Keine Lust mehr auf Basilikumpesto? Dann wird es Zeit für unser Minzpesto-Rezept, das mit Pistazien, Chili und Orangenabrieb zubereitet wird. Es passt zu Nudeln, Fisch und Fleisch und lässt sich ganz einfach in ein süßes Pesto verwandeln.
Die Pfefferminzblätter von den Stielen zupfen, waschen, trocken tupfen und grob schneiden. Die Chilischote halbieren und die Samen entfernen. Orange heiß abspülen, trocken tupfen und Schale abreiben.
Pistazien, Chilischote, Olivenöl, Orangenschale und den Hartkäse in einen Mixer geben und fein pürieren. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
In Gläser füllen, die Oberfläche mit etwas Olivenöl bedecken und verschließen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
540 kj (6 %)
Kalorien
129 kcal (6 %)
Kohlenhydrate
0 g
Fett
13 g
Eiweiß
3 g
Bewertung
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Unser Minzpesto-Rezept für würzig-frische Pasta
Es klingt zunächst ähnlich exotisch wie Giersch-Pesto: Unser Minzpesto-Rezept ist aber ebenso wie das Giersch-Pesto eine einfache Variante des bekannten Pesto genovese, das mit Basilikum hergestellt wird. Hier ersetzt die Minze das Basilikum, Hartkäse und Olivenöl bleiben wichtige Zutaten. Unser Minzpesto punktet außerdem mit würzigem Chili und einer leichten Orangennote. Mild gefüllte Pasta, wie zum Beispiel Ricotta-Tortellini, bekommt eine angenehme Frische durch das Pesto. Es passt zudem sehr gut als Würzsoße zu Fleisch (beispielsweise Lamm) und Fisch. Auch beim Grillen im Sommer lässt sich Rinderfilet mit dem leicht scharfen Geschmack des Minzpestos verfeinern. Steht dir der Sinn nach etwas mehr Schärfe, nutze Paprika und Chili. Die Schoten dienen als Basis für unser Pesto-calabrese-Rezept.
Minzpesto-Rezept – würzige Soße ganz einfach selber machen
Pesto ist sehr einfach selbst herzustellen. Alles, was du brauchst, sind frische Zutaten sowie ein Mörser und ein Stößel. Verwende möglichst frische, aromatische Kräuter und Gemüse sowie hochwertiges Olivenöl. Manche Zutaten, wie zum Beispiel die Paprika in unserem Rezept für Paprika-Pesto, musst du pürieren. Sonst wird das Pesto nicht cremig genug. Ansonsten gilt aber: Alle anderen Zutaten im Mörser zerstoßen, dann wird dein selbst gemachtes Pesto schön strukturiert.
Tipp: Als Vegetarier:in oder als Veganer:in solltest du darauf achten, nur Hartkäse zu kaufen, der nicht mit tierischem Labenzym hergestellt wurde. Sonst ist dein Pesto nicht vegetarisch. Pesto lässt sich aber auch ohne Käse zubereiten. Zum Beispiel unser Feldsalat-Pesto mit Mandeln, Knoblauch und Olivenöl.
Raffiniert – süßes Minzpesto-Rezept
Wusstest du schon, dass du Pesto auch zum Nachtisch essen kannst? Mit einigen leichten Abwandlungen unseres Minzpesto-Rezepts stellst du ein leckeres süßes Pesto her, mit dem du Eiscreme, Schokoladenkuchen, Puddings, Soufflé vom Grill und Mousse au Chocolat verfeinern kannst. Tausche das Olivenöl gegen eine neutrale Ölsorte aus, nimm zum Beispiel Rapsöl oder Keimöl. Statt des Hartkäses vermischst du gehackte Schokolade mit Öl und Minze. Ob weiße, Milch- oder Zartbitterschokolade, bleibt dir überlassen. Das Chili lässt du weg – es sei denn, du bevorzugst Scharfes zu deinem Dessert, dann eignet sich Zartbitterschokolade für diese Variante hervorragend. Nüsse wie die bei unserem Minzpesto-Rezept aufgeführten Pistazien können sehr gut auch im süßen Pesto verwendet werden. Du bist beim Dessert experimentierfreudig? Dann probiere einmal unser Vegane-Mousse-au-Chocolat-Rezept aus!