Halb Kuchen, halb Nachtisch: Leckeren Brownies mit Zartbitter-Schokolade kann niemand widerstehen. Wir erklären, wie deine Brownies besonders saftig werden, und geben Tipps für die Zubereitung von veganem Schoko-Gebäck.
Die weiche Butter, Eier, Zucker, Vanillemark in einer entsprechend großen Schüssel mit dem Rührbesen des Handrührgeräts schaumig rühren.
Kuvertüre grob hacken und in einer Schüssel überm Wasserbad schmelzen lassen und unter die Eiermasse rühren.
Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 160 Grad). Ein tiefes Backblech mit Backpapier so auslegen, dass es an den Rändern hochsteht.
Die Walnusskerne grob hacken. Das gesiebte Mehl mit Backpulver und Salz unter die Eiermasse rühren. Zuletzt die Walnüsse untermengen.
Die Masse auf dem Backblech verteilen, sie sollte etwa 2 cm hoch sein. Gut geeignet sind dafür verschiebbare Backbleche. Im Backofen 30-35 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. In Quadrate schneiden, mit Puderzucker besieben und anrichten.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
669 kj (8 %)
Kalorien
160 kcal (8 %)
Kohlenhydrate
12 g
Fett
11 g
Eiweiß
2 g
Bewertung
Begeistert vom Rezept? Jetzt bewerten
Rezept für Brownies mit Walnüssen: das Original-Rezept
Brownies stammen aus der amerikanischen Küche und sind typisch für ihren weichen, klebrigen Teig mit viel dunkler Schokolade, Kakao und Butter. Erfunden wurden die kleinen quadratischen Schoko-Häppchen im Palmer House Hotel in Chicago Ende des 19. Jahrhunderts. Die Köchin oder der Koch sollte sich ein Dessert einfallen lassen, das kleiner ist als ein Kuchen, dennoch einem Gebäck ähnelt und mit der Hand gegessen werden kann. Bis heute sind klassische Brownies viel reichhaltiger als ein Kuchen, werden aber oft wie dieser zum Kaffee oder Tee gegessen. In den USA verwendet man bei der Herstellung des Schokoladen-Gebäcks spezielle rechteckige Backformen, aber Brownies vom Backblech sind genauso lecker wie Variationen des Rezepts, wie etwa unsere Bananen-Brownies zeigen. Verstreiche den Teig nur nicht zu dünn auf dem Blech, damit er beim Backen nicht austrocknet.
Nach dem Original-Brownie-Rezept von 1893 wurde das Gebäck übrigens – wie bei unserem Rezept für Brownies mit Walnüssen – mit Nüssen und außerdem einer Schicht Aprikosengelee bedeckt serviert. Und hier noch ein Rezepttip: Unser Dessertklassiker Baked Alaska wird mit Brownie-Boden und selbstgemachtem Eis zubereitet. Zum Dahinschmelzen! Oder probiere ein anderes Gebäck, das in den USA einen ähnlich festen Platz in den Auslagen der Konditoreien hat wie in Schweden und Dänemark: Zimtschnecken. Und Amerikafans mit einer Vorliebe für süß, heiß und fettig versuchen frittierte Butter am Stiel.
Rezept für Brownies mit Walnüssen: So gelingt das Gebäck
Zwei Dinge sind für die saftige Konsistenz von Brownies entscheidend: Die Verwendung von reichlich Fett und Eiern im Teig und die richtige Länge der Backzeit. Butter und Schokolade (die auch Fett enthält) sowie vier Eier sorgen bei unserem Rezept für Walnussbrownies für den weichen Teig-Kern. Teste trotzdem immer wieder während des Backens, ob der Teig nicht bereits austrocknet. Jeder Ofen ist unterschiedlich. Falls deiner besonders große Hitze entwickelt, sind die Brownies vielleicht schon vor den angegebenen 30 Minuten Backzeit fertig. Mache die Stäbchenprobe und hole die Küchlein lieber fünf Minuten früher aus dem Backrohr, wenn du dir nicht sicher bist. Das gilt auch für unseren Schokokuchen ohne Mehl.
Du hast Probleme beim Schmelzen der Schokolade? Sie gerinnt immer oder wird hart beim Umrühren? Wir erklären dir hier, worauf du beim Schmelzen von Kuvertüre achten musst.
Rezept für Brownies mit Walnüssen: Vegane Variante
Ja, auch mit rein pflanzlichen Zutaten lässt sich saftiges Gebäck mit Schokolade backen. Bei einem veganen Brownie-Rezept tauscht du die Butter gegen pflanzliche Öle, zum Beispiel Kokosöl, aus, wie in unserem Rezept für Brownies vegan. Auch Tahina (Sesampaste) ist geeignet, da sie einen hohen Fettanteil hat. Als Ei-Ersatz verwendest du zum Beispiel Apfelmus, dieses bindet den Teig ähnlich wie Ei. Die restlichen Zutaten (Zartbitter-Schokolade, Mehl, Kakao, etwas Zucker) bleiben gleich.
Für ein Brownie-Rezept mit glutenfreiem Mehl tauschst du am besten das Weizenmehl gegen eine Mischung ohne das Klebereiweiß aus: Tapiokamehl und Kartoffelstärke sind hier eine gute Wahl. Oder du verzichtest gleich ganz auf die Verwendung von Mehl und hältst dich an unser Low-Carb-Brownies-Rezept. Eine weiße Variante backst du wiederum mit unserem Blondies-Rezept. Entdecke außerdem unsere Tiramisu-Brownies, bei denen ein saftiger Brownie-Boden auf eine aromatische Espresso-Mascarpone-Creme trifft.