – süß, herb, vielfältig

Auch Pflaumen sind eine Steinobstfrucht und – wie Aprikosen – eine Pflanzenart aus der Familie der Rosengewächse. Je nach Sorte variieren die Früchte des Pflaumenbaums sehr stark in Größe, Form und Farbe. So kommt von Schwarz und Blauschwarz über Blau, Blaurot, Violett und Rot bis zu Gelb und Gelbgrün eine große Bandbreite an Farben vor. Die Pflanze selbst stammt ursprünglich aus Kleinasien und wurde in Griechenland schon vor 2.500 Jahren nachweislich kultiviert. Im zweiten Jahrhundert vor Christus kam sie schließlich nach Italien. Weil die Kulturpflaumen immer wieder gekreuzt wurden, entstand im Laufe der Jahrhunderte eine ebenso große wie bunte Sortenvielfalt mit Geschmacksunterschieden von süß bis herb.

Pflaumen kommen meist aus italienischer oder spanischer Produktion – und zwar von Mitte Juni bis Mitte Juli. Seltener stammen sie aus heimischem Anbau, dann von Mitte Juli bis Mitte August. In den Wintermonaten finden Sie Pflaumen aus südamerikanischen oder südafrikanischen Anbaugebieten im Handel. Das Steinobst schmeckt roh und gekocht als Bratenfüllung, in Soßen, als Kompott, Mus, Konfitüre, als süße Pflaumen-Pizza, als Dessert wie zum Beispiel im Pflaumen-Blechkuchen oder als Rumtopf. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Früchte prall und am Stielansatz nicht schrumpelig sind. Pflaumen von guter Qualität sind auf der Schale mit einem Kondensniederschlag, dem „Duftfilm”, umgeben – er deutet auf gute Qualität und Frische hin.

Unser Tipp zur Lagerung: Ungewaschen und im Gemüsefach des Kühlschranks gelagert sind Pflaumen rund drei bis vier Tage haltbar. Extra-Tipp: Sie lassen sich hervorragend einfrieren – aber nur, wenn Sie die Früchte vorher entsteinen.

Qualität & Frische aus erster Hand

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