Für manche ist die schönste Zeit des Jahres nicht die Urlaubs- oder die Weihnachtszeit, sondern die Spargelsaison! Feiere sie mit unserem Rezept für Spargelsuppe mit Topping aus Spargelspitzen in Tempurateig und Lachstatar sowie mit zahlreichen anderen leckeren Rezepten!
Das Sonnenblumenöl in einem Topf zum Frittieren erhitzen.
Für die Suppe den Spargel schälen, in mundgerechte Stücke schneiden und die unteren Enden beiseitestellen. Wasser zum Kochen bringen. Butter, Salz und Zucker zum Wasser geben und die Spargelenden und die Schale hinzugeben. Alles zusammen für 20 Minuten köcheln lassen.
Für den Tempurateig Mehl und Backpulver mischen und zusammen mit Stärke, Ei und Salz in einer Schüssel mit 120 ml Eiswasser zu einem glatten Teig verrühren.
Die Spargelspitzen mit Hilfe einer Gabel durch den Tempurateig ziehen und im Topf in Öl goldbraun ausbacken. Den Spargel auf einer Küchenrolle abtropfen lassen und zum Anrichten zur Seite stellen.
Für das Lachstatar die Schale der Limette abreiben. Den Lachs und die Schalotten in 0,5x0,5 cm große Würfel schneiden und in einer Schüssel mit Sesamöl und Limettenabrieb vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Für die Suppe die Spargelbrühe durch ein Sieb geben, dabei die Schale und die Spargelenden herausnehmen. Die Brühe zusammen mit Sahne und den restlichen Spargelstücken für 10 Minuten aufkochen. Dann Crème fraîche dazugeben und in einem Standmixer mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Das Lachstatar mit zwei Esslöffeln als Nocke formen und in einen Suppenteller mittig platzieren. Die Spargelsuppe um das Tatar herum gießen.
Zum Schluss den Tempuraspargel auf einen Teller geben und alles zusammen servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
3.978 kj (47 %)
Kalorien
950 kcal (47 %)
Kohlenhydrate
61 g
Fett
72 g
Eiweiß
19 g
Bewertung
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Harmoniert auch mit Lachs: Spargelsuppe mit Topping
Spargelrezepte gibt es beinahe so viele wie Spargelstangen auf einem Feld bei Beelitz, Nienburg, Schrobenhausen, Schwetzingen oder Walbeck, einigen der bekanntesten Spargelanbaugebiete Deutschlands. Ob traditionell mit Sauce hollandaise, gedünstet als Beilage zu Fisch oder Gegrilltem, als Spargelcremesuppe, Spargeleintopf, Spargelsalat, Spargeltarte oder Spargelpfannkuchen – die grünen oder weißen Stangen gehören aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nicht ohne Grund zum liebsten Gemüse der Deutschen. Suchst du nach einem Spargelsuppe-Rezept, hast du die Qual der Wahl: Unser Rezept für Spargelsuppe mit Topping gehört da sicherlich schon zu den ungewöhnlicheren Varianten mit seiner Garnitur aus in Tempura-Teig gebackenen Spargelspitzen und Lachstatar. Aber auch unsere Spargelsuppe mit Garnelen ist einen Versuch wert, denn die weißen Stangen harmonieren – wie auch das Rezept für Spargelsuppe mit Topping zeigt – ausgesprochen gut mit Fisch und Meeresfrüchten.
Spargel: So lagerst du ihn richtig
Hast du die Gunst der Stunde genutzt und gleich eine große Menge Spargel gekauft, kochst du einfach eine doppelte Portion von unserem Rezept für Spargelsuppe mit Topping. Du kannst nämlich die restliche Spargelsuppe einfach einfrieren – wegen der Sahne im Rezept achtest du aber später darauf, dass du die Suppe im Kühlschrank auftauen lässt und anschließend langsam und vorsichtig erhitzt, damit die Sahne nicht ausflockt. Das Topping bereitest du am besten frisch zu. Unverarbeiteten Spargel kannst du auch für drei bis vier Tage im Kühlschrank lagern. Schlage ihn dafür ungeschält in ein feuchtes Küchentuch ein und lege ihn ins Gemüsefach. Achte darauf, dass er dort nicht neben geruchsintensiven Obst- oder Gemüsesorten wie Zwiebeln oder Erdbeeren liegt, da er leicht den Geruch anderer Lebensmittel annimmt. Geschälter Spargel hält sich dagegen deutlich weniger lange im Kühlschrank: Wickle diesen eng in Frischhaltefolie ein und binde die Enden zu – du solltest den Spargel dann allerdings am nächsten Tag verbrauchen.