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Sie brauchen Zeit und Geduld, aber das Ergebnis wird sich definitiv lohnen: Probieren Sie einmal Baked Alaska mit köstlichem Brownie-Boden, zweierlei selbstgemachter Eiscreme und einer Meringue-Schicht.
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Baked Alaska

Sie lieben Eiscreme und außergewöhnliche Desserts? Dann ist unser Baked-Alaska-Rezept mit selbstgemachtem Eis genau das Richtige. Die Eisspeise ist auch als Omelette-Surprise bekannt. Denn unter der flambierten Meringuehaube versteckt sich ein Kern aus Eis. Ein Dessert zum Dahinschmelzen!

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Zutaten

8 Portionen

Für die Eiscreme:
  • 250 ml Milch

  • 500 ml Sahne

  • 150 g Zucker

  • 3 Vanilleschote

  • 6 Ei, davon das Eigelb

  • 250 g Erdbeere, tiefgekühlt

  • 150 g Himbeere, tiefgekühlt

  • 60 g Mandel, blanchiert, ganze Kerne

  • 60 g Cashewkerne

  • 3 EL Ahornsirup

Für den Brownie-Boden:
  • 200 g Zartbitterschokolade, 72% Kakaoanteil

  • 100 g Butter

  • 3 Ei

  • 120 g Rohrohrzucker

  • 1 Päckchen Vanillezucker

  • 1 TL Zimt

  • 1 TL Backpulver

  • 1 EL Kakaopulver

  • 70 g Weizenmehl (Type 550)

Für die Meringue:
  • 100 g Kristallzucker

  • 3 Eiweiß

  • 1 Prise Salz

Zubereitung
  1. 1

    Für die Vanilleeisbasis Milch, Sahne und ca. ⅘ des Zuckers in einen Topf geben und erwärmen. Vanilleschoten der Länge nach aufschneiden, das Mark auskratzen. Mark und Schoten in den Topf geben. Kurz aufkochen lassen, von der Herdplatte ziehen und 1 Stunde abkühlen lassen.

  2. 2

    Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem restlichen Zucker über einem heißen Wasserbad schaumig schlagen. Vanilleschoten aus der abgekühlten Milch-Sahne-Mischung entfernen. Die Milch-Sahne-Mischung noch einmal erhitzen und anschließend im dünnen Strahl unter stetigem Rühren unter die Eigelb-Zucker-Masse heben. Über dem heißen Wasserbad ca. 10 Minuten zu einer dickcremigen Masse rühren.

  3. 3

    Anschließend die Schüssel auf einen Topf mit Eiswasser setzen oder im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen. Gelegentlich umrühren. Die Masse danach in eine Eismaschine geben und 40-60 Minuten cremig gefrieren lassen.

  4. 4

    Inzwischen den Brownie-Boden zubereiten. Backofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 150 °C) vorheizen. Backform mit Backpapier auslegen. Schokolade grob hacken und zusammen mit der Butter über dem heißen Wasserbad schmelzen. Leicht abkühlen lassen.

  5. 5

    In der Zwischenzeit die Eier mit dem Zucker und Vanillezucker unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes schaumig schlagen. Zimt, Backpulver, Kakao und Mehl in einer Schüssel miteinander vermengen. Die noch warme Schokoladen-Butter-Masse unter die Ei-Zucker-Masse rühren, danach auf niedriger Stufe die Mehlmischung unterrühren. Brownie-Teig in die Backform füllen und 20-23 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Aus dem fertigen Brownie-Teig zwei Kreise mit ca. 10 cm Durchmesser schneiden.

  6. 6

    Etwa ⅔ der Eismasse aus der Eismaschine entnehmen und in eine vorgekühlte Schüssel geben, dessen Durchmesser etwas kleiner als die Brownie-Kreise ist. Die gefrorenen Beeren in einem Food Processor fein hacken und in die Eismasse einarbeiten, zum Schluss die Oberfläche glattstreichen und für 3-5 Stunden im Tiefkühler gefrieren lassen. Die Nüsse ebenfalls fein hacken und in einer heißen Pfanne mit Ahornsirup verrühren und sofort zu der übrigen Eismasse in die Eismaschine geben. Weitere 10 Minuten in der Eismaschine gefrieren lassen. Danach in eine runde, flache Form mit 10 cm Durchmesser füllen, glattstreichen und in den Tiefkühler geben.

  7. 7

    Für die Meringue den Kristallzucker durchsieben. Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes in einer Metallschüssel über dem heißen Wasserbad steif schlagen. Kristallzucker währenddessen langsam einrieseln lassen. Eischnee vom Wasserbad nehmen und nochmals 5 Minuten kalt schlagen.

  8. 8

    Die Eistorte wie folgt schichten: Brownie-Boden, Vanille-Nuss-Eiscreme, Vanille-Beeren-Eiscreme. Die Meringue mit einem Teigschaber wellenförmig auf der Eiskuppel verstreichen und zügig mit einem Gasbrenner leicht flambieren. Sofort servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 3597kJ 43%

    Energie

  • 859kcal 43%

    Kalorien

  • 83g 32%

    Kohlenhydrate

  • 54g 77%

    Fett

  • 16g 32%

    Eiweiß

Eisspeise mit Überraschungseffekt

Baked Alaska unterscheidet sich von gewöhnlichen Eistorten, die meist komplett aus Eis bestehen. Auch mit klassischen Eisbomben hat das Dessert wenig zu tun. Eisbomben bestehen aus mehreren Sorten Eiscreme, die in Schichten eine Kuppelform bilden. Das Besondere an Baked Alaska ist die Kombination aus selbstgemachtem Eis im Kern, fluffigem Gebäckboden und einer Haube aus zartem Baiser, die kurz flambiert wird. Daher stammt übrigens auch der Name: "Baked" heißt auf deutsch "gebacken". Über den Ursprung von "Alaska" gibt es mehrere Theorien. In jedem Fall gültig ist der Name als Ausdruck von Kalt und Heiß.

Schon gewusst? Das in der gehobenen Küche "Omelette Surprise" genannte Dessert unterscheidet sich ein bisschen in der Herstellung – es wird z.B. mit einem Biskuitteig umhüllt und ohne Brownieboden serviert.

Baked Alaska: Ein Dessert aus Eis und Feuer

Gebackenes Eis – geht das? Sehr gut sogar! Dafür sorgt eine dicke Haube aus Meringue, die das Eis umhüllt. Zusätzlich sorgt der Gebäckboden dafür, dass das Eis nicht schmilzt. Richtig gebacken wird Baked Alaska nicht, sondern flambiert. Das Dessert sollte direkt im Anschluss an das Flambieren serviert werden. So bleibt die Eiscreme schön fest. Wer möchte, kann das Dessert mit frischen Früchten garnieren oder mit Puderzucker bestreuen. Tipp: Eine 'beschwipste' Variante der Baked Alaska ist die "Bombe Alaska", bei der die Eistorte mit Rum übergossen und flambiert serviert wird.

Die Zubereitung von Baked Alaska erfordert etwas Geschick und Geduld. Aber wer schon einmal selbstgemachtes Eis gekostet hat, der weiß: der Einsatz lohnt sich! Mit einer Eismaschine als Küchenhelfer ist die Eisherstellung kein Problem. Wichtig ist, dass die Zutaten frisch sind. Der Brownie-Teig muss nur für circa 20 Minuten in den Ofen. Und zum Flambieren kommt ein Gasbrenner zum Einsatz, der die äußerste Schicht der Meringue in Sekunden goldgelb karamellisiert.

Tipp: Wenn's schnell gehen muss, können Sie auch gekauftes Eis oder fertigen Biskuitboden verwenden. Aber selbstgemacht schmeckt's natürlich besser! Je nach Geschmack können Sie die Eissorten variieren. Wie wäre es zum Beispiel mit unserem selbstgemachten fruchtigen Zitroneneis oder cremigem Vanilleeis? Und als Alternative für den Boden gibt's unsere Rezeptidee Brownies mit Walnüssen. Und jetzt ran an die süße Surprise!