Frischer Bärlauch lässt sich prima mit Salz vereinen – machen Sie sich ein aromatisches Bärlauchsalz, das sich hervorragend zum Würzen von kalten Beilagen wie Tomate-Mozzarella oder zum Marinieren von Fleisch und Fisch eignet.

Bärlauch-Salz

Mit Kräutersalz aromatisierst du Gerichte im Handumdrehen – eine besonders leckere Variante bereitest du unter Anleitung unseres Bärlauchsalz-Rezepts zu. Aufwand und Herausforderung halten sich in Grenzen. Dafür kreierst du eine köstliche Geschmacksmischung, die sich vielseitig einsetzen lässt.

  • Zubereitungszeit
    10 min.
  • Gesamtzeit
    40 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    1 kcal
  • Ernährungsform
    Glutenfrei
    Ernährungsform
    Vegetarisch
    Ernährungsform
    Laktosefrei

Zutaten

Portionen

12

500 g
Meersalz, grob
1 Bund
Bärlauch
1
Limette

Zubereitung

  1. Für das Bärlauchsalz den Bärlauch waschen und trockenschleudern. Das Salz und den Bärlauch in einen Küchenprozessor geben und gut durchpürieren.

  2. Die Limette waschen, halbieren und den Saft über dem Bärlauchsalz auspressen. Das Bärlauchsalz erneut pürieren.

  3. Zum Trocknen das Bärlauchsalz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für 30 Minuten bei 60 °C Umluft im Backofen trocknen.

  4. Bärlauchsalz eignet sich hervorragend zum Würzen von kalten Beilagen wie Tomate-Mozzarella oder zum Marinieren von Fleisch und Fisch.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 4 kj (0 %)
Kalorien 1 kcal (0 %)
Kohlenhydrate 0 g
Fett 0 g
Eiweiß 0 g

Bewertung

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Bärlauchsalz – selbst gemacht schmeckt’s am besten

Bärlauchsalz verwendest du nicht, um einem Gericht die Salzbasis zu geben, die es braucht, damit sich die Aromen der einzelnen Zutaten voll entfalten. Du nutzt es zum Verfeinern – und verwendest daher auch grobes Salz. Dazu kommt etwas Limette und natürlich Bärlauch. Mehr brauchst du nicht, um Bärlauchsalz mit unserem Rezept einfach selbst zu machen. Zeitlich hältst du dich an die Phase zwischen Mitte März und Mai, wenn Bärlauch Saison hat. Da das Kraut wild wächst, entdeckst du während dieser Zeit sicher ganze Kolonien, solltest du durch Wälder spazieren. Auch der knoblauchartige Geruch dürfte während der Bärlauch-Saison deine Frühlingsspaziergänge begleiten und verführt vielleicht dazu, die Pflanze selbst sammeln zu wollen. Da Bärlauch jedoch mit giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitstolz verwechselt werden kann, empfehlen wir dir, das Bund am besten einzukaufen. So kannst du guten Gewissens unser Bärlauchsalz herstellen und musst keine Sorge vor Verwechslung haben. Probiere doch einmal unser Rezept für Bärlauch-Franzbrötchen, eine herzhafte Variante der Hamburger Spezialität.

Bärlauchsalz selber machen: Wie lang hält es sich?

Bärlauchsalz zu machen lohnt sich in vielerlei Hinsicht. Es schmeckt aromatisch, passt zu unterschiedlichen Speisen – und das Salz konserviert zudem das würzige Kraut. Verstaust du unser Bärlauchsalz luftdicht in einem sterilen Gefäß, hält es sich daher gut einige Wochen. Noch robuster ist es, wenn du getrockneten Bärlauch, Salz und Limette mischst. In jedem Fall profitierst du davon, dass das Kraut zwar ein knoblauchähnliches Aroma mitbringt, nach dem Genuss aber nicht mehr so intensiv riecht. Entsprechend ist mit unserem Bärlauchsalz-Rezept auch längst nicht Schluss. Nutze die Saison vielseitig: Beispielsweise mithilfe unserer Rezepte für köstliche und raffinierte Bärlauch-Gnocchi, Bärlauch-Aufstrich und Bärlauch-Ravioli! Oder bereite aus dem Kraut eine leckere Marinade selbst zu. Wie du dabei vorgehst, erfährst du dank unseres Rezepts für saftige Bärlauchsteaks. Ganz nach dem Motto: Ausprobieren, genießen und variieren.

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