Auberginen und orientalische Aromen gehen wunderbar zusammen. Doch zunächst kommt die Marinade. Unsere gebackenen Auberginen bestreichst du mit einem Mix aus Knoblauch, Sesamöl und Ingwer, ehe du sie im Ofen garst und danach mit einem Tahin-Zitronen-Joghurt servierst.
Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 140 Grad) vorheizen.
Auberginen waschen, trocken tupfen und halbieren. Mit einen Messer vorsichtig ca. 1 cm große Quadrate einschneiden. Knoblauch pellen und in hauchdünne Scheiben oder feine Würfel schneiden. Ingwer schälen und auf einer Küchenreibe fein abreiben. Zitrone waschen, trocken tupfen und 1 EL Schale abreiben. Saft auspressen. Frühlingszwiebel waschen, Enden abschneiden und schräg in Röllchen schneiden.
Sesamöl mit Ingwer, Knoblauch, 1 EL Zitronensaft und Sojasoße vermischen. Auberginen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und mit der Würzölmischung einpinseln oder einreiben. Für 25-30 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit die Sesamsamen über die Auberginen streuen.
Für die Joghurt-Soße Joghurt, Tahin, Zitronensaft und –abrieb sowie frisch gehackte Petersilie verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Nach Belieben noch mit einer Prise Zimt verfeinern. Für die Dekoration den Granatapfel halbieren und die Kerne mit einem Kochlöffel herausklopfen.
Auberginen aus dem Ofen nehmen und mit Joghurt-Soße sowie Granatapfelkernen anrichten.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
665 kj (8 %)
Kalorien
159 kcal (8 %)
Kohlenhydrate
22 g
Fett
6 g
Eiweiß
7 g
Bewertung
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Rezept für gebackene Auberginen auf orientalische Art
Du kannst sie braten, schmoren, kochen, einlegen, grillen. Dank ihres festen Fruchtfleischs, das du bedenkenlos inklusive Kernen genießen kannst, dient die Aubergine als unglaublich vielseitige Zutat. Hinzu kommt ihr zurückhaltendes, dennoch leicht würziges Aroma. Das verträgt sich nicht nur mit unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen, es macht sich deren Geschmack gut zu eigen. Für unsere gebackenen Auberginen kombinierst du das Nachtschattengewächs daher mit Knoblauch, Ingwer, Zitrone, Sesamöl und Sojasoße. All das dient als Marinade, mit der du die Auberginen verfeinerst, ehe du sie im Ofen backst. Um sicherzustellen, dass die Aromen auch tief ins Innere eindringen, schneidest du zuvor das Fruchtfleisch ein. Achte dabei nur darauf, die Haut nicht zu verletzen – und ist die Eierfrucht fertig gegart, servierst du unsere gebackenen Auberginen mit einem leckeren Tahin-Joghurt mit Zitronenzeste sowie Pfeffer, Petersilie und Zimt. Der passt übrigens auch wunderbar zu unserer gebratenen Aubergine mit Olivenöl-Dressing oder zur klassisch-griechischen Vorspeise panierte Aubergine. Fein püriert landet die Aubergine übrigens in arabischen Vorspeise-Spezialitäten wie Baba Ganoush und Mutabal.
Vorab salzen? Nicht nötig!
Früher war das Salz obligatorisch. Es entzog der Aubergine Flüssigkeit und dabei Bitterstoffe. Neue Züchtungen enthalten jedoch weniger solcher Bitterstoffe, weshalb du die Eierfrucht vor dem Garen nicht mehr zwingend salzen musst. Aber du kannst. Denn so weichst du die Konsistenz auf, was gerade beim Braten Vorteile bringt. Am besten schneidest du das Nachtschattengewächs dafür zuvor in dünne Scheiben. Für unsere gebackenen Auberginen ist das jedoch nicht notwendig. Auch unseren Auberginensalat mit Tomate und Paprika und die japanischen Miso Auberginen bereitest du zu, ohne die Eierfrucht vorab zu salzen. Dafür wandert sie mit der Paprika, wie übrigens auch unsere Parmigiana di melanzane, in den vorgeheizten Backofen. Dort garst du auch unsere mit Feta, Möhren und Sonnenblumenkernen gefüllten Zucchini. In heißem Öl mit Tomaten angebraten hingegen werden die Auberginen in unserem Rezept für Auberginen-Curry.
Tipp: Für Ofengemüse-Rezepte wie dieses verwendest du natürlich ausschließlich reife Auberginen. So gehst du sicher, dass kein Solanin mehr enthalten ist. Prüfe dafür einfach die Schale. Trägt sie komplett das intensive Violett der Aubergine und weist keine grünen Stellen mehr auf, ist die Eierfrucht reif. Zudem sollte das Fruchtfleisch nicht zu hart sein.