Eine Schale mit dunkelbrauner, dickflüssiger Soße mit sichtbaren Gewürzen, darin liegt ein weißer Keramiklöffel

Teriyaki Sauce selber machen

Authentischer Geschmack mit minimalem Aufwand: Entdecke, wie du mit nur einer Handvoll Zutaten und in nur 15 Minuten eine leckere Teriyaki Sauce selber machen kannst, die jedem asiatischen Gericht das perfekte Finish verleiht.

  • Zubereitungszeit
    15 min.
  • Gesamtzeit
    15 min.
  • Schwierigkeit
    Leicht
  • Kalorien / Portion
    116 kcal
  • Bewertung
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  • Ernährungsform
    Vegan
    Ernährungsform
    Vegetarisch

Zutaten

Portionen

4

1 cm
Ingwer
1
Knoblauchzehe
100 ml
Sojasauce
100 ml
Mirin (süßer Reiswein)
50 ml
Sake
2 EL
Rohrzucker

Zubereitung

  1. Ingwer schälen und fein reiben. Knoblauch pellen und fein hacken.

  2. Alle Zutaten in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren 5-7 Minuten köcheln lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und die Sauce etwas eindickt.

  3. Nach Belieben die Sauce zunächst durch ein feines Sieb abseihen oder sofort in ein sterilisiertes Schraubglas abfüllen. Vollständig abkühlen lassen und im Kühlschrank lagern.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).

Nährwerte pro Portion
Energie 485 kj (6 %)
Kalorien 116 kcal (6 %)
Kohlenhydrate 20 g
Fett 0 g
Eiweiß 2 g

Bewertung

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Wie schmeckt Teriyaki Sauce?

Charakteristisch für Teriyaki Sauce ist die Balance aus salzig und süß. Die Grundlage ist Sojasauce, die für das kräftige Umami-Aroma sorgt, während Zucker – oder wahlweise Honig –, der Sauce eine sirupartige Konsistenz und einen glänzenden Schimmer geben. Wir verwenden in unserem Rezept zum Teriyaki Sauce selber machen Rohrzucker. Frischer Ingwer und Knoblauch machen die Sauce außerdem leicht scharf, während der süße Reiswein Mirin ein wenig Säure ins Spiel bringt. Durch das Einkochen beziehungsweise Reduzieren karamellisiert der Zucker: Das Ergebnis ist eine dunkle, fast rauchige Note, die typisch für Teriyaki ist.

Übrigens: Im Vergleich zu reiner Sojasauce ist Teriyaki deutlich milder im Geschmack und dickflüssiger in der Konsistenz, weshalb sie Speisen nicht nur würzt, sondern „lackartig“ umschließt. Da sie sich zu Hause wunderbar herstellen lässt, kannst du auf die fertigen Produkte verzichten. Deshalb gilt beim Teriyaki Sauce selber machen: schnell angerührt, einfach aufbewahrt und ohne Honig natürlich vegan. Mehr Soßenrezepte gibt es außerdem in unseren Genussthemen – und auf unserer Wissensseite lösen wir auf, ob es sich bei Reiswein tatsächlich um Wein handelt.

Welche Gerichte passen besonders gut zu Teriyaki Sauce?

Teriyaki Sauce selber herstellen lohnt sich, weil sie ein echtes Multitalent in der Küche ist. Sie eignet sich als Marinade, Glasur oder Dip und passt daher zu einer Vielzahl von Zutaten.

Teriyaki zu Fisch und Fleisch reichen:

  • Insbesondere fetthaltiger Fisch wie Lachs profitiert von der kräftigen Sauce, aber auch Garnelen oder Jakobsmuscheln lassen sich ideal darin glasieren.

  • „Chicken Teriyaki“ ist der absolute Klassiker: Ob Hähnchenbrust aus dem Wok oder gegrillte Keulen, die Sauce sorgt bei diesen Gerichten für eine klebrig-süße Kruste.

  • Zarte Rinderstreifen harmonieren ebenfalls hervorragend mit Teriyaki Sauce.

Teriyaki Sauce selber machen: vegan und vegetarisch genießen

  • Da Tofu eher neutral schmeckt, ist Teriyaki Sauce ideal, um der veganen Zutat Charakter zu verleihen. Tipp: Den Tofu am besten vorher anpressen, damit er die Marinade gut aufsaugt.

  • Verschiedenste Klassiker aus dem Wok wie Champignons, Brokkoli, Paprika oder Zuckerschoten passen ebenfalls wunderbar dazu. Auch gebackene Aubergine mit einer Teriyaki Glasur ist ein kulinarischer Hochgenuss!

Teriyaki modern kombinieren

  • In köstlichen Poke- oder Buddha-Bowls passt die Sauce perfekt als Dressing.

  • Ein „Teriyaki-Burger“, der mit Hähnchen oder Rinder-Patty zubereitet werden kann, bringt eine asiatische Fusion-Note in das klassische Fast Food.

  • Von dicken Udon-Nudeln bis zu feinen Glasnudeln: Die Sauce verbindet verschiedenste Zutaten in der Pfanne zu einer glänzenden, leckeren Einheit.

Tipp: Gib die Sauce immer erst gegen Ende der Garzeit in die Pfanne. Weil sie viel Zucker enthält, verbrennt sie bei zu hoher Hitze schnell. Dadurch wird sie möglicherweise bitter, anstatt dein Gericht schön zu karamellisieren. Mehr asiatische Rezepte und Inspirationen findest du online.

Teriyaki Sauce selber machen: Haltbarkeit und Lagerung

Nach der Zubereitung solltest du deine selbstgemachte Teriyaki Sauce vollständig abkühlen lassen, bevor du sie in ein steriles, luftdicht verschließbares Glas umfüllst. Bewahre sie anschließend im Kühlschrank auf: Hier bleibt sie dank des hohen Zucker- und Salzgehalts bis zu einem Monat genießbar. Um die Haltbarkeit zu maximieren, sollte bei jeder Entnahme unbedingt ein sauberer Löffel verwendet werden. So vermeidest du Verunreinigungen. Du hast zu viel übrig und keine Verwendung innerhalb der nächsten vier Wochen? Kein Problem, du kannst die Reste nach dem Teriyaki Sauce selber machen einfach einfrieren. Das geht am besten portionsweise.

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