
Fisch: Fastenspeise und christliches Symbol Der Freitag vor Ostern ist in der katholischen Kirche ein strenger Fastentag. Im Gedenken an das Leiden und Sterben Jesu Christ verzichten Gläubige insbesondere am Freitag vor Ostern auf Fleisch sowie auf Süßes und andere Genussmittel.
Dass man stattdessen traditionell Fisch ist, hat zwei Gründe: Fisch zählt nicht wie Fleisch zu "den Tieren des Himmels und der Erde" und ist damit an Fastentagen erlaubt. Früher war er zudem billiger als Fleisch und galt als „bescheidener“.
Der Fisch ist aber gleichzeitig auch ein altes
Symbol, mit dem sich Christen zu erkennen geben. Das Wort "Fisch" heißt auf griechisch "Ichthys". Das Wort besteht aus den Anfangsbuchstaben von "Iesos Christos Theou Yios Soter", auf Deutsch: "Jesus Christus, Gottes Sohn, Retter". Beendet sind die Feiertage mit Ihrem Karfreitagsfisch natürlich noch nicht. Ideen für Brunch, Braten und Gebäck für das gesamte Osterwochenende finden Sie mithilfe unserer
Oster-Rezepte.