Lust auf eine japanische Spezialität in geselliger Runde? Dann teste unser Sukiyaki-Rezept! Diese Fondue-Variante mit Rindfleisch, Pilzen und Udon-Nudeln wird traditionell gemeinsam aus einem Topf in der Mitte des Tisches gegessen: Du bereitest das Gericht allerdings schon vorab fertig zu.
Tofu in mundgerechte Würfel schneiden. Pilze leicht abbürsten. Den Wurzelstock der Enoki Pilze abtrennen. Shiitake Pilze in Scheiben schneiden. Chinakohl waschen und in 5 cm lange Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln waschen und schräg in dünne Scheiben schneiden.
Mirin, Sake, Sojasoße und 3 EL Zucker in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Für 5 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Von der Herdplatte ziehen und beiseitestellen.
Sesamöl in einem Fonduetopf erhitzen. Die Hälfte der Rindfleischstreifen hineingeben, mit dem restlichen Zucker bestreuen und unter gelegentlichem Wenden 1-2 Minuten anbraten. Dashi-Brühe und die Hälfte der vorbereiteten Soße in den Topf geben. Pilze, Chinakohl und Tofu hineingeben und kurz aufkochen lassen. Hitze auf kleinste Stufe stellen und alles 5 Minuten köcheln lassen.
In der Zwischenzeit die Udon Nudeln nach Packungsanleitung zubereiten und abgießen.
Die restliche Soße sowie 200 ml Wasser in den Fonduetopf geben und heiß werden lassen. Udonnudeln und das restliche Rindfleisch hinzugeben, kurz darin garen und mit einer Prise Pfeffer abschmecken. Frühlingszwiebeln mittig platzieren und servieren.
Sukiyaki wird klassisch direkt aus dem Fonduetopf verzehrt.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
3.228 kj (38 %)
Kalorien
771 kcal (38 %)
Kohlenhydrate
96 g
Fett
25 g
Eiweiß
48 g
Bewertung
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Japanisches Fondue leicht gemacht – mit dem Sukiyaki-Rezept!
Gibt es bei dir an Weihnachten oder Silvester ganz klassisch Fondue? Oder ist deine Familie offen für Experimente? Zum Beispiel für ein Sukiyaki-Fondue – die japanische Variante des Ein-Topf-Gerichts? Dann probiere das mit unserem Sukiyaki-Rezept, einigen exotischen Zutaten und etwas Zeit einfach mal aus. Im Unterschied zum Fondue in Europa wird Sukiyaki in Japan zwar gemeinsam direkt aus einem auf dem Tisch stehenden Fonduetopf gegessen – allerdings vorher von der Köchin oder dem Koch fertig zubereitet. In die Sukiyaki-Brühe gibst du neben hauchdünn geschnittenem Rindfleisch Tofu, Enoki- und Shiitake-Pilze sowie Chinakohl. In Deutschland findest du den Enoki-Pilz auch unter dem Namen Samtfußrübling oder Winterpilz: Er ist bei uns nicht so verbreitet wie in der Japanischen Küche, wird aber auch hier angebaut und verkauft. Bekommst du ihn nicht, verwende für unser Rezept einfach nur Shiitake-Pilze oder gib frische Champignons oder Pfifferlinge hinzu. Ebenfalls ein japanisches Traditionsgericht, nur ohne Pilze, kochst du mit unserem Oyakodon-Rezept. Steht dir der Sinn nach einem weiteren japanischen Feuertopf, empfehlen wir unser Shabu Shabu. Und für ein schnelles Nudelgericht kommt unser Rezept für Yaki Udon infrage.
Zwei weitere japanische Traditionsgerichte, nur ohne Pilze, kochst du mit unserem Oyakodon-Rezept sowie mit unserem Katsudon-Rezept. Und steht dir der Sinn nach einem japanischen Schnitzel, probiere unser Rezept für Tonkatsu aus.
Japanische Küche: Ohne Suppe läuft nichts
Als Sattmacher fungieren im Sukiyaki-Topf die Udon-Nudeln. Diese beliebte japanische Nudelsorte aus Weizenmehl, Wasser und Salz bekommst du in gut sortierten Supermärkten oder im Asia-Laden: Sie schmeckt nicht nur in unserem Sukiyaki-Rezept, sondern auch z. B. als Udon-Suppe, für die wir einige Zutaten verwenden, die auch in der Sukiyaki-Sauce vorkommen – falls du Reste verwerten möchtest. Überhaupt gehören (Nudel-)Suppen wie Shoyu-Ramen zum festen Bestandteil des japanischen Speiseplans: Traditionell gehört zu jedem Gericht eine Schale Suppe, die aber nicht als getrennter Gang serviert wird, sondern zusammen mit den übrigen Speisen. Und als Snack oder Pausenbrot backen die Japaner:innen Anpan Brötchen, die unseren deutschen Milchbrötchen verblüffend ähnlich sehen.
Übrigens: Die Zutaten der japanischen Küche – etwa für Donburi-Rezepte wie Gyudon – werden häufig dafür verantwortlich gemacht, dass Japaner:innen im Weltdurchschnitt ein auffallend hohes Alter erreichen. Von der UNESCO wurde die japanische Küche 2013 zum immateriellen Weltkulturerbe ernannt – das hatte bis dahin nur die französische Küche geschafft!