Du kannst sie zum Espresso servieren, einfach naschen oder für ein Dessert im Glas verwenden. Backe mithilfe unseres Rezepts Amaretti selbst, stehen dir alle Türen offen – und du meisterst echte italienische Backtradition.
Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale zur Hälfte abreiben. Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das Mark auskratzen.
Eiweiß mit einer Prise Salz unter Zuhilfenahme eines Handrührgerätes steif schlagen. Zucker und gemahlene Mandeln nach und nach unterschlagen. Zitronenabrieb, Vanillemark, Zimt und Amaretto unterheben. Teig für 15 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Backofen auf 160 Grad Umluft (160 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Teig zu walnussgroßen Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Für 20-22 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen backen. Kurz abkühlen lassen.
Amaretti leicht mit Puderzucker besieben und servieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
598 kj (7 %)
Kalorien
143 kcal (7 %)
Kohlenhydrate
11 g
Fett
8 g
Eiweiß
4 g
Bewertung
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Amaretti-Rezept: Italienische Makronen aus Mandeln
Eigentlich hat Italien "nur" verfeinert, was die sassanidischen Schahs einst zum zoroastrischen Neujahr reichten. Damals wurde Konfekt serviert, das wiederum als Vorbild für Gebäck aus geriebenen Mandeln, Rosenwasser und Zucker diente. Später brachte die arabische Expansion derlei Rezepturen vom Nahen Osten nach Europa, irgendwann nach Italien. Dort wurde getüftelt, gefeilt und schließlich eine der beliebtesten Espresso-Beilagen und Nachtischgrundlagen kreiert. Grundsätzlich basieren Amaretti-Rezepte auf Eischnee, Zucker und gemahlenen Mandeln. Auch Aprikosenkerne können enthalten sein. Beim Backen gehen die kleinen Makronen zunächst auf, härten danach aus und sind daher lange haltbar. Für unser Amaretti-Rezept verwendest du zudem Zitronenschale, Zimt, Amaretto-Likör und das Mark einer Vanilleschote. So liefert dieses Kekse-Rezept nicht nur knuspriges Gebäck zum Kaffee, auch als Basis von Amaretto-Kuchen oder Amarettini-Creme eignen sich unsere kleinen Makronen. Um den feinherben Geschmack der Mandel noch intensiver auszukosten, kannst du auch mal unser Mandeltorten-Rezept, unsere italienischen Ricciarelli oder dieses traditionelle sizilianische Mandelgebäck ausprobieren. Amaretti sind natürlich nicht deine einzige Möglichkeit, italienische Gebäckkunst kennenzulernen. Stöbere dich einfach durch unsere Rezeptideen.
Übrigens: Italiens Küche hat noch viel mehr Süßes zu bieten: Lass dich von Zeppole, Cannoli Siciliani oder Cantuccini verführen!
Das Wichtigste bei Makronen, Baiser & Co.: der Eischnee
Zentraler Bestandteil eines jeden Amaretti-Rezepts ist der Eischnee. Ohne den funktioniert kein Mandelmakronen-Rezept. Schlage das Eiweiß daher erst kurz vor der finalen Verwendung steif, ehe du Mandeln und Zucker unterhebst. Denn steht der Eischnee zu lang, fällt er in sich zusammen und ist nicht mehr zu gebrauchen. Da du kein Mehl verwendest, sind unsere Amarettini glutenfrei. So eignen sich unsere Makronen hervorragend als Kaffeebeilage auch für Gäste, die das Klebereiweiß meiden möchten. Hast du unsere Amaretti fertig gebacken, kannst du sie entweder direkt genießen oder zum Verfeinern unserer gegrillten Pfirsiche mit Eis verwenden. Mandellikör, den berühmten Amaretto, nutzt du außerdem sowohl für spanischen Mandelkuchen als auch für unser Apfelgelee, das du mit Kardamom und Zimt würzt.