Zart geschmortes, fein-aromatisches Fleisch passt für unterschiedlichste Anlässe und schmeckt mit diversen Beilagen. Nach unserem Rezept servierst du Kaninchen mit Kartoffeln, doch auch Knödel, Pasta und Salat ergänzen es perfekt.
Das Kaninchen waschen, trocken tupfen und in 8 Stücke teilen.
Zwiebeln schälen und grob würfeln. Knoblauchzehen schälen und fein hacken.
Das Öl in einem Bräter erhitzen. Kaninchenteile darin rundherum kräftig anbraten. Zwiebeln und Knoblauch zufügen und mit braten. Kaninchen mit Salz, Pfeffer, Zimt und Piment würzen, mit Brühe ablöschen.
Die Tomaten samt Saft zufügen. Lorbeerblätter einlegen. Aufkochen und zugedeckt bei reduzierter Hitze 40 Minuten schmoren. Nochmals abschmecken.
Kartoffeln schälen, waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Zugedeckt in kochendem Salzwasser ca. 20 Minuten garen.
Petersilie waschen, trocken tupfen, Stiele entfernen und die Blätter in feine Streifen schneiden. Kartoffeln abtropfen lassen.
Kaninchen mit den Kartoffeln anrichten, mit Petersilie bestreuen und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.721 kj (32 %)
Kalorien
650 kcal (32 %)
Kohlenhydrate
32 g
Fett
33 g
Eiweiß
56 g
Bewertung
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Kaninchen-Rezept – geschmort mit Kartoffeln
Ein wenig Geflügel, eine Spur Wild. Kaninchen erinnert ein bisschen an andere Fleischsorten, besitzt aber auch sein ganz eigenes, sehr feines Aroma und eignet sich hervorragend zum Schmoren und Braten. Dafür lässt sich sowohl das Filet verwenden als auch der Rücken, das edelste Stück. Auch die Kaninchenkeule kannst du braten. Die gilt gerade in Italien als Spezialität. Entsprechend beliebt sind dort Kaninchenkeulen-Rezepte. Allerdings musst du dich nicht zwingend auf ein Stück festlegen. Für unser Kaninchen-Rezept nutzt du unterschiedliche Fleischteile, servierst sie in einer aromatischen Soße mit Piment, Lorbeer und Zimt sowie mit Kartoffeln und Salat. Um den Garprozess zu beschleunigen, schneidest du das Fleisch in Stücke. Für die Soße verwendest du nach diesem Rezept keinen Wein, doch es gibt auch Kaninchen-Rezepte mit Rotweinsoße. Wenn du Kaninchen einmal ganz anders zubereiten möchtest, dann probiere unser Rezept für Kaninchenrollbraten mit einer feinen Jus aus Paprika, getrockneten Tomaten und Weißwein, als Beilage reichst du Tagliatelle al dente – ein wunderbares Hauptgericht für ein Essen mit Gästen. Die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos. So kannst du Kaninchen auch im Backofen zubereiten. Intensiver nach Wild schmeckt übrigens Hasenfleisch. Wie gut sich das Aroma in Kombination mit einer Rotweinsoße macht, erfährst du, wenn du dich an unser Rezept für Hasenpfeffer machst.
Kaninchen: Wissenswertes und der passende Wein
Wenn du Kaninchen zubereitest, solltest du ein paar Dinge beachten. Zunächst beeinflusst die Wahl des Fleisches den Geschmack maßgeblich. Beim Kauf sollte es zartrosa und fleckenfrei sein. Je nachdem, welches Kaninchen-Rezept du ausprobierst, hilft dir die Verkaufskraft gerne bei der Auswahl zwischen Teilstücken, Filets oder einem Kaninchen am Stück weiter und steht dir mit Zubereitungstipps zur Seite. So erfährst du auch, wie du Kaninchen zerlegst. Worauf du noch achten solltest, erklärt dir unser EDEKA-Experte Max Ehmke. Neben der Frische des Fleisches beeindruckst du deine Gäste mit der Wahl des richtigen Weines. Eine Faustregel, die nicht nur für Kaninchen-Rezepte gilt, lautet: Der Wein, der auch bei der Zubereitung der Mahlzeit Verwendung findet, ist immer ein passendes Getränk. Wenn du beispielsweise geschmortes Kaninchen mit Rotwein kochst, solltest du dazu auch einen roten Wein reichen. Natürlich muss das nicht zwingend der gleiche Tropfen wie in der Soße sein. Frische Rotweine aus Italien mit geringem Taningehalt eignen sich sehr gut für Kaninchengerichte. Auch Weißweine wie Riesling sind ein hervorragender Begleiter. Wichtig bei der Wahl des Weines: Wähle eine trockene Sorte. Am Ende empfehlen sich Kaninchenrezepte – auch mit Buttermilch – bestens für Festtage. Dazu kannst du dich an unseren Festessen- und Wild-Rezepten orientieren. Ebenfalls eine Alternative ist unser festlicher Gänsebraten. Übrigens: Kein Fleisch enthält mehr Vitamin B12 als das vom Kaninchen.