Deftiger Eintopf braucht nicht zwingend eine Fleischeinlage. Dank Hülsenfrüchten, frischem Gemüse, dazu Tofu gelingt ebenso locker wie lecker ein wohltuender Mix aus Brühe und aromatischen Einlagen. Wie du ans Ziel kommst, erfährst du durch unser Erbseneintopf-Rezept.
Am Vortag: Erbsen abspülen und für mindestens 12 h in 1,5 l Wasser einweichen.
Den Tofu in Würfel schneiden, die Zwiebeln pellen, die Karotte sowie die Kartoffeln und den Knollensellerie schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.
Die Zwiebeln mit etwas Rapsöl in einem hohen Topf anschwitzen. Die Erbsen in ein Sieb gießen, abtropfen lassen und zusammen mit Karotten, Kartoffeln und Sellerie in den Topf geben. Mit Gemüsebrühe aufgießen und für 30 Minuten köcheln lassen.
Den Tofu dazugeben, den Eintopf mit Salz und Pfeffer abschmecken und für weitere 5-10 Minuten köcheln lassen. Mit Petersilie garnieren und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.909 kj (23 %)
Kalorien
456 kcal (23 %)
Kohlenhydrate
44 g
Fett
15 g
Eiweiß
35 g
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Erbseneintopf-Rezept: vegan dank Tofu und Hülsenfrüchten
Das intensive Grün haben getrocknete Erbsen geopfert. Dafür besitzen sie mehr Ballaststoffe als das rohe Pendant, machen Suppen und Eintöpfe außerdem wunderbar sämig. Allein das genügt. Daher nutzt du auch für unseren Erbseneintopf die getrocknete Variante der Hülsenfrüchte, um sie mit Räuchertofu, Sellerie, Kartoffeln – deren Stärke macht das Gericht ebenfalls sämig – sowie Karotten und natürlich Brühe zu einer sättigenden, wunderbar wärmenden Mahlzeit zu vereinen.
Da Tofu, wie bei unserer veganen Linsensuppe, die Wurst- oder Fleischeinlage ersetzt, ist unser Erbseneintopf außerdem vegetarisch, am Ende sogar vegan. Fans der veganen Küche legen wir zudem unsere vegane Minestrone ans Herz – ein Rezept, das du unbedingt probieren solltest! Bliebe das Aroma. Tatsächlich benötigst du für unseren Erbseneintopf kaum Gewürze. Salz und Pfeffer, dazu die Brühe – das genügt. Zumal Petersilie dem Eintopf zusätzliche Frische verleiht.
Tipp: Erbsen kannst du natürlich auch verwenden, um cremige Suppen zu kochen. Dafür benötigst du allerdings zusätzlich Sahne, dazu Hülsenfrüchte aus der Tiefkühltruhe. Deren Aroma ist intensiver als das von getrockneten Erbsen. Wie lecker das Ergebnis schmeckt, findest du heraus, wenn du unsere Erbsensuppe kochst.
Erbseneintopf: getrocknete Erbsen schneller garen
Ein wenig Vorausplanung ist notwendig, ehe du unseren Erbseneintopf kochst. Schließlich musst du die Hülsenfrüchte einweichen. Am besten tust du das über Nacht. Möchtest du deinen Tofu selber machen, weichst du in diesem Zeitraum auch die Sojabohnen ein. Um sie schneller weich werden zu lassen, kannst du zudem ein wenig Natron hinzufügen, wenn du die Erbsen in den Topf gibst. Einmal fertig gegart, kannst du den Eintopf auch einfrieren. Beachte nur, dass Kartoffeln im Tiefkühler Biss verlieren. Das gilt natürlich auch, wenn du unseren Pichelsteiner Eintopf oder den Kohlrabieintopf mit Kartoffeln zubereitest. Für den verwendest du außerdem Rinderbrust, verzichtest aber auf Hülsenfrüchte. Fleisch beziehungsweise Wurst und vegetarische Proteinlieferanten vereint unser Rezept für Kidneybohnen-Eintopf mit Bockwurst und Tabasco sowie unsere Erbsensuppe mit Würstchen.