Echte Klassiker halten meist, was sie versprechen – so auch unser Rezept für Linseneintopf mit Würstchen. Das deftige Gericht schmeckt super lecker und lässt sich ohne großen Aufwand zubereiten. Koche das Rezept mit uns Schritt für Schritt nach!
Sellerie und Karotten schälen und in 2 cm große Würfel schneiden. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch pellen und fein hacken. Linsen in einem Sieb kalt abspülen und abtropfen lassen.
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Knoblauch und Zwiebeln hineingeben und bei mittlerer Hitze glasig schwitzen. Kreuzkümmel- und Koriandersamen im Mörser zerstoßen und zusammen mit dem Paprikapulver, Cayennepfeffer und dem Tomatenmark mit in den Topf geben und eine Minute anrösten. Restliches Gemüse dazu geben und 1-2 Minuten mit anrösten. Linsen dazu geben, mit Gemüsebrühe ablöschen. Für 20-25 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen.
Würstchen in den Linseneintopf geben. Für weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Essig, Zucker und Salz abschmecken. Petersilie waschen, trocken schütteln, die Blätter abzupfen und fein hacken.
Nährwerte
Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal).
Nährwerte
pro Portion
Energie
1.795 kj (21 %)
Kalorien
429 kcal (21 %)
Kohlenhydrate
59 g
Fett
15 g
Eiweiß
25 g
Bewertung
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Linseneintopf mit Wiener Würstchen: ein Rezept für alle Tage
Linseneintopf mit Würstchen ist ein Rezept, das generationenübergreifend begeistert. Von der Oma bis zum Kindergartenkind verschmäht in der Regel kein Familienmitglied die herrlich deftige Hausmannskost. Zu unwiderstehlich ist die Mischung aus leckeren Linsen, fein ausgewogenen Gewürzen und den beliebten Würstchen. Die unkomplizierte Zubereitung tut ihr Übriges, um dem Leibgericht einen festen Platz unter den kulinarischen Evergreens zu sichern. Lediglich die Kochzeit für die Linsen kann bei akutem Hunger für Unmut sorgen. Dann empfiehlt sich ein zügiger umsetzbares Rezept für einen Linseneintopf mit Würstchen. Der Trick: Dosenlinsen! Sie sind bereits gekocht und brauchen zum Beispiel auch für unseren schnellen Linseneintopf nur noch erwärmt zu werden. Diese Variante ist übrigens besonders sättigend, da noch Spätzle als Beilage serviert werden, wie auch bei unserem schwäbischen Klassiker Linsen mit Spätzle. Für eine Vorspeise wäre das zu viel des Guten. Hierfür bieten sich eher leichte Linsensuppe-Rezepte an.
Tipp: Unser Rezept lässt sich – für eine rauchige Note – mit Speckwürfeln verfeinern. Auch Cabanossi oder Mettwürste bringen Geschmack, ein leckeres Gericht für Fans dieser Einlagen ist auch unser Spitzkohleintopf. Oder du ersetzt einen Teil der Linsen durch Kartoffeln und Gemüse. Ideal für die Resteverwertung! Das trifft übrigens auf viele Eintöpfe und One-Pot-Gerichte zu – zum Beispiel auf unseren herzhaften Räubertopf oder das deftige Kartoffelgulasch mit Würstchen.
So wird ein Rezept für Linsensuppe mit Würstchen vegan
Für Vegetarier:innen sowie Veganer:innen kommt ein Linseneintopf mit Wiener Würstchen nicht infrage. Die Lösung für eine Ernährung ohne Produkte tierischen Ursprungs lautet deshalb: Verwende einfach Räuchertofu. Dank seines deftigen Aromas passt das Sojaerzeugnis perfekt zu den Linsen, die übrigens eine sehr gute pflanzliche Eiweißquelle für Veganer:innen sind. Linsen-Rezepte stehen bei einer veganen Ernährung somit zurecht hoch im Kurs und sind entsprechend gefragt wie beliebt. Unser Rezept für die türkische Linsensuppe aus roten Linsen etwa wird vegan zubereitet. Linsen-Currys, -Chilis und -Bolognese finden aber sicher auch unter den Fleischanhänger:innen Anklang, wenn sie hin und wieder auf den Tisch kommen und für kulinarische Abwechslung sorgen. Schließlich schmecken sie genauso herzhaft und lecker. Für Abwechslung sorgt bei den Linsengerichten auch die Linsensorte: Statt mit braunen Tellerlinsen kannst du das Rezept für Linseneintopf mit Würstchen mit roten oder gelben Linsen kochen, Berglinsen sind ebenfalls gut geeignet. Oder du verwendest eine Mischung aus mehreren Hülsenfrüchten und ergänzt die Linsen um Kichererbsen und grüne Erbsen. Beachte dann aber die unterschiedlichen Garzeiten – und füge diese Zutaten dem Eintopf gegebenenfalls nach und nach hinzu.