Pralinen fallen ab sofort nicht mehr exklusiv in die Verantwortung deiner Lieblings-Chocolatier:innen. Ab sofort kannst du die leckeren kleinen Süßigkeiten auch selber machen. Dafür hältst du dich einfach an unser Marzipan-Pralinen-Rezept, für das du außerdem Pistazien und Kuvertüre verwendest.
Die Marzipanrohmasse mit den geriebenen Pistazien anwirken und das Orangenblütenwasser nach und nach zugeben.
Die Marzipanmasse zwischen Backpapier zu einer Platte von 12 x 22 cm und 1 cm Dicke ausrollen. Dann in Pralinen von 3 x 2 cm schneiden. Die Pralinen auf ein Backblech legen und leicht antrocknen lassen.
Kuvertüre klein schneiden und mit der Kakaobutter in eine hitzebeständige Schüssel geben, nach Packungsanweisung temperieren.
Die Pralinen einzeln in die temperierte Kuvertüre fallen lassen und mit einer Trempiergabel ganz eintauchen. Mit der Gabel unter die Praline fassen, herausheben und durch Schütteln die überschüssige Kuvertüre ablaufen lassen. Die Pralinen auf einem Pralinengitter oder besser noch auf Backpapier absetzen und antrocknen lassen.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
402 kj (5 %)
Kalorien
96 kcal (5 %)
Kohlenhydrate
9 g
Fett
6 g
Eiweiß
1 g
Bewertung
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Marzipan-Pralinen-Rezept: mit Pistazien und Kuvertüre
Zugegeben, mal schnell nebenbei lassen sich unsere Marzipan-Pralinen kaum herstellen. Dafür ist der Anblick der kleinen selbst gemachten Köstlichkeiten noch ein gutes Stück befriedigender als der Gang entlang der Chocolatierauslage. Die Zufriedenheit. Sie ist die Belohnung nach rund einer Stunde Küchenkunst – und das Ergebnis schmeckt auch noch unglaublich lecker. Denn neben Marzipan verwendest du für unser Pralinenrezept auch Pistazien sowie Orangenblütenwasser, vereinst alles zu einer geschmeidigen Masse, ehe du das Marzipan ausrollst. Rund um Pistazien dreht sich übrigens unser Rezept für die Pistazientorte mit Ricotta-Creme. Probiere das auch unbedingt einmal aus! Zur Krönung tunkst du die kleinen Leckereien in geschmolzene Kuvertüre und Kakaobutter. Achte beim Schmelzen nur darauf, dass die Kuvertüre nicht zu heiß wird. Sonst brennt sie an. Wir erklären dir gerne, worauf du beim Kuvertüre-Schmelzen noch achten musst.
Marzipan-Pistazien-Pralinen: richtig lagern
Pistazien und Orangen schenken unseren Pralinen zusätzliche Aromen, den geschmacklichen Hauptanteil übernimmt jedoch das Marzipan. Für unser Rezept verwendest du dabei bereits fertige Rohmasse, die in Deutschland traditionell aus zwei Teilen blanchierten, geschälten und gemahlenen Mandeln sowie einem Teil Zucker besteht. Einmal fertig, lagerst du unsere Marzipan-Pralinen am besten in einer Dose mit Deckel, die du wiederum an einen dunklen und trockenen Ort stellst. Rund 15 Grad Raumtemperatur sollten dort herrschen. So halten sich selbst gemachte Pralinen gut zwei Wochen (Mürbeteiggebäck wie unsere Granatsplitter sogar drei!). Entsprechend kannst du auch ein wenig vorproduzieren, um die Familie zu Weihnachten mit besonderen Süßigkeiten zu verwöhnen. Und auch als kleines Mitbringsel bei einer Einladung eignen sich unsere Marzipan-Pralinen bestens. Weitere Inspiration findest du in unseren Pralinen-Rezepten – oder du probierst direkt unsere Nougat-Pralinen. Und wenn du gerne Marzipan magst, backe unbedingt auch den dänischen Marzipankuchen Kransekage oder du versuchst dich an unserem Mozart-Torten-Rezept, das feines Marzipan mit Pistazien, Nougat, Sahne und Schokolade zu einem einzigartigen Geschmackserlebnis vereint.