Es gehört zu Weihnachten wie Baum und Familienzusammenkunft. Ohne dieses würzige Gebäck ist keine Adventsrunde vollständig. Verleihe der Tradition dennoch einen kleinen Dreh und backe unsere Spekulatius-Kekse mit Orangenschale.
Gemahlene Mandeln in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Öl leicht anrösten, vom Herd ziehen und abkühlen lassen.
Butter, Zucker, Mehl, Backpulver, Ei und Salz mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Orange heiß abwaschen, abtrocknen und ca. 2 EL Schale abreiben. Orangenabrieb und geröstete Mandeln unter den Teig heben. Gewürze vermengen und in den Teig einkneten. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und für 1 Stunde im Kühlschrank kaltstellen.
Backofen auf 180 Grad Umluft (200 Grad Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz dünn ausrollen. Mit einem Keksstempel oder einer Spekulatius-Teigrolle Kekse im gewünschten Muster ausstechen.
Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und für ca. 10 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Spekulatius Kekse bleiben in einer Blechdose aufbewahrt ca. 2 Wochen knusprig.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
2.791 kj (33 %)
Kalorien
667 kcal (33 %)
Kohlenhydrate
80 g
Fett
33 g
Eiweiß
10 g
Bewertung
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Spekulatius-Kekse: Weihnachtsgebäck mit Zimt und Kardamom
Weihnachtszeit ist Spekulatiuszeit. Wann immer Adventskalendertürchen geöffnet, Kerzen angezündet, Glühweintöpfe angeheizt, Lebkuchen eingekauft werden, ist das würzig-süße Gebäck nicht weit. Dabei ist der Ursprung noch nicht einmal final geklärt. Sowohl Belgien und die Niederlande als auch die Region um den Niederrhein und Westfalen reklamieren Spekulatius-Kekse für sich – und das auch irgendwie zu Recht. Wer hätte nicht gern diesen geformten, gewürzten Mürbeteig erfunden, der so unglaublich gut schmeckt? Traditionell mischst du dabei Zimt, Kardamom und Gewürznelken unter den Teig, verleihst ihm damit sein charakteristisches Aroma. Als Variante gibt es den Butterspekulatius sowie die niederländische und belgische Alternative mit Karamell. Bei unseren Spekulatius-Keksen mischst du zudem Orangenschale – für unsere Ingwerkekse hältst du dich an Zitronenabrieb – unter den Teig. Dazu kommen die traditionellen Gewürze sowie Mandelmehl oder gemahlene Mandeln. So lehnen sich unsere Spekulatius-Kekse eng an die Tradition an, verleihen ihr aber gleichzeitig eine ganz eigene Note. Wenn du nach traditionellem Weihnachtsgebäck jetzt noch eine typisch ostfriesische Silvester-Tradition kennenlernen möchtest, empfehlen wir dir unser Neujahrskuchen-Rezept – oder du nutzt die gerade gebackenen Kekse direkt für unser Spekulatius-Parfait.
Auch für Torten, Stollen oder Cremes einsetzbar
Als Weihnachtsgebäck sind unsere Spekulatius-Kekse nahezu unschlagbar. Allein ihr Duft im Ofen weckt Assoziationen. Ausschließlich auf Kekse und Plätzchen musst du die Grundidee dennoch nicht reduzieren. Spinne den Spekulatiusgedanken ruhig weiter, werde kreativ und mache deine Küche zur Weihnachtsbäckerei, in der du ganz neue Rezepte ausprobierst. Eine Idee: Du nutzt Spekulatiusgewürz, vergisst danach aber den Keks. Stattdessen bereitest du einen Boden und eine Creme sowie eine Cranberry-Soße zu und schaffst so die Grundlagen für unsere Spekulatius-Torte. Ein guter Anfang. Gleichzeitig nur der Anfang. Weiter geht es mit der Evolution des Christstollens. Dafür bereitest du einen Stollenteig zu, kreuzt ihn danach mit einem Spekulatius-Belag. Das Ergebnis? Unser Spekulatius-Schoko-Stollen, den du theoretisch gleich auch noch mit unserer Spekulatius-Creme servieren kannst. Du siehst: Die Möglichkeiten an Spekulatius-Rezepten sind nahezu unendlich. Gleichzeitig dienen unsere Spekulatius-Kekse als leckerer Ausgangspunkt.