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Kuttelsuppe

Kuttelsuppe

Sie lieben bodenständige ehrliche Hausmannskost? Dann sollten Sie unser einfaches Rezept für traditionelle Kuttelsuppe unbedingt ausprobieren: Die kräftige Mahlzeit mit Rindfleisch und Gemüse ist das ideale Gericht für den großen Hunger!

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Zutaten

4 Portionen

Nach Belieben:
  • Weißbrot

  • 1 EL Petersilie, fein geschnitten

Für die Kuttelsuppe:
  • 500 g Kutteln vom Rind (Pansen)

  • 1 TL Salz

  • 400 g Suppenfleisch vom Rind

  • 4 Stangen Frühlingszwiebel

  • 2 große Karotte

  • 1 Liter Fleischbrühe

  • 0.5 TL Muskatnuss

  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. 1

    Für die Kuttelsuppe die Kutteln unter fließendem Wasser abspülen und in ausreichend Wasser mit einem Teelöffel Salz zum Kochen bringen. Die Kutteln für ca. 20 Minuten weichkochen, abgießen, auskühlen lassen und in Mundgerechte Streifen schneiden.

  2. 2

    Das Rindfleisch ebenfalls unter fließendem Wasser abspülen. Die Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Die Karotten waschen, schälen und klein schneiden. Das Gemüse zusammen mit dem Rindfleisch und den Kutteln in der Fleischbrühe erhitzen und für 30 Minuten zugedeckt köcheln lassen.

  3. 3

    Die Kuttelsuppe mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken und mit Weißbrot servieren.

Nährwerte

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen laut LMIV (8.400 kJ/2.000 kcal)

  • 678kJ 8%

    Energie

  • 162kcal 8%

    Kalorien

  • 8g 3%

    Kohlenhydrate

  • 5g 7%

    Fett

  • 20g 40%

    Eiweiß

Kuttelsuppe: Hausmannskost für den großen Hunger

Ersetzen Sie bei der nächsten gemeinsamen Mahlzeit mit Ihren Liebsten Hühnersuppe, Nudelsuppe und Co. doch einmal mit einer würzigen Kuttelsuppe. Die deftige Hausmannskost auf Innereien-Basis ist hierzulande deutlich unbekannter – doch das kräftige Fleischaroma dieses traditionellen Gerichts wird Sie schon nach wenigen Löffeln überzeugen.

Praktisch: Die rustikale Suppe mit Kutteln, Rindfleisch, Frühlingszwiebeln und Karotten steht in unter einer Stunde dampfend auf dem Tisch und ist dank weniger einfacher Arbeitsschritte auch noch wunderbar unkompliziert zuzubereiten – probieren Sie es aus!

Tipp: Für ein noch üppigeres Geschmackserlebnis fügen Sie der Suppenmahlzeit Kartoffeln als Einlage hinzu. Das macht richtig satt!

Vegetarier sollten für einen ebenso rustikalen, aber fleischlosen Suppengenuss übrigens unbedingt einmal unsere original Allgäuer Brotsuppe nachkochen, definitiv die köstlichste Art, Brot vom Vortag zu verwerten! Entdecken Sie auch unsere rustikale Mehlsuppe verfeinert mit würzigem Emmentaler!

Was sind eigentlich Kutteln?

Viele Genießer haben nur eine vage Vorstellung davon, was der Begriff Kutteln eigentlich bedeutet. Die korrekte Definition: Unter dem Sammelbegriff Kutteln sind die vier Mägen (Labmagen, Netzmagen, Blättermagen und Pansen) von Rindern, Schafen und Kälbern bekannt. Die Innereien, die auch als Flecke oder Sulz bezeichnet werden, finden in der modernen Küche als Einlage für Suppen oder Ragouts Verwendung.

In Deutschland sind Kutteln vor allem im Süden bekannt und beliebt. Das wohl bekannteste Gericht: Saure Kutteln. Die in Streifen geschnittenen und mit Essig verfeinerten Pansen werden traditionell zur Faschingszeit gegessen und mit Bratkartoffeln serviert.

Gut zu wissen: Kutteln galten ähnlich wie Leber, Niere, Herz und andere Innereien lange als Arme-Leute-Essen – heute erfreut sich das zarte Fleisch aber wieder zunehmender Beliebtheit und wird als Delikatesse geschätzt.

Tipp für die Lagerung: Da Kutteln wie alle Innereien sehr feucht und damit leicht verderblich sind, sollten sie nach Möglichkeit gleich am Tag des Einkaufs verarbeitet werden. Falls Sie das Fleisch doch über Nacht lagern möchten, wählen Sie hierfür die kälteste Zone Ihres Kühlschranks.

Kuttelsuppe – ein internationales Gericht

Auch wenn Kuttelsuppe (oder auch Flecksuppe) hierzulande primär im Süden bekannt ist – in vielen anderen Ländern gilt die leicht gebundene Suppe nach unserem Rezept als populäre Nationalspeise. So findet sich das Gericht beispielsweise auf Speisekarten in Österreich, Tschechien, Polen, Ungarn, Rumänien und in der Türkei. Am Bosporus ist die kräftige Mahlzeit sogar so beliebt, dass sie nicht nur in Restaurants, sondern auch in einfachen Straßen-Imbissen angeboten wird.

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