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Spirulina: Superfood aus dem Meer

Spirulina: Superfood aus dem Meer oder überflüssige Nahrungsergänzung?

Der Blaualge Spirulina wird eine positive Wirkung auf die unterschiedlichsten Beschwerden und Mangelerscheinungen nachgesagt. Wir gehen den Aussagen auf den Grund.

Was ist dran an Spirulina?

Grüne Pflanzenkraft: Chlorella

Sie soll das Immunsystem stärken, jung halten, Allergien lindern, beim Abnehmen helfen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sogar Krebs vorbeugen: Die Alge Spirulina wird als Superfood schlechthin beworben. Wie so oft ist bei gesundheitsbezogenen Versprechen wie diesen Skepsis angebracht. Denn wissenschaftlich bewiesen sind sie in den wenigsten Fällen. Zwar enthält Spirulina wie die ebenfalls als Nahrungsergänzungsmittel angebotene Süßwasseralge Chlorella den grünen Pflanzenfarbstoff Chlorophyll, viel Eiweiß, B-Vitamine und Eisen, aber deshalb stellen sich noch lange nicht die angepriesenen Wirkungen ein. Zum einen müsste die Dosierung von Spirulina sehr hoch sein, damit Nährstoffe wie das Eiweiß überhaupt zum Tragen kommen. Zum anderen sind pflanzliches Vitamin B12 und Eisen vom menschlichen Organismus schlechter verwertbar als ihre Pendants aus tierischen Quellen.

Auf Schadstofffreiheit achten

Die Verbraucherzentrale kritisiert außerdem, dass Werbeaussagen wie "Spirulina hat antioxidative Eigenschaften" gesetzlich schlichtweg unzulässig sind. Dass eine Creme mit der Alge die Hautalterung verzögern kann, sei ebenso wenig bewiesen wie ein schlankmachender Effekt. Hinzu komme, dass Pulver und Tabletten mit Schadstoffen belastet sein können, da es keine einheitlichen Qualitätsstandards gibt. Möchten Sie trotzdem Spirulina-Produkte ausprobieren, sollten Sie beim Einkauf darauf achten, dass sie auf die Belastung mit Giftstoffen und Schwermetallen geprüft wurden. Die Verbraucherschützer empfehlen Produkte aus geschlossenen Systemen, das heißt Produktionsumgebungen, in denen Spirulina nicht mit anderen Algen oder Bakterien in Kontakt kommt.

Leckere Alternative: mit Algen kochen

Miso-Suppe
Miso-Suppe mit Wakame-Algen: Japanisches Nationalgericht

Anstatt zu Spirulina in Tablettenform zu greifen, können Sie Ihren Speiseplan auch mit frischen Algen bereichern und so die Nährstoffe nutzen. Wie wäre es mit einem leckeren Algensalat, dem Wakame? Aus Japan kommt auch das hierzulande beliebte Sushi, das sich mit Seetang zubereiten lässt. Dabei werden Nori-Algen in Blätterform zum Einrollen von Reis, Fisch und anderen Zutaten verwendet. Mit Algen lassen sich außerdem leckere Suppen kochen: Probieren Sie einmal die bekannte Miso-Suppe.