Geflügel, Fleisch, Fisch, Nudeln, Reis und Gemüse bekommen gerade in der asiatischen Küche gern durch Erdnusssauce einen besonderen Dreh. Entdecke mit unserem Rezept, wie du die aromatische Kombination aus Erdnüssen, Kokosmilch sowie Ingwer, Zitronengras und Chili selber machst.
Die geschälten Erdnüsse ohne braune Haut auf einem Blech bei 200 Grad Ober-/Unterhitze (Umluft 180 Grad) im vorgeheizten Ofen golden rösten. Die Erdnüsse herausnehmen, abkühlen lassen und anschließend im Mörser fein zerstoßen.
Chilischote wie unter Tipps/Kochschule beschrieben vorbereiten. Das Fruchtfleisch in feine Streifen schneiden, dann fein würfeln.
Zitronengras längs halbieren und sehr fein hacken.
Die zerstoßenen Erdnüsse in einen Topf geben, Chili- und Zitronengraswürfel zufügen.
Rohrohrzucker, Kokosmilch, Sojasauce, 100 ml Wasser und Koriander zufügen und alles 5 Minuten bei geringer Hitze unter Rühren köcheln lassen. Die Sauce mit Salz und Pfeffer würzen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.121 kj (13 %)
Kalorien
268 kcal (13 %)
Kohlenhydrate
6 g
Fett
23 g
Eiweiß
9 g
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Erdnusssauce: asiatisch, vegan mit Kokosmilch und Ingwer
Erdnüsse sind meist als Knabberei auf dem Wohnzimmertisch zu finden, aber die schmackhaften Hülsenfrüchte können noch viel mehr: Denn mit unserer Erdnusssauce verfeinerst du vor allem in asiatischen Rezepten knusprige Ente, gebratene Hähnchenbrust, gebackenes Schweinefleisch oder gegrillten Fisch. Bestes Beispiel sind unsere Saté-Spieße Thai-Style. Gleichzeitig passt der kernige Dip gut zu Pfannengerichten mit Gemüse, Reis und Nudeln oder sogar zu Pommes frites – Veganer:innen und Vegetarier:innen profitieren zudem vom hohen Eiweißgehalt der Erdnuss. Erfahre weitere Details darüber, warum Erdnüsse gesund sind. Und unser Rezept kommt komplett ohne tierische Produkte aus. Den exotischen Charakter unterstreichen weitere Zutaten wie Koriander, Chili, Ingwer, Zitronengras und Sojasauce, an deren Stelle du übrigens auch Hoisin-Sauce verwenden kannst. Einen perfekten Kontrast der Erdnusssauce bilden Kokosmilch und Zucker, die dem Dip eine leichte Süße verleihen. Variiere die Mengen ruhig ein wenig, um deine persönliche Lieblingsmischung zwischen würzig und mild zu finden. So kannst du dank unserer Erdnusssauce chinesisch, ebenso gut Thai-Gerichte kochen. Probiere zum Beispiel unser Rezept für Erdnussbutter-Nudeln! Und hast du keine Asia-Gewürze im Haus, probiere unser Rezept für afrikanischen Erdnusseintopf mit Huhn aus: Cayennepfeffer, Chili und Knoblauch sorgen hier für den Geschmack.
Erdnusssauce selber machen – wichtige Tipps
Erdnüsse, die ursprünglich übrigens aus Südamerika stammen, solltest du vor der Verarbeitung zu einer Sauce immer rösten. So verlieren sie ihre Bitterstoffe und entfalten ihr Aroma voll. Alternativ kannst du den Dip auch mit Erdnussbutter herstellen. Mus verwendest du wiederum für unsere Erdnusssuppe. Übrig gebliebene Erdnussbutter lässt sich auch gut zur cremigen Verfeinerung von scharfen Saucen, zum Backen oder einfach als köstlicher Brotaufstrich nutzen. Daher lohnt es sich, mit unserem Erdnussbutter-Rezept deinen eigenen Vorrat anzulegen. So hast du immer leckere, selbst gemachte, vielseitig einsetzbare Erdnussbutter im Haus und kannst auch einmal unser indonesisches Gado Gado ausprobieren.
Tipps: Entscheidest du dich für ganze Hülsenfrüchte – tatsächlich hast du es, der Name leitet ein wenig in die Irre, nicht mit einer Nuss zu tun – als Zutat für unser Erdnusssaucen-Rezept und hast keinen Mörser zum Zerkleinern, kannst du sie nach dem Rösten in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Nudelholz bearbeiten. Auch eine Küchenmaschine leistet gute Dienste. Wählst du nur eine kurze Laufzeit, bleiben kleine Stückchen erhalten und geben der Sauce einen knusprigen Biss. Magst du den Dip eher glatt und cremig, lässt du die Maschine einfach länger arbeiten. Selbst gemachte Erdnusssauce hält sich, in Gläsern eingekocht, mehrere Monate lang. Du kannst sie auch portionsweise einfrieren.