Hirschrücken mit Zwiebeln

Hirschrücken mit Zwiebeln

Wildfleisch kommt eher selten auf den Tisch, dabei ist es mager, wohlschmeckend und reich an wichtigen Vitaminen. Koche unser Hirschrücken-Rezept nach und lass dich von weiteren klassischen Wild-Rezepten inspirieren.

Zutaten

Portionen

4

Hirschrücken:

500 g
Kartoffeln, festkochend
Salz
Pfeffer
180 ml
Milch
1 Prise
Muskatnuss
250 g
Weißkohl
4 EL
Rapsöl
2
Schalotten
1
Birne
2
Karotten
100 ml
Apfelsaft
100 ml
Gemüsebrühe
800 g
Hirschbraten
2 EL
Rapsöl
3
Zwiebeln
Petersilie

Zubereitung

  1. Für den Hirschrücken die Kartoffeln schälen, halbieren und in ausreichend Wasser zum Kochen bringen. Die Kartoffeln 20-25 Minuten gar kochen, abgießen und abdampfen lassen.

  2. Während der Garzeit bereits den Weißkohl in feine Streifen schneiden und waschen. Etwas Rapsöl in einem hohen Topf erhitzen und den Weißkohl darin anschwitzen. Die Schalotten pellen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Die Karotte ebenfalls schälen, in Scheiben schneiden und zusammen mit einer der Schalotten zum Weißkohl geben. Die Birne waschen, vierteln, von Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden. Anschließend zum Kohl geben.

  3. Die noch warmen Kartoffeln unter Zugabe der Milch stampfen und mit Salz, Pfeffer sowie Muskatnuss abschmecken.

  4. Das Rapsöl in einer beschichteten Grillpfanne erhitzen. Die Zwiebelstreifen der zweiten Schalotte in die Pfanne geben und goldbraun anrösten. Das Hirschrückensteak unter fließendem Wasser abspülen, auf einem doppelseitigen Küchentuch abtropfen lassen und in der Grillpfanne von beiden Seiten für je 3 Minuten anbraten.

  5. Das Hirschrückensteak auf ein Backblech legen, mit Zwiebeln bedecken und im vorgeheizten Backofen für 6-8 Minuten medium garen.

  6. Kartoffelpüree, Weißkohl und Hirschrückensteak auf einem Teller anrichten und genießen.

  7. Aromatisch mit Wild verwandt, aber etwas milder ist Kaninchen. Probiere doch unser Rezept mit einer Zimt-Tomaten-Lorbeer-Soße aus.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 632 kj (8 %)
Kalorien 151 kcal (8 %)
Kohlenhydrate 23 g
Fett 5 g
Eiweiß 3 g

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Hirschrücken-Rezept: wertvolles Fleisch zubereiten

Im Herbst ist die Schonzeit für Wild vorbei – daher kommen Hirsch, Hase, Ente usw. in dieser Jahreszeit frisch auf den Tisch. Selbstverständlich kann man aber das ganze Jahr über tiefgefrorenes Wild kaufen. Der Vorteil von Hirschfleisch ist, dass es nicht industriell hergestellt wird wie etwa konventionell erzeugtes Schweine-, Rind- oder Hähnchenfleisch. Wer öfter mal mit Wild kocht, setzt daher ein Beispiel für nachhaltigen Konsum. Zu diesem ökologischen Aspekt kommt der gesundheitliche: Das Fleisch ist reich an Vitamin B12, das für einen funktionierenden Energiestoffwechsel sorgt, darüber hinaus enthält es viele weitere wichtige Nährstoffe wie Eisen, Kupfer, Zink sowie auch Vitamin B2. Unser Hirschrücken-Rezept ist zudem etwas für Figurbewusste: Eine Portion der leckeren Mahlzeit enthält nur 151 Kalorien. Zudem eignet sich Hirsch wunderbar als Basis für ein echtes Festmahl. Sowohl an Weihnachten als auch zum Geburtstag. Inspiration liefern unsere Hirschbraten-Rezepte.

Hirschrücken-Rezept: Klassiker der Wild-Küche

Aus der österreichisch-ungarischen Küche stammt das Hirschgulasch. Durch stundenlanges Schmoren im eigenen Saft wird dieses Gericht besonders weich und schmackhaft. Zu diesem traditionellen Winterrezept werden Semmelknödel sowie Preiselbeeren serviert.

Während für Gulasch das gut durchwachsene Fleisch von der Rippe, dem Hals oder der Schulter verwendet wird, kommt bei unserem Hirschbraten-Rezept das Teilstück aus der Keule zum Einsatz. Für besondere Würze und ein festliches Aroma sorgt gemahlener Kardamom, mit dem der Braten vor dem Garen eingerieben wird.

Wem diese Gerichte zu zeitaufwändig sind, dem empfehlen wir unser Hirschsteak-Rezept mit Hokkaido-Kürbis und Pilzen, das schnell zubereitet ist. Nach 35 Minuten steht das Wild auf dem Tisch!

Hirschrücken-Rezept: low carb mit Wild

Wichtige Nährstoffe lassen sich über eine eiweißreiche Ernährung mit Wildfleisch holen. Der Verzicht auf Kohlenhydrate oder zumindest eine Reduzierung der Kohlenhydratzufuhr bringt die Verdauung in Schwung. Der Körper baut Kohlenhydrate zu Zucker um, und dieser macht den Magen-Darm-Trakt träge. Besser ist es, zu frischem oder gegartem Gemüse zu greifen, das übrigens auch wunderbar zu unserem Wildschweinbraten passt, und magerer Entenbrust, Rehmedaillons oder Hasenbraten.

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