Asiatische Würzsaucen verleihen vielen fernöstlichen Gerichten ihr unvergleichliches Aroma – so auch die Hoisin-Sauce. Dickflüssig, süßlich und kräftig im Geschmack begleitet sie Fisch, Fleisch, Salate, Sommerrollen und Co. Mit unserem Rezept kannst du Hoisin-Sauce selber machen.
Knoblauch pellen und fein hacken. Chilischote waschen, Stiel und Samen entfernen und fein hacken.
Sesamöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Knoblauch und Chili hineingeben und 1-2 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Hitze auf kleine Flamme reduzieren. Rote-Bohnen-Paste zugeben und einrühren. Mit Zucker, Sojasauce, Reisessig und 2 EL Wasser 30 Minuten köcheln lassen, bis eine dickflüssige Sauce entstanden ist.
Hoisin-Sauce passt hervorragend zum Marinieren von Fleisch oder für Pfannengerichte.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
682 kj (8 %)
Kalorien
163 kcal (8 %)
Kohlenhydrate
22 g
Fett
8 g
Eiweiß
2 g
Bewertung
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Exotisch, aber einfach: Hoisin-Saucen-Rezept
Die Asia-Küche lebt von ihren exotischen, teils scharfen Gewürzen, die oft in Form von Saucen den Weg ins Essen finden. Am bekanntesten sind wahrscheinlich die Soja- und die Chilisauce, aber auch die Hoisin-Sauce oder die Teriyaki Sauce stehen auf der Zutatenliste zahlreicher asiatischer Rezepte. Was ist der Unterschied zwischen Hoisin-Sauce und Sojasauce? Tatsächlich bestehen beide hauptsächlich aus fermentierten Sojabohnen, Hoisin-Sauce ist aber deutlich dickflüssiger. Die Konsistenz macht sie zur idealen Marinade für Fleisch – so bildet sie die Glasur für die berühmte Pekingente, was ihr den Beinamen Pekingsauce einbrachte. Der Geschmack von Hoisin-Sauce ist außerdem süßlicher als der von Sojasauce, aber trotzdem würzig. Verantwortlich dafür sind Chili und Knoblauch als Zutaten für die Hosin-Sauce. Hier kannst du übrigens die Menge etwas variieren und für eine schärfere Variante mehr verwenden. Umgekehrt wird die dunkelbraune Mixtur mit weniger Chili und gegebenenfalls mehr Zucker milder. Du liebst den Geschmack von Pfeffer, etwa zum Steak? Dann ist unsere Pfeffersauce die perfekte Wahl!
Verwendung von Hoisin-Sauce – zu diesen Gerichten passt sie
Ob du Thunfisch grillst, anderen Fisch oder Meeresfrüchte marinierst, Fleisch schmorst oder Peking-Ente zubereiten möchtest: Hoisin-Sauce ist hier fast schon obligatorisch. Auch das Dressing für unseren exotischen Pomelo-Salat und andere Salatkreationen profitiert von ihrem Geschmack. Würze auch Pho-Suppen sowie Nudelpfannen damit und nutze Hoisin-Sauce als Dip für Sommerrollen und noch mehr Asia-Fingerfood: Die Bandbreite der Verwendungsmöglichkeiten ist wie bei der Fischsoße Nuoc Mam groß. Und wie steht es mit der Haltbarkeit von Hoisin-Sauce, wenn etwas übrig bleibt? Fülle die Reste in ein fest verschließbares Glas und lagere sie im Kühlschrank, bleiben Reste mindestens eine Woche frisch. Wichtig: Entnimm die Sauce immer nur mit einem sauberen Löffel und wische Tropfspuren am Glasrand ab. So bleiben Keime draußen – und der einwandfreie Geschmack drinnen.