Frische Geschmacksnuancen für den Frühling: Entdecken Sie unser Bärlauchpesto-Rezept und lassen Sie sich den saisonalen Wohlgenuss schmecken!

Bärlauchpesto

Bärlauch hat als typisches Frühlingskraut nur von etwa März bis Mai Saison. Nutze diese kurze Erntezeit und zaubere doch einmal ein Pesto mit der würzigen „Geschmacksbombe“. Das Rezept ist einfach und gelingt im Handumdrehen.

Zutaten

Portionen

4

2 Handvoll
Bärlauch
2 Zehen
Knoblauch
100 ml
Olivenöl
40 g
Pinienkerne
2 EL
Parmesan, frisch gehobelt
etwas
Salz

Zubereitung

  1. Den Bärlauch waschen, trocken schütteln und verlesen. Harte Stiele entfernen. Den Knoblauch schälen und zusammen mit dem Bärlauch, Olivenöl, Pinienkernen und Parmesan im Mixer sämig pürieren (oder in einem Mörser zerstoßen). Das Pesto mit Salz abschmecken und zu Pasta servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 1.239 kj (15 %)
Kalorien 296 kcal (15 %)
Kohlenhydrate 2 g
Fett 31 g
Eiweiß 3 g

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Bärlauchpesto-Rezept: Frühlingsklassiker

Bärlauch ist mit Knoblauch, Schnittlauch und Zwiebeln verwandt. Das intensive Aroma des sogenannten Waldknoblauchs macht ihn zu einem vielseitig einsetzbaren Geschmacksgeber in der Küche, zum Beispiel in einer leckeren Bärlauchsuppe. Zeitlich bist du bei der Bärlauchküche aber auf eine relativ kurze Saison eingeschränkt. Zwischen März und Mai kannst du frischen Bärlauch verwenden, doch sobald im Mai der Waldknoblauch zu blühen anfängt, verliert er sein feines, intensives Aroma.

Eine gute Art, die viel zu kurze Bärlauch-Saison zu verlängern, ist die Verarbeitung zu Bärlauch-Salz oder Bärlauchpesto. Je nach Rezept ist die Paste zum Teil monatelang haltbar. So kannst du jederzeit einen Hauch von Frühling auf deinen Tisch zaubern. Achte bei der Zubereitung immer darauf, möglichst saubere Gläser zu verwenden, am besten frisch aus der Spülmaschine oder im Backofen sterilisiert. Wenn dein Pesto im Glas immer gut mit Olivenöl bedeckt ist, hält sich die Würzpaste im Kühlschrank drei bis vier Wochen. Doch Vorsicht: Du wirst dein selbst gemachtes Bärlauchpesto so lieben, dass es gar keine Chance haben wird, seine lange Haltbarkeit zu beweisen.

Erfahre hier mehr über die Welt der Küchenkräuter. Zudem haben wir für dich eine Anleitung, wie du Bärlauchpesto vegan zubereitest.

Sammeln und zubereiten: Bärlauchpesto

Für unser Rezept brauchst du nur wenige Zutaten. Am wichtigsten sind hochwertiges Olivenöl, Pinienkerne, Parmesan und natürlich Bärlauch als Hauptzutat. Das Tolle: Du kannst ihn vielerorts selber pflücken. Ein kleiner Frühlingsspaziergang durch den Wald reicht meist für eine gute Ernte des Krauts aus. Achtung: Die Blätter des Bärlauchs sehen denen der Maiglöckchen sehr ähnlich ‒ und die sind giftig! Achte unbedingt auf das intensive Knoblauch-Aroma, das die Bärlauchblätter verströmen, wenn du daran reibst. So kannst du sicher sein, die richtigen Blätter geerntet zu haben.

Zu Hause angekommen, den Bärlauch gründlich waschen und mit den weiteren Zutaten im Mixer oder Mörser zu einer feinen Paste verrühren. Das Bärlauchpesto geht schnell, einfach und kann vielseitig eingesetzt werden. Über heiße Nudeln gegossen, entfaltet es sein Aroma besonders gut. Oder du läutest die Grillsaison ein und genießt das Pesto als Dip zu deinem Grillfleisch. Versuche Bärlauchpesto auch einmal als Brotaufstrich ‒ Geschmacksexplosion pur! Unser Tipp: Sammle oder kaufe gleich ein Bund mehr und lass dir unser köstliches Rezept für Bärlauch-Risotto nicht entgehen! Oder möchtest du deinen Pesto-Vorrat weiter aufstocken? Unsere Rezepte für Kürbiskernpesto und Petersilien-Pesto werden dich auch begeistern.

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