Ein cremiger Knoblauchdip passt grundsätzlich immer – ob zum Grillen oder zu Vorspeisen und Brot. Dabei bist du nicht einmal auf Eier angewiesen: Denn mit unserem Rezept für vegane Aioli bereitest du die berühmte Creme ganz ohne tierische Produkte zu. Wir verraten, wie das schmackhaft gelingt.
Zubereitungszeit
10 min.
Gesamtzeit
10 min.
Schwierigkeit
Leicht
Kalorien / Portion
575 kcal
Ernährungsform
Vegan
Ernährungsform
Glutenfrei
Zutaten
Portionen
Mengenangaben beziehen sich auf
4
Portion(en).
4
3
Zehen
Knoblauch
0,5
Zitronen, unbehandelt
1
EL
Essig, hell
60
ml
Sojadrink Natur
250
ml
Olivenöl
1
TL
Dijon-Senf
1
TL
Zucker
1
Prise
Salz
Zubereitung
Knoblauch pellen, fein schneiden und in ein hohes Rührgefäß geben. Zitrone heiß abspülen, trocknen und die Schale abreiben sowie ca. 1 EL Saft auspressen. Zum Knoblauch geben.
Mit Essig und Sojadrink auffüllen. Mit einem Pürierstab fein pürieren, dabei das Öl in einem feinen Strahl dazu gießen. Mit Senf, Zucker und Salz abschmecken. Nochmals pürieren.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.408 kj (29 %)
Kalorien
575 kcal (29 %)
Kohlenhydrate
3 g
Fett
63 g
Eiweiß
8 g
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Vegane Aioli: Rezept mit Olivenöl und Dijon Senf
Hättest du es gewusst? Hältst du dich an die Grundidee des Rezepts aus dem Mittelmeerraum, benötigst du von vornherein keine tierischen Produkte. Übersetzt setzt sich Aioli schließlich aus den Worten Öl und Knoblauch zusammen – und so funktioniert das traditionelle Rezept auch. Zunächst wandern Knoblauchzehen zum Zerstoßen in den Mörser. Danach folgt das Olivenöl, wobei so lange gerührt wird, bis eine Creme entsteht. Nun ist die Emulsion aus den beiden Zutaten nicht sonderlich stark. Daher kamen über die Jahre entweder Milch, Kartoffel oder eben Eigelb – ganz nach dem Vorbild der Mayonnaise – hinzu, damit alles schön beisammen und cremig bleibt. Wenn du mit unserem Rezept vegane Aioli selber machst, orientierst du dich an der Grundidee. Knoblauch und Olivenöl bilden die Basis. Dazu kommt Sojadrink – die Stabilität – sowie unter anderem Essig, Zitrone und Dijon Senf. Letzterer macht die Creme nicht nur sämiger, er verleiht ihr außerdem eine leichte Schärfe, die gut zu der des Knoblauchs passt. Einmal fertig, kannst du unseren Mix für vegane Aioli mit vielen unserer mediterranen Rezepte kombinieren. Ausgezeichnet passt diese vegane Aioli beispielsweise auch zu unseren selbst gebackenen Crackern. Probiere zu diesen auch einmal unsere vegane Mayonnaise.
Wenn du vegane Aioli herstellst, ist gutes Olivenöl Pflicht
Nicht nur beim Original aus dem Mittelmeerraum, auch bei unserer veganen Aioli ist Olivenöl eine der Basiszutaten. Entsprechend wichtig ist es deshalb, dass du hochwertiges Öl nutzt. Nur so erhältst du ein gut ausbalanciertes Aroma, das nicht zu sehr ins Bittere kippt und dabei eher dünn bleibt. Stattdessen wertest du mit einem hochwertigen Olivenöl unsere vegane Aioli und übrigens auch unseren veganen Kräuterquark, je nach Sorte, durch Noten von Pfeffer, Beere, Nuss oder sogar Zitrone auf. Achte beispielsweise auf den Säurewert. Der sollte so niedrig wie möglich sein und maximal bei 0,8 Prozent liegen. Lies hier detailliert, wie du gutes Olivenöl findest. Bereitest du unsere vegane Aioli zu, verzichtest du wahrscheinlich auch sonst (größtenteils) auf tierische Produkte. Entsprechend wichtig ist, dass du an alle für dich wichtigen Nährstoffe kommst. Daher haben wir dir Grundlagen für einen ausgewogenen Speiseplan einer veganen Ernährung zusammengefasst.