Knusprig, saftig, lecker: Mit unserem einfachen Ofen-Rezept für würziges Paprika-Hähnchen auf gebratenen Kartoffelspalten servierst du deinen Liebsten ein kräftiges und ausgewogenes Gericht für den ganz großen Hunger! Erfahre auch, wie man ein Hähnchen tranchiert.
Das Hähnchen ggf. von Innereien und Hals befreien, unter fließendem Wasser abspülen und abtupfen. Paprikagewürz, Salz, Pfeffer, Rapsöl, Honig sowie Thymian miteinander vermischen. Das Hühnchen in einen Bräter geben und mit der Marinade einpinseln.
Die Kartoffeln waschen und vierteln. Die Paprika waschen, von Kerngehäuse befreien und in Würfel schneiden. Die Kartoffeln sowie die Paprika zum Hähnchen geben.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen und das Paprika-Hähnchen für ca. 45 Minuten goldbraun rösten. Nach 30 Minuten kann einmal die Kerntemperatur gemessen und dann nochmal 15-20 Minuten gewartet werden. Die Kerntemperatur sollte mindestens 70 Grad betragen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
3.584 kj (43 %)
Kalorien
856 kcal (43 %)
Kohlenhydrate
25 g
Fett
48 g
Eiweiß
77 g
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Rezept für Paprika-Hähnchen: außen knusprig, innen saftig
Knuspriges Brathähnchen ist ein zeitloser kulinarischer Klassiker für die ganze Familie – mit unserem Paprika-Hähnchen-Rezept genießt du das goldbraun gebratene Geflügel auf mediterrane Art dank einer würzigen Honig-Öl-Marinade mit Thymian, Chili und Paprikapulver. Unser Rezept enthält nur etwa 25 g Kohlenhydrate pro Portion, weshalb unser Paprika-Hähnchen auch für die Low-Carb-Ernährung geeignet ist. Alternativ kannst du zu dem Hähnchen auch Reis servieren, eine ebenfalls kohlenhydratarme Beilage (28 g Kohlenhydrate pro 100 g).
Praktisch: Du musst dich bei unserem Rezept nicht erst überlegen, was zum Paprika-Hähnchen passen könnte. Denn es beinhaltet nicht nur den Braten, sondern auch köstliche Beilagen. Wir verwenden Kartoffeln sowie Paprikawürfel. Du kannst die Schoten aber auch in Streifen schneiden. Im Bräter werden alle Zutaten gemeinsam mit dem Hähnchen im Backofen gegart, ähnlich wie bei unserem Rezept für Coq au Vin blanc oder unserem Hähnchen-Gemüse-Topf. Das ist zeitsparend und zugleich lecker! Bei unserem Rezept für Hähnchen-Schmortopf werden ebenfalls alle Zutaten zusammen gegart, allerdings auf dem Herd.
Geflügel-Liebhaber:innen mit einem Faible für die Mittelmeerküche sollten übrigens unbedingt auch unser Orangen-Rosmarin-Hähnchen versuchen – dieses Originalrezept aus Malta sorgt durch das süße Obst für eine feine Fruchtnote, die das zarte Fleischaroma raffiniert abrundet!
Ein smarter Tipp für Genießer:innen, für die die Haut der leckerste Teil eines Hähnchen-Bratens ist: Halbiere den Braten vor dem Garvorgang und lege ihn mit den Innenseiten nach unten in den Bräter. So wird die Haut rundherum schön kross und braun.
Paprika-Hähnchen: intensiv im Geschmack und unkompliziert
Ein knusprig im Ganzen gebratenes Hähnchen ist nicht nur geschmacklich ein Erlebnis, sondern beeindruckt auch optisch. Und du weißt ja: Das Auge isst mit! Dabei benötigst du für unser Paprika-Hähnchen nur 30 Minuten aktive Arbeitszeit – damit nur fünf Minuten mehr als für unsere Paprikapfanne – und die einzelnen Arbeitsschritte sind so unkompliziert, dass auch Küchen-Anfänger:innen sie problemlos meistern. Du siehst: Mit diesem üppigen Gericht macht jede Köchin und jeder Koch Eindruck!
Übrigens: Ob der Braten perfekt durchgegart ist, kontrollierst du mit einem Zahnstocher. Stich mit diesem in die dickste Stelle des Fleisches. Tritt rote oder rosa Flüssigkeit aus, braucht das Hähnchen noch einige Zeit. Sobald der Fleischsaft klar ist, ist der Braten gar. Das gilt übrigens auch für Hähnchenbrustfilets, wie bei unserem Paprika-Sahne-Hähnchen-Rezept.
So tranchierst du Hähnchen-Braten richtig
Ob überbackenes Hähnchen mit Sahne-Soße, würziges Paprika-Hähnchen oder Maishähnchen: Damit du deinen fertigen Braten perfekt genießen kannst, sollte das Fleisch richtig tranchiert werden. Wichtig: Das Fleisch bleibt zart, wenn du es nach dem Braten noch einige Minuten ruhen lässt, nachdem du es aus dem Ofen genommen hast. So verteilt sich der Fleischsaft im Braten und tritt nicht sofort aus, wenn du ihn anschneidest.
Schneide beim Tranchieren zunächst die Keulen des Bratens mit einem scharfen Messer bis auf die Knochen ein. Biege die Keulen dann zur Seite, bis die Knochen sichtbar sind. Durchtrenne das Fleisch dann genau an den Gelenken.
Um die saftigen Filets, die auch hervorragend für unser Hähnchen-Geschnetzeltes geeignet sind, entlang der Brust zu lösen, setze mit dem Messer am Brustbein des Geflügels einen langen Schnitt. Dann schneidest du das Fleisch dicht entlang des Knochens ab. Zum Schluss trennst du die Flügel auf die gleiche Art ab wie zuvor die Schenkel – fertig!